Jetzt doch: Zuckerberg will Whatsapp, Instagram und Facebook Messenger vereinen

Medienberichten zufolge plane Mark Zuckerberg entgegen einstigen Aussagen, WhatsApp, Instagram und den Facebook Messenegr enger mit einander zu verzahnen. Damit bietet das dem Unternehmen die privaten Daten seiner Nutzer zu vereinen und optimaler zu Werbezwecken zu verwenden.

 

Wie die New York Times aus vier von einander unabhängigen Insidern in Erfahrung gebracht hat, plane Mark Zuckerberg seine drei größten Anwendungen, WhatsApp, Instagram und den Facebook Messenger mit Funktionen auszustatten, die es dem Benutzer erlauben App-übergreifend mit einander zu kommunizieren. So kann beispielsweise ein Instagram-Nutzer eine Chat-Nachricht an einen Freund bei Facebook senden und umgekehrt.

Damit scheint Zuckerberg auf große Gegenwehr aus eigenem Hause zu stoßen. Nicht nur die Instagram-Gründer Kevin Systrom und Mike Krieger, sondern auch Jan Koum und Brian Acton von WhatsApp sollen im Streit das Facebook-Unternehmen verlassen haben. Auch Mitarbeiter, die mit den Plänen ganz und gar nicht einverstanden sind, sollen bereits nach der internen Ankündigung ihre Sachen gepackt, beziehungsweise die Kündigung bei Umsetzung der Pläne angedroht haben.

Die Intention vom Facebook-Gründer und CEO Mark Zuckerberg dürfte die bessere Personen bezogene Werbung sein. Da bei WhatsApp beispielsweise zwingend die Angabe der Mobilfunknummer zur Nutzung nötig ist, bedarf es bei Facebook die Angabe des Klarnamen. Zuletzt hatte Zuckerberg versprochen WhatsApp frei von Werbung zu lassen. Ebenfalls sicherte der Facebook-CEO den Diensten seine Autonomie zu. Ob dieses Versprechen weiter aufrecht erhalten wird, darf angezweifelt werden.

Instagram und Facebook-Messenger erhalten Verschlüsselung

Das positive aus Nutzersicht ist, dass alle drei Anwendungen weiterhin stand alone nutzbar bleiben und die von WhatsApp bekannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erhalten. Laut den vier Mitarbeitern plane Zuckerberg eine Fertigstellung zu 2020. Unter Umständen bereits Ende 2019.

Zuletzt stand das Facebook-Unternehmen stark in der Kritik im Zusammenhang mit dem Datenskandal um Cambridge Analytica. Auch im Zusammenhang mit den Wahlen 2016 des US-Präsidenten, stand das Unternehmen in der Kritik der Wahlmanipulation.

[Quelle: t3n]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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