5 Tage mit dem OnePlus 5

Leider sind wir erst ein wenig später als die Top-Blogger an ein OnePlus 5 in Midnight Black gekommen. Dennoch habe ich bereits 5 Tage mit dem Flagship-Killer verbracht und möchte euch meinen ersten Eindruck kundtun. 

Anfang vergangener Woche kam das OnePlus 5 in Midnight Black in der Redaktion angekommen. Da Andreas nach wie vor krankheitsbedingt ausfällt und Kathrin eher Apple orientiert ist, darf ich mich dem neuesten Werk des Flagship-Killer-Herstellers OnePlus widmen. Ihr könnt euch meine Freude vorstellen, als mir bewusst wurde, dass es sich um die „Premium-Edition“ handelt. Denn so möchte ich die 128 GB Flash-Speicher-Variante mit 8 GB Arbeitsspeicher einmal bezeichnen. Die beiden anderen Farben – Soft Gold und Slate Grey – werden bekanntlich mit 6 GB RAM und 64 GB internen Programmspeicher ausgeliefert, was jetzt auch nicht gerade wenig ist. Leider muss die Kaufentscheidung wohl überlegt sein, denn eine Erweiterung mithilfe einer microSD-Speicherkarte ist bei dem OnePlus 5 nicht vorgesehen.

So teuer ist es nun auch wieder nicht

Die vierte Generation des OnePlus-Flaggschiff ist leider nicht mehr solch ein Schnäppchen, wie es noch das OnePlus 3 bzw. OnePlus 3T war. Die 64-GB-Version gibt es für 499 Euro und für 128 GB LPDDR4X-UFS-2.1 2 bezahlt der werte Kunde 559 Euro. Wirklich teuer ist das bei Preisen von 799 oder 899 Euro für ein Samsung Galaxy S8 (Plus) nun auch wieder nicht.

Technische Daten des OnePlus 5

OnePlus 5
Display 5,5 Zoll AMOLED (DCI-P3) Display 1.920 x 1.080 Pixel 401 ppi
2.5D Corning Gorilla Glass 5
Prozessor Snapdragon 835 Octa-Core-CPU (10 nm, bis zu 2,45 GHz)
Adreno 540 GPU
Arbeitsspeicher 6 GB/ 8 GB LPDDR4X
interner Speicher 64 GB/ 128 GB UFS 2.1 2-LANE
microSD-Karte nein
SIM Dual-Nano-SIM
Betriebssystem Android 7.1.1 Nougat / OxygenOS
Akku 3.300 mAh (nicht entfernbar), Dash Charge (5 V, 4 A)
Kamera Hauptsensor : Sony IMX 398
Megapixel : 16
Pixelgröße : 1,12 μm
EIS : Ja
Blende : f/1.7Telesensor : Sony IMX 350
Megapixel : 20
Pixelgröße : 1.0 μm
Blende : f/2.6Frontsensor : Sony IMX 371
Megapixel : 16
Pixelgröße : 1.0 μm
EIS : Ja
Blende : f/2.0
Konnektivität 850/900/1800/1900 MHz, LTE  DL Cat 12, UL Cat 13
2×2 MIMO, Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac, 2.4/5 GHz
Bluetooth 5.0, unterstützt aptX & aptX HD
NFC
LTE Band 20 ja
Anschlüsse USB 2.0, Type-C, unterstützt USB-Audio,
3,5 mm Audio-Klinkenbuchse
Maße 154,2 x 74,1 x 7,25 mm
Gewicht 153 Gramm

Negativ Presse

Im Vorfeld wurde das OnePlus 5 schon von der Presse als verkapptes iPhone 7 Plus verschrien. Auch ein Jelly Gate wurde heraufbeschworen (zum Beitrag). Doch wer als Auserwählter das OnePlus 5 einmal in der Hand halten durfte, wird schnell sehen und spüren, dass es doch gewisse Unterschiede gibt. Hauptsächlich in der deutlich rundlich abgeflachten Rückseite.

Haptik und Material

Obwohl das Android 7.1.1 Nougat Smartphone mit hauseigenem OxygenOS 4.5.8, aufgrund des Metallgehäuses (Anodisiertes Aluminium) wertig in der Hand liegt, gibt es dennoch eine gewisse Angst das es einem aus der Hand rutschen könnte. Die Rückseite lässt die altbekannte „Sandstone“-Oberfläche vermissen. Dennoch gibt es optional von 20 bis 30 Euro je nach Material, sogenannte „Protective Cases“, welche dann den nötigen Grip vermitteln. Mir persönlich sagt das aber nicht zu, da die Kanten in meinen Augen ein wenig scharf waren.

Es ist schnell

Aufgrund der langen Wartezeit auf das OnePlus 5, sind inzwischen auch schon einige Updates veröffentlicht worden, welche kleine Bugs für die Kamera, Akku und Verbindungen behoben hat. Mein erster Eindruck ist, dass das OnePlus 5 Ratten schnell ist. Kein Wunder, 8 GB RAM und eine Snapdragon 835 Octa-Core-CPU (2,45 GHz), könnten „rein theoretisch“ auch in einem Laptop zum Einsatz kommen.

Der Fingerabdruck-Sensor ist absolut zuverlässig und ebenso schnell wie das restliche Smartphone. Von der Dual-Kamera konnte ich mir noch keinen ausführlichen Eindruck verschaffen. Doch ein paar Schnappschüsse lassen Hoffnung aufkeimen. Besonders beeindruckt bin ich über die als „Dash Charge“ bezeichnete Ladegeschwindigkeit (5V/4A) des 3.300 mAh starken Akkus. Vor dem Zähneputzen an die Steckdose und das OnePlus 5 hat genug Energie um zur Not über den Tag zu kommen. Leider ist der Type-C-Port nicht so schnell was die Übertragung an Daten anbelangt. Liegt wohl an dem USB 2.0 Standard.

OnePlus 5

Test folgt in Kürze

Ich werde mir nun mindestens noch eine Woche Zeit geben, um das OnePlus 5 ausgiebig zu testen. Wenn ihr noch spezielle Test-Wünsche habt, dann ist in dem Kommentarbereich der beste Platz dafür.

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Lino Bentzin

Hallo, ich bin Lino. Ich studiere Medienwissenschaft an der Humboldt-Universität in Berlin und nutze aktuell ein OnePlus 3 ohne T. Meine Freundin nutzt ein iPhone 7, sodass ich auch einiges auf dem Gebiet mitbekomme. Mein Hobbys sind neben Technik-Kram, das Kochen, Eishockey, HipHop und die PS4. Ich hoffe euch bei meinen ersten Gehversuchen als Blogger, bei GO2mobile (der ehemaligen android tv Legende), nicht zu enttäuschen. Seit noch ein wenig nachsichtig mit mir!

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