HTC-Chefin Cher Wang: Totgesagte leben länger!

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HTC Here´s to change

In den letzten Jahren war der taiwanische Smartphone-Konzern und Android-Pionier HTC in gewisser Weise das Sorgenkind der Branche. Die Verkäufe haben kontinuierlich nachgelassen und Smartphones wie das HTC One M9 haben nicht den erhofften Erfolg feiern können. Dennoch gibt sich CEO Cher Wang siegessicher und kündigt Großes für das kommende Jahr an.

Wenn man es genau nimmt, dann hört man das von dem taiwanischen Unternehmen gefühlt jedes Jahr aufs Neue, aber dieses Mal könnte es auch wirklich klappen. Immerhin hat der Konzern im Bereich Virtual Reality ein mögliches neues Standbein gefunden, wenn man sich die in Kooperation mit Valve (und neuerdings auch Audi) entwickelte HTC Vive VR-Brille anschaut. Die Meinung zu diesem Gerät sind durchweg von positiver Resonanz und für die CES 2016 hat man bereits einen technologischen Durchbruch angekündigt (zum Beitrag).

HTC will bleiben

Aufgrund dieser Fakten ist man dazu geneigt, der siegessicheren Cher Wang mit ihrer Aussage, dass man nicht vor habe den Markt zu verlassen, Glauben zu schenken. Wang ist sogar der Meinung, dass der Markt noch genügend Potential bietet für ein Wachstum. Nach Aufgeben hört sich das nicht an und das kürzlich vorgestellte HTC One X9 (zum Beitrag) könnte die Richtung zeigen, in der es künftig für den Konzern geht.

Denkbar wäre, dass das kommende Flaggschiff namens HTC One M10 sich am Design des One X9 orientiert und das wäre mehr als nur positiv zu bewerten. Außerdem steht der oft verschobene Start der ersten Fitness-Gadgets in Kooperation mit Under Armour auf dem Plan (zum Beitrag), deren Erfolg sich ebenfalls noch nicht abschätzen lässt. Das auch neue Modelle der Desire-Reihe anstehen gilt als sicher. Genug Potential für das große Comeback ist somit in jedem Fall gegeben.

Unter diesen Gesichtspunkten ist die Zuversicht von Cher Wang, welche das Amt des CEO von ihrem Lebensgefährten und HTC-Mitgründer Peter Chou Ende März diesen Jahres übernommen hatte, nachzuvollziehen. Die Möglichkeiten sind da, man muss sie nur nutzen. Sieht man auch an dem Update-Versprechen mit den neusten Android-Versionen für das One A9 (zum Test), dem HTC bisher zumindest in den USA bisher sehr gut nachkommt.

Mehr Nischen-Modelle

Interessant ist, dass man im kommenden Jahr mehr Flaggschiff-Modelle für verschiedene Nischen vorstellen will – was auch immer man sich darunter vorstellen mag. Vermutlich wird man sich an Kamera-affine Kunden wenden, den Musikliebhabern und anderen Zielgruppen, um die eigene Marke wieder zu stärken.

Woran es bisher jedoch zum Teil stark haperte ist das Marketing. Mit teilweise verwirrenden Werbe-Kampagnen beziehungsweise der fehlenden Verbreitung von Werbe-Spots und anderen Maßnahmen. Andererseits muss man auch bedenken, dass die Konkurrenz in Form von Samsung und Apple deutlich mehr finanzielle Mittel für Marketing-Maßnahmen zur Verfügung hat und HTC mit den wenigen Millionen das Beste machen muss.

[Quelle: Focus Taiwan]

 

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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