TSMC: Apple A7 beschleunigt Entwicklung der ARM-Technologie

Als Apple letztes Jahr das iPhone 5s mit dem Apple A7 Prozessor als Herzstück vorstellte, erwischte der Konzern aus Cupertino die gesamte Branche eiskalt. Das Unternehmen von CEO Tim Cook hatte mit einem Schlag und ohne Vorwarnung das erste 64-Bit-fähige Smartphone auf dem Markt und das hat weitreichende Folgen.

Allerdings positive Folgen wie der größte Auftragsfertiger für Halbleiter-Produkte TSMC jüngst bekannt gab. Insbesondere auf die Entwicklung und Forschung des britischen Unternehmens ARM habe das positiven Einfluss gehabt. Die auf 64-Bit basierende Technologie für Prozessor-Architekturen hat deutlich an Fahrt aufgenommen, wie Ankündigungen von Qualcomm und MediaTek im Bezug zu 64-Bit bekräftigen. Beide Konzerne wollen noch dieses Jahr ihre ersten 64-Bit-fähigen Prozessoren für mobile Geräte auf den Markt bringen, um Apple und seinem Apple A7 sowie dessen Nachfolger Apple A8 die Stirn bieten zu können.

Vorreiter Apple A7

Aber nicht nur das Geschäft von ARM mit den eigenen Chip-Designs der Cortex-A50-Plattform hat spürbar Aufwind erhalten. Auch TSMC selber konnte vom Apple A7 profitieren, indem die Fertigungskapazitäten stark ausgebaut und auf den neusten Stand gebracht werden können. Das macht TSMC wiederum attraktiver für andere Unternehmen, um ihre Produkte bei TSMC fertigen zu lassen. Denn nach Intel und Samsung ist der taiwanische Konzern der größte Halbleiter-Produzent der Welt, welcher unter anderem die Grafikprozessoren für AMD und NVIDIA herstellt.

Mit seinem Apple A7 hat der Konzern mit seinem Hauptsitz in Cupertino ein regelrechtes Wettrennen nach dem ersten 64-Bit-Prozessor außerhalb der Apple-Welt ausgelöst. Bis zur Vorstellung des iPhone 5s wiegte sich die Branche gut im Rennen, da erste Geräte für später vorgesehen waren. Auch wenn es etliche Unternehmen nach außen hin als nicht so schlimm darstellen wollen, hat Apple die Konkurrenz mehr als nur überrumpelt.

Zum Apple A8, dem Nachfolger des Apple A7, dringen unter dessen die ersten Details an die Öffentlichkeit. Der Dual-Core für das iPhone 6 soll mit kräftigen 2,6 GHz je Kern ordentlich an Leistung zulegen, was die Konkurrenz erneut auf Abstand halten soll. Die 64-Bit-Architektur wird Apple zudem ebenfalls in Detailfragen verbessert haben, sodass einmal mehr ein richtig gutes Smartphone bevor steht. Eines mit 4,7 Zoll Display wie Gerüchte und Geheimnisse aus dem Patentprozess mit Samsung verraten.

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Stefan

Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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