Vachen Smart Watch: Edeluhr meets Android

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Vachen Smart Watch

Smart Watches werden eines der ganz großen Gadget-Themen dieses Jahres werden. Das beweisen nicht nur die Ankündigungen oder Gerüchte rund um die großen Konzerne der Branche, darunter Samsung, Apple, Google und selbst Microsoft. Zudem entstehen immer mehr solcher Uhren über Crowdfunding und die Vachen Smart Watch will dabei aus der Masse hervorstechen.

Die Frage, die sich einem da zwangsläufig stellt, ist folgende: Wie will Vachen das erreichen? Nun, die Uhr setzt auf einige Eigenschaften, die es so bei der Konkurrenz nicht wirklich gibt. Die augenscheinlichste und auffälligste ist dabei zweifelsohne das Design der Uhr selber, denn diese könnte gut und gerne für gut betuchte Geschäftsleute gedacht sein. Zumindest wirkt das Gehäuse deutlich edler und konservativer als die modern anmutenden Uhren ala Pebble oder Neptune Pine. Wer jedoch eine Vachen Smart Watch des gleichnamigen StartUps aus Kalifornien um sein Handgelenk schnürt, der hat etwas richtig Edles. Abgesehen vom Äußeren will Vachen auch in Sachen Technik der Konkurrenz voraus sein, schaut man sich das Datenblatt der technischen Eckdaten an.

  • 1,54″ Display mit 240 x 240 Pixel Auflösung
  • 1 GHz CPU
  • WLAN, Low-Power Bluetooth (Bluetooth 4.0?), NFC (irgendwann später)
  • 700 mAh Akku
  • 13 mm „dick“
  • Android 2.3 Gingerbread

Gerade durch Android 2.3 Gingerbread als Betriebssystem kann die Vachen Smart Watch in Verbindung mit einem Smartphone oder komplett autark genutzt werden. Ob ein Update auf Android 4.1 Jelly Bean oder gar neuer angeboten werden wird, ist leider nicht ersichtlich. Abgesehen davon stehen dem Nutzer Benachrichtigungen zu verpassten SMS, MMS und eMails zur Verfügung, selbst der Abgleich mit dem Google Kalender beherrscht die Vachen Smart Watch. Für die besonders Technik-Verliebten wird die Uhr zudem Steuerungsmöglichkeiten für einen Smart TV und Smartphones bieten. Der Akku soll laut Vachen für bis zu 120 Stunden Standby halten, wobei das Hintergrundlicht nur dann angeht, wenn es wirklich von Nöten ist, was auch immer Vachen dafür als sinnvoll erachten mag. Geladen wird der Akku wie üblich per MicroUSB.

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Abgesehen davon bietet die Vachen Smart Watch eine große Auswahl an digitalen Zifferblättern, die der Nutzer je nach Anlass austauschen kann. Stilvoll elegant für eine Abendparty unter Geschäftsleuten oder sportlich-modern für den allmorgendlichen Jogging-Kurs? Alles kein Thema, ebenso wie der Austausch des Armbandes, wer statt Stahlarmband lieber ein angenehmeres und leichteres Lederarmband haben will. Das wird dadurch realisiert, dass die eigentliche Technik in einem separaten Modul untergebracht ist, was Individualisten sehr entgegen kommen dürfte. Das dürfte vor allem für diejenigen Kunden von Wichtigkeit sein, die sich mit dem normalen Edellook der Uhr nicht anfreunden können und wollen.

Apropos Look: Für den Herren stehen bisher futuristische Designs bereit oder ganz klassisch der Alu-Look. Für Damen dagegen gibt es ein Swarovski-Gehäuse mit rosa-farbenem Armband. Und damit nicht zu schnell Langeweile aufkommt, will Vachen alle 45 Tage ein neues Gehäuse zum Wechseln in seinem eigenen Shop für die Smart Watch anbieten. Mit der zeit dürfte da sicherlich eine ordentliche Auswahl zustande kommen, die für nahezu jeden etwas haben dürfte. Sollten via Kickstarter bis Ende des Monats die anvisierten 100.000 US Dollar zusammen kommen, könnten die ersten Uhren bereits im August vom Band laufen. Wer mindestens 169 US Dollar über die Kickstarter-Kampagne spenden, bekommt die Uhr für Herren im Alu-Gehäuse zusammen mit einer Ladestation und zwei Armbändern.

[Quelle: Kickstarter | Danke für den Tipp, Manuel]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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