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Test des Google Pixel 9a vor dem Launch!

Es gehört eigentlich schon zur Tradition von Google, dass Smartwatches und Smartphones auf unerklärliche Weise vor dem offiziellen Launch zu Influencern, Testern und YouTubern gelangen. So auch im Fall des Google Pixel 9a, das den letzten Informationen zufolge eigentlich am  am 19. März offiziell der weltweiten Öffentlichkeit präsentiert werden soll. Mountain View selbst hat sich jedoch noch mit keinem Wort zu dem Thema geäußert. Was wir nebenbei bemerkt auch schon anders erleben durften. Nun haben wir über YouTube einen ersten Test des besagten preiswertesten Pixel-Phones vorzuliegen. Werfen wir also gemeinsam einen Blick drauf, wenn es schon da ist.

Die offizielle Vorstellung des Google Pixel 9a steht kurz bevor, doch bereits jetzt sind zahlreiche Informationen zum Gerät durch Leaks ans Licht gekommen. Neben technischen Daten und Design-Details gibt es bereits erste umfassende Testberichte, wie in unserem vorliegenden Fall des YouTube Videos des Nutzers The Mobile Central der das Smartphone bereits genau unter die Lupe nehmen konnte. Obwohl Google noch kein offizielles Erscheinungsdatum bekannt gegeben hat, folgt dieser Leak der langjährigen Tradition, dass Pixel-Geräte oft weit vor ihrer Präsentation detailliert enthüllt werden.

Test des Google Pixel 9a

Eine der auffälligsten Designänderungen des Google Pixel 9a betrifft die Rückseite des Geräts. Google hat sich entschieden, die Kameraleiste nahezu bündig mit dem Gehäuse zu gestalten, sodass das Smartphone beim Ablegen auf einer flachen Oberfläche nicht mehr wackelt. Dieses sogenannte „Kippel“-Problem, das bei früheren Pixel-Geräten auftrat, gehört damit der Vergangenheit an.

Während die Rückseite durch die Anpassung eleganter wirkt, sorgt die Vorderseite für gemischte Reaktionen. Besonders die relativ breiten Displayränder fallen auf und lassen das Gerät, insbesondere im gesperrten Zustand, eher wie ein Einsteiger-Smartphone wirken. Im Vergleich zu Konkurrenzmodellen, die immer schmalere Ränder bieten, wirkt das Pixel 9a optisch etwas altmodisch. Dennoch könnte sich dieses Design für Nutzer als praktisch erweisen, die ein robusteres Gerät mit griffigen Seiten bevorzugen.

Preise und Marktpositionierung

Laut den geleakten Informationen wird das Google Pixel 9a in zwei Speichervarianten erhältlich sein:

  • 128 GB für 549 Euro
  • 256 GB für 649 Euro

Diese Preise entsprechen denen des Google Pixel 8a*, wodurch sich das neue Modell weiterhin in der Premium-Mittelklasse positioniert. Während Google für seine Software-Optimierung und langfristige Updates bekannt ist, könnten einige potenzielle Käufer dennoch hinterfragen, ob das Gerät die höheren Kosten im Vergleich zu ähnlich bepreisten Konkurrenz-Modellen wie dem Poco X7 Pro von Xiaomi (zum Test) rechtfertigt. Insbesondere mit Blick auf dessen Ausstattung.

Kamera: Herausragende Farbwiedergabe, aber kein Teleobjektiv

Wie von Google gewohnt, gehört das Kamerasystem zu den herausragenden Merkmalen des Pixel 9a. Die Testberichte loben insbesondere die präzise Farbwiedergabe und die Fähigkeit, natürliche Hauttöne beeindruckend realistisch darzustellen. Diese Stärke zeigt sich besonders bei Porträt-Aufnahmen und Tageslicht-Fotos, wo die Software-Optimierung von Google ihr volles Potenzial entfaltet.

Tagesaufnahme | 1x Zoom

Allerdings gibt es auch einige Einschränkungen. Anders als einige Konkurrenten, wie das Samsung Galaxy S24 FE oder das Nothing Phone 3a, verzichtet das Pixel 9a auf ein Teleobjektiv. Dies bedeutet, dass Nutzer keine optischen Zoommöglichkeiten haben und stattdessen auf digitale Vergrößerung zurückgreifen müssen, die oft mit Qualitätsverlusten einhergeht. Zudem schneidet die Videoaufnahme bei schlechten Lichtverhältnissen im Vergleich zu anderen Geräten der Mittelklasse etwas schwächer ab.

Nachtaufnahme | 1x Zoom

Akku und Performance

Das Pixel 9a wird von einem 5.100-mAh-Akku mit Energie versorgt, der laut ersten Tests eine ganztägige Nutzung problemlos ermöglicht. Dies ist eine spürbare Verbesserung gegenüber einigen Vorgängermodellen und dürfte besonders für Nutzer, die ihr Smartphone intensiv nutzen, ein Pluspunkt sein.

Unter der Haube arbeitet der Tensor G4-Chip, der in den meisten Benchmarks solide Ergebnisse liefert. Die allgemeine Leistung reicht für den Alltag völlig aus, allerdings zeigen die Tests, dass das Gerät bei besonders anspruchsvollen Aufgaben, wie grafikintensiven Spielen, gelegentlich an seine Grenzen stößt. Dies könnte für Nutzer, die hohe Performance für Gaming oder Videobearbeitung benötigen, ein entscheidender Nachteil sein.

Entwickler: COGNOSPHERE PTE. LTD.
Preis: Kostenlos

Fazit des Google Pixel 9a

Google setzt beim Pixel 9a nicht auf herausragende technische Spezifikationen, sondern auf eine optimierte und saubere Software-Erfahrung, die vielen Nutzern wichtiger sein dürfte als pure Rechenleistung oder eine zusätzliche Kamera. Die flüssige Benutzeroberfläche und die langjährige Update-Unterstützung sorgen für eine angenehme Nutzung im Alltag.

Während das Design mit seinen dicken Displayrändern möglicherweise nicht jeden anspricht, bleibt das Pixel 9a dennoch eine attraktive Wahl für alle, die ein zuverlässiges Mittelklasse-Smartphone mit einer starken Hauptkamera suchen. Zudem kommt, das Google die beste Update-Politik mit sieben Jahren Sicherheits- und System-Updates garantiert.

Ob der etwas höhere Preis gerechtfertigt ist, hängt letztlich davon ab, ob die Nutzer mehr Wert auf Googles Software-Optimierung legen oder ob sie für denselben Preis leistungsstärkere Alternativen in Betracht ziehen.

[Quelle: The Mobile Central ]
*Hinweis: Der Artikel beinhaltet Affiliate-Links zu Händlern. Bei einem Kauf eines Geräts über einen solchen Link unterstützt ihr GO2mobile. Für euch entstehen dabei keine zusätzlichen Kosten.
MaTT

Mit dem Palm groß geworden und dem Qtek 1010, sowie HTC Hero die unstillbare Lust an dem OS Android bis zum heutigen Tage entdeckt. Als Gründer von Android TV (heute GO2mobile), pflasterten Meilensteine bei Areamobile (Head of Video Content) oder NextPit (Senior Editor) den Weg von Bestenlisten, News, Tests und Videos. Auch heute noch Spezialagent für alles Kreative.

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MaTT

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