Fitness orientierte Pebble 2 und Pebble Time 2 offiziell vorgestellt

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pebble-time-2-flashnewsGestern fand ja bekanntlich ein Pebble Event statt, bei dem ich große Hoffnung hatte, dass man den Flop der Pebble Time Round ausbügeln würde, aber was interessiert sich das Unternehmen für die Produkte vergangener Tage – gleich 3 neue Produkte hat man gestern mit der Pebble 2, Pebble Time 2 und dem Pebble Core präsentiert.

Das kalifornische Unternehmen ist gemeinhin als das Paradebeispiel für Crowdfunding bekannt. Hat man doch seinerzeit als junges Startup-Unternehmen doch Rekordquoten auf Kickstarter innerhalb kürzester Zeit mit einer Smartwatch realisiert, welche hauptsächlich durch ihr energiesparendes E-Ink Display überzeugen konnte.

Pebble Core

Und was verbraucht noch weniger Strom als ein E-Paper Display? Richtig – gar kein Display. Und genau dieses Prinzip verfolgt das Unternehmen nun mit dem gestern vorgestellten Pebble Core. Im Grunde nichts anderes als ein Fitnesstracker, der zusätzlich mit einer SIM-Karte ausgestattet werden kann und so über GPS, 4 GB internen Speicher, einer 3G, WiFi und Bluetooth eure gelaufenen Strecke aufzeichnen und dabei auch Spotify Music streamen kann.
Als zusätzliches Funktion kann man sich auch mit entsprechenden Apps ausstatten und den Pebble Core auch dazu verwenden ein Uber-Fahrzeug zu ordern, das Garagentor oder Auto zu öffnen sowie Sprachnotizen aufzunehmen, das Licht an- und auszuschalten oder bei Gefahr einen Notruf samt GPS-Koordinaten an eine vertraute Person senden.
Pebble möchte für seinen Pebble Core gerne 69 Euro von euch, liefert aber erst ab Januar 2017 aus, was dann noch reichen würde um für den Sommer 2017 den Winterspeck los zu werden. Solltet ihr die Musik-Stream Funktion während des Lauftrainings verwenden, so gibt das Unternehmen eine Akku-Laufzeit von 9 Stunden an, die bei Bedarf via Qi-Technolgie wieder erneuert werden kann.

Pebble 2

Auch der eigentliche Einstieg in die Welt der Smartwatch hat nun mit der Pebble 2 einen Nachfolger erhalten. Als wichtigste Veränderung wäre mit Sicherheit der Herzfrequenzsensor und ein Mikrofon zu nennen. Generell setzen die Kalifornier auf den Fitnessfaktor. Die E-Ink Uhr die auch weiterhin eine Laufzeit von 10 Tagen mit einer Akku-Ladung gewähren soll, kann nun auch zuverlässig eure Schritte und den Schlaf-Rhythmus tracken, als auch der Feuchtigkeit bis zu einer Wassertiefe von 30 Metern strotzen. An der Kompatibilität zu Android und iOS hat man an der Pebble 2 nichts geändert. Auch der Preis mit 99 Euro ist im Verhältnis zu manch einer Android Wear Uhr geradezu günstig. Auslieferung voraussichtlich September 2016.

Pebble Time 2

Obwohl die Pebble Time noch nicht wirklich lange auf dem Markt ist, scheint sie sich nicht ganz so gut zu verkaufen. Zumindest gibt es auch hier mit der Pebble Time 2 einen Nachfolger, der wie das günstige Modell ab sofort auf das Tracken von Herzfrequenz, Schritten und eurem Schlaf ausgerichtet ist. Auch auf der Hardwareseite gibt es nun ein Mikrofon für Sprachaufzeichnungen und der Spracheingabe. Sehr erfreulich ist mit das überarbeitet E-Paper-Display, welches nun trotz eines 50-prozentigen Wachstum und 80 Prozent mehr Pixel, nach wie vor die Laufzeit von 10 Tagen behält. Erhältlich wird die E-Ink Smartwatch ab November zu einem Preis von 169 Euro sein.

Kickstarter Bezug

Wie es sich generell mit den Preisen verhält ist noch nicht ganz klar, denn nach wie vor lässt sich Pebble durch eine Kickstarter Kampagne vor finanzieren, was ich persönlich ein wenig deplatziert finde. Denn bei Pebble handelt es sich schon lange nicht mehr um ein Startup-Unternehmen. Doch der Erfolg gibt ihnen Recht, da das angestrebte Finanzierungsziel von 1 Million US-Dollar umgehend erfüllt war. Im Augenblick steht der Kurs bei 5.666.322 US Dollar und man kann regelrecht zuschauen wie es immer mehr wird.
Also alle im Beitrag genannten Preise sind lediglich Early Bird Preise, welche in Mengen limitiert sind.

[Quelle: Kickstarter]

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Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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