Samsung ISOCELL JN1: Neuer Bildsensor macht Smartphones dünner

Der südkoreanische Elektronikkonzern hat mit dem Samsung ISOCELL JN1 einen neuen 50 Megapixel-Bildsensor offiziell vorgestellt, dessen Größe auf 0,64 Mikrometer verkleinert werden konnte. Dadurch ist es unter anderem in Zukunft möglich, das Design von Smartphone-Kameras noch dünner zu gestalten.

 

Samsung ISOCELL JN1 noch kleiner

Die Qualität der Kameras in unserem Smartphone sind heutzutage eines der wichtigsten Kaufkriterien. Gleichermaßen haben sie aber auch einen erheblichen Einfluss auf das Gesamt-Design des Gerätes, wie man auf den aktuellen Renderbildern der möglichen Google Pixel 6 und Pixel 6 Pro im beeindruckenden Maße sehen kann. Samsung hat nun einen neuen Bildsensor der Mittelklasse mit dem Samsung ISOCELL JN1 vorgestellt, den wir vermutlich schon bald in den ersten Smartphones testen dürfen, das der Sensor sich bereits in der Serienproduktion befindet.

Wie eingangs erwähnt bietet der JN1 eine Pixelgröße von 0,64 Mikrometer bei einer effektiven Auflösung von 8.160 x 6.144 Pixeln – also 50 Megapixel. Das optische Format der Sensorfläche beträgt 1/2.76 Zoll. Samsung verwendet in seinem neuesten Bildsensor zur Pixelisolation die neueste ISOCELL-Technologie in der Version 2.0. Die Lichtempfindlichkeit wurde um 16 Prozent verbessert, indem verbesserte Materialien zwischen den Farbfiltern implementiert wurden. Dadurch hält jedes Pixel mehr Licht und liefert bei jedem Schnappschuss eine hohe Farbtreue.

Tetrapixel-Technologie

Wie auch schon in der Vergangenheit verwendet Samsung das sogenannte Pixel-Binning, um aus den 0,64 Mikrometer kleinen Pixeln, „virtuelle“ 1,28 Mikrometer große Pixel zu erschaffen. Die bei Samsung bezeichnete „Tetrapixel“-Technologie erhöht bei Nachtaufnahmen die Lichtabsorption und erzeugt so ein helleres 12,5-Megapixel-Foto mit weniger Rauschen. Bei hellen Lichtverhältnissen ordnet ein Software-Re-Mosaic-Algorithmus die Pixel neu an, um die 50-Megapixel-Auflösung zu maximieren.

Samsung ISOCELL JN1

Ein Highlight im wahrsten Sinne des Wortes bildet die neue Inter-Szenen-HDR-Technologie (High dynamischen Bereich). Hier wird die jeweilige Szene doppelt „gelesen“. Zuerst liest der Samsung ISOCELL JN1 die Szene bei einem hohen ISO-Wert mit einer längeren Belichtungszeit, um Details in dunkleren Bildbereichen sichtbar zu machen. Gleichzeitig liest er aber auch die Szene bei einem niedrigen ISO-Wert mit einer kürzeren Belichtungszeit, um selbst in hellen Bereichen der Szene lebendige Farben einzufangen. Der Prozessor fügt dann die beiden Auslesungen zu einem Bild zusammen.

Double Super PD

Dank dem neuen Autofokussystem mit Phasendetektion (Double Super PD) konnte die Dichte der Autofokus-Pixel über dem Sensor von 1/32 auf 1/16 verdoppelt werden. So sind nun schnellere und genauere Autofokus-Aufnahmen selbst in dunklen Umgebungen oder actiongeladene Szenen möglich. Die maximale Auflösung für Videoaufnahmen beträgt laut Samsung 4K bei 60 Bildern pro Sekunde, beziehungsweise für Slow-Motion-Aufnahmen Full HD mit 240 Bildern pro Sekunde. Auch die Ausgabe im verlustfreien RAW10-Format zur nachträglichen Bearbeitung am PC ist möglich.

[Quelle: Samsung]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

2 Gedanken zu „Samsung ISOCELL JN1: Neuer Bildsensor macht Smartphones dünner

  • 14. Juni 2021 um 11:50
    Permalink

    …und bei dünneren Smartphones werden dann die Akkus NOCH kleiner, oder wie?

    Antwort
    • 14. Juni 2021 um 13:45
      Permalink

      Ob das tatsächlich in einem direkten Zusammenhang steht, bleibt noch abzuwarten. Ich glaube eher nicht.
      Die Tendenz geht ja eh zu schnelleren Laden, anstelle größeren Akkus, beziehungsweise Kapazität.

      Antwort

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