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Apple droht Milliarden-Bußgeld wegen Verletzung des Digital Markets Act

Die Europäische Kommission erhebt schwere Vorwürfe gegen Apple und wirft dem iPhone-Hersteller vor, gegen die Bestimmungen des Digital Markets Act (DMA) verstoßen zu haben. Diese Verordnung wurde eingeführt, um sicherzustellen, dass digitale Märkte fair und wettbewerbsfähig bleiben und keine Unternehmen ihre marktbeherrschende Stellung missbrauchen.

EU leitet Untersuchung gegen Apple ein

Der Digital Markets Act ist ein zentrales Instrument der Europäische Kommission (EU), um die Macht großer Tech-Konzerne zu regulieren und für einen fairen Wettbewerb zu sorgen. Insbesondere zielt der DMA darauf ab, die Dominanz von sogenannten „Gatekeepern“ einzuschränken, die den Zugang zu wichtigen digitalen Dienstleistungen kontrollieren.

Margrethe Vestager, die EU-Kommissarin für Wettbewerb, hat gegenüber CNBC erklärt, dass die Europäische Kommission der Ansicht ist, dass Apple gegen die Regeln des Digital Markets Act (DMA) verstoßen hat. Der DMA soll verhindern, dass digitale Märkte zu Monopolen werden und den Wettbewerb fördern. Als Reaktion auf diese Regulierung erlaubt Apple seit März Entwicklern, iPhone-Apps auch über Drittanbieter-App-Stores oder direkt über ihre eigenen Webseiten zu vertreiben.

Noch keine konkreten Details

Vestager hat noch keine konkreten Details dazu genannt, wie Apple die Vorgaben des DMA verletzt hat, da die Untersuchung noch andauert. Die Ergebnisse sollen jedoch so bald wie möglich veröffentlicht werden. Laut einem Bericht der Financial Times plant die Europäische Kommission, Apple eine vorläufige Strafe aufzuerlegen. Diese könnte bis zu 5 Prozent des durchschnittlichen globalen Tagesumsatzes von Apple betragen. Bei einem Umsatz von 383,29 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023 entspräche dies fast einer Milliarde Euro.

Apple könnte dieser Strafe entgehen, wenn es nachbessert. Andernfalls könnte die Strafe auf bis zu 10 Prozent des Jahresumsatzes angehoben werden. Ein zentraler Kritikpunkt der Europäischen Union ist die sogenannte Core Technology Fee. Diese Gebühr erhebt Apple selbst dann, wenn eine App über einen alternativen App Store heruntergeladen wird. Darüber hinaus verbietet Apple Entwicklern weiterhin, innerhalb einer App, die im App Store vertrieben wird, auf günstigere Angebote in anderen Stores hinzuweisen.

Margrethe Vestager ist bekannt für ihre entschlossene Haltung gegenüber großen Technologieunternehmen. Während ihrer Amtszeit leitete sie bedeutende Untersuchungen, darunter gegen die Google-Muttergesellschaft Alphabet, und belegte Technologiegiganten mit Milliardenstrafen. Auch während ihres Abschieds laufen mehrere wichtige Untersuchungen, wie die Kartelluntersuchung gegen Microsoft wegen der Bündelung der Video- und Chat-App Teams mit anderen Office-Produkten. Vestagers Arbeit hat die digitale Marktlandschaft erheblich beeinflusst, indem sie für fairen Wettbewerb sorgte.

[Quelle: CNBC]
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Dieser Beitrag wurde mit freundlicher Unterstützung von unserem besten Kumpel ChatGPT 4o erstellt!

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Kathrin Teichert

Nach der erfolgreichen Beendigung meines Abiturs habe ich mir eine Auszeit vom Lernen gegönnt und bin seitdem in der glücklichen Situation meinem Hobby nachzugehen: dem Reisen. Als freie Bloggerin schreibe ich hauptsächlich für Reiseportale und bin so "beruflich" bedingt mit der mobilen Technik in Kontakt getreten. Ich nutze ein iPhone 15 Pro und ein MacBook Air, sowie ein Xiaomi 13 Ultra in einer Dual-SIM-Ausführung, für den schnellen Wechsel der SIM-Karten im Ausland.

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