Wo bleibt der Amazon Fire TV Cube?

Amazon hat bereits im Juni 2018 in den USA den Fire TV Cube vorgestellt. Ein kleiner nützlicher Würfel, der den Fire TV Stick und einen Amazon Echo in ein Gerät vereint. Doch Deutschland steht nach wie vor auf der Warteliste.

Vor knapp einem halben Jahr hat der Online-Händler Amazon in den USA den Fire TV Cube präsentiert. Ein circa 90 x 90 Millimeter großer Würfel, mit einem Gewicht von 465 Gramm. Fingerabdruck-freundlicher Klavierlack und auf der Rückseite neben dem Anschluss für ein 15-Watt-Netzteil, weitere Ports für HDMI, Infrarot-Extender und MicroUSB. Über diesen kann – ebenfalls im Lieferumfang enthalten – ein Ethernet-Adapter für eine schnelle Internetverbindung (10/100) angeschlossen werden.

Das ist auch durchaus sinnvoll, da der Amazon Echo Cube eine 4K-Wiedergabe bis zu 60 Bilder die Sekunde unterstützt. Angetrieben von einem 1,5 GHz schnellen Quad-Core-Prozessor, 2 GB RAM und 16 GB internen Programmspeicher, bietet der Cube den unschlagbaren Vorteil, den Fernseher (und andere HiFi-Geräte) per Sprache zu steuern. Praktisch ein Amazon Fire TV Stick, ein Echo und ein Harmony-Hub in einem Gerät. Fire TV Cube

Fire TV Cube mit Infrarot-Blaster kommt

Befehle wie „TV an“, „starte Black Mirror: Bandersnatch“ oder „schalte Kanal 21 ein“ sind mit dem Cube kein Problem. Natürlich lässt sich auch der gut im Schrank verstaute Receiver mit dem Infrarot-Extender via Sprache steuern. In den USA kostet der Amazon Fire Cube 120 US-Dollar. In Deutschland gar nichts – da es ihn nach wie vor nicht gibt. Dürfen wir unserer Quelle Glauben schenken, so wird das gute Stück noch im 1. Quartal 2019 auch hierzulande verfügbar sein. Der Preis wird – wie bei Amazon üblich – 1:1 umgerechnet. Da der Harmony Hub von Logitech allein schon 130 Euro kostet (aktuell 90 Euro), sind 120 Euro meiner Meinung nach eine gute Investition.

Der Cube besitzt wie alle Echo-Geräte auf der Front ein LED-Streifen und die typischen Hardware-Tasten für Lauter, Leiser, Mute und einen Aktion-Button. Genau wie seine Geschwister hat er 8 Far-Field-Mikrofone verbaut, damit euch Alexa von jeder Position aus versteht.

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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