Neuer Tiefstand im Februar: HTC kämpft weiterhin mit Verlusten

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Schon seit etlichen Monaten hat der Pionier der Android-Smartphones, der taiwanische Konzern HTC, mit einem spürbaren Rückgang im Bereich der Absatz- und Umsatzzahlen zu kämpfen. Eine Besserung der Situation scheint bisher nicht in Aussicht zu sein, wie die neusten Zahlen für den Monat Februar zeigen.

Denn diese sehen gar nicht rosig aus, auch wenn der Konzern einen Gewinn von 11,37 Milliarden New Taiwan Dollar (umgerechnet 303 Millionen Euro) erwirtschaftet hat. schaut man sich zum Vergleich den Januar und den Februar im letzten Jahr an, dann sieht man wieso: Der Gewinn im Februar 2013 ist um gut 27% gesunken gegenüber dem Vormonat und im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind es sogar ganze 44%, die HTC einbüßen musste. Laut den Kollegen von The Next Web hatte HTC seit über 3 Jahren nicht mehr einen solch niedrigen Umsatz in einem Monat gehabt. Zuletzt war das im Februar 2010.

Besonders schlimm ist zudem, dass der Februar eigentlich der traditionell umsatzstärkste Monat ist durch das Chinesische Neujahr. In dieser Zeit sind vor allem Smartphones seit etlichen Jahren beliebte Geschenke. Kein Wunder also, dass HTC all seiner Hoffnungen in das im März erhältliche HTC One setzt. Darüber hinaus muss sich das Ehe vor allem einem Gegner stellen: Dem Galaxy S4 von Samsung.

Aber wieso macht HTC eigentlich dermaßen viel Verlust? Ein Grund könnte sein, dass HTC kaum eigene Technologie in seinen Produkten drin verbauen lässt, ganz im Gegensatz zu Samsung. Vielmehr kümmert sich der taiwanische Konzern nur um das Design und den Entwurf des Gerätes, dass Smartphone selbst wird komplett bei anderen Firmen entwickelt und hergestellt. Grob gesagt fügt HTC lediglich die Baugruppen von Drittanbietern zusammen.

[Quelle: The Next Web | AndroidAuthority]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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