Apple Keynote 2019: Das iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max sind offiziell

In knapp anderthalb Stunden hat uns Tim Cook zügig durch die Apple Keynote für den Herbst 2019 begleitet. Mit dem Besten wartet man bekanntlich bis zum Schluss, sodass das iPhone 11, 11 Pro und das Apple iPhone 11 Pro Max ganz am Ende präsentiert wurden. Doch das Warten hat sich gelohnt.

Das Programm der gestrigen Herbst-Keynote von Apple war straff geplant. Tim Cook eröffnete pünktlich um 19:00 Uhr deutscher Zeit die Veranstaltung im Steve Jobs Theater, auf dem Apple Campus in Cupertino. Den Anfang machten die neuen Dienste Apple TV+ und Apple Arcade, gefolgt von einem neuen 10,2 Zoll großem Apple iPad der 7. Generation, was vielleicht nicht jeder auf dem Schirm hatte. Darauf hin folgte die Präsentation der neuen Apple Watch Series 5, welche in Titan und Keramik die vorangegangenen Vermutungen bestätigte.

Erst am Ende folgten dann die von der Fan-Gemeinde heiß erwarteten drei Apple iPhone 11 Modelle. Diese bestehen wie bereits im Vorfeld spekuliert wurde aus einem Apple iPhone 11, dem iPhone 11 Pro und dem Apple iPhone 11 Pro Max.

Apple iPhone 11

Apple iPhone 11

Das Apple iPhone 11 ist der Nachfolger des iPhone XR. Das bedeutet anstelle einer Triple-Kamera gibt es eine Dual-Kamera und ein LCD-Retina-Display anstelle eines OLED-Panel. Die Diagonale beträgt 6,1 Zoll und löst mit 1.792 x 828 Pixel bei 326 ppi auf. Oben und Unten gibt es zwei Lautsprecher, die dem iOS 13 Smartphone Stereo-, Spatial-Audio- und Dolby-Atmos-Sound bieten.

Weiterhin befindet sich oben im Display eine für heutige Verhältnisse zu große Notch, welche eine 12-Megapixel TrueDepth Kamera mit einer Blende von f/2.2. Auf der Rückseite bekommt das iPhone 11 als einziges der drei vorgestellten Modelle eine 12-Megapixel Dual-Kamera. Die obere Optik bietet eine 28 Millimeter Brennweite und eine Blende von f/1.8, sowie einen optischen Bild-Stabilisator. Der zweite 12-Megapixel-Sensor bietet eine 120 Grad Ultraweitwinkel-Optik, mit einer Brennweite von 13 Millimeter und einer Blende von f/2.4.

Apple iPhone 11 Kamera

Ab sofort sind auch Video-Aufnahmen in 4K und mit 60 Bildern pro Sekunde möglich. Auch mit der Frontkamera sind nun 4K, sowie Slow Motion Videos möglich. Allerdings nur mit 30 fps (frames per second), wenngleich auf der Apple-Seite etwas anderes steht.

Der A13 Bionic Chip

Bei der Präsentation des neuesten Apple-Prozessors – dem A13 Bionic Chip – spürte man zum ersten Mal die Android-Konkurrenz im Nacken. Apple verglich seine neue CPU und GPU direkt mit dem Snapdragon 855, dem HiSilicon Kirin 980 und dem Snapdragon 845 des Pixel 3, Huawei P30 Pro und dem Samsung Galaxy S10+. Logisch das der Apple SoC (System on a Chip) mit 1 Billion Operationen pro Sekunde, der Konkurrenz haushoch in allen Belangen überlegen war. Am 19. September werden wir vermutlich bei der Präsentation des Huawei Mate 30 und Mate 30 Pro wieder genau das Gegenteil hören.

Zu der genauen Akku-Kapazität gibt Apple auf einer Keynote nur selten bis gar nicht Auskunft. So hieß es auch am gestrigen Abend, dass es im iPhone 11 nun eine Stunde mehr Energie, als beim Vorgänger dem iPhone XR gibt. Aufgrund des straff gestrickten Zeitplans, blieb am Ende nur noch einige Key-Features, wie die IP68-Zertifizierung, das besonders widerstandsfähige Glas, die neuen Farben und die Wireless-Charging-Funktion zu benennen.

Das Apple iPhone 11 wird in den Farben Black, Green, Yellow, Purple, Red und White erscheinen. Ab Freitag den 13. lässt sich das iOS-Smartphone vorbestellen, bevor es ab dem 20. September ausgeliefert wird.

  •  64 GB 799 Euro
  • 128 GB 849 Euro
  • 256 GB 969 Euro

Das Apple iPhone 11 Pro Max und iPhone 11 Pro

Apple Marketing-Vizepräsident Philip W. Schiller hatte die Ehre die neuen Pro-Modelle vorzustellen. Pro für Produktivität, für die neue Triple-Kamera und das 5,8 – beziehungsweise 6,5 Zoll große „Super Retina XDR Display“. Denn das OLED-Display hat auch gleich einen neuen Namen bekommen. Es löst mit 2.436 x 1.125 Pixel bei 458 ppi und 2.688 x 1.242 Pixel bei 458 ppi auf. Nahezu unglaublich ist jedoch die maximale Helligkeit von 1.200 Nits (HDR). Da sind wir wirklich gespannt, ob wir im Testlabor zu den gleichen Ergebnissen kommen.

Während unter der Haube der identische A13 Bionic Chip (inklusive neural Engine) wie im iPhone 11 schlägt, gibt es auf der Rückseite eine zusätzliche 12-Megapixel-Kamera. Ganz oben befindet sich die Hauptkamera mit einer Brennweite von 26 Millimeter und einer Blende von f/1.8, gefolgt von der darunter montierten Telekamera mit einer Brennweite von 52 Millimeter und einer Blende von f/2.0. Beide Kameras wird die optische Bild-Stabilisierung geboten. Bei der rechts untergebrachten Optik, handelt es sich um die identische 120 Grad Ultraweitwinkel-Kamera des iPhone 11.

Apple iPhone 11 Pro Max

Philip Schiller hatte noch das neue Feature „Deep Fusion“ für die Triple-Kamera zu verkünden, dessen Marktstart aber noch ungenannt blieb. Dabei handelt es sich um eine Technologie, die 9 Bilder gleichzeitig erstellt und mithilfe der Neural Engine das beste Ergebnis heraus rechnet.

Auch für die beiden Akkus gab es wieder Mehrwert-Angaben die sich auf vier, beziehungsweise fünf Stunden Zusatz-Laufzeit für das Apple iPhone 11 Pro Max, gegenüber den Vorjahresmodellen verbessert haben.

Auch hier gilt am Freitag kann in den Farben Gold, Space Grau, Silber und Nachtgrün vorbestellt werden. Zelte und lange Schlangen vor den Apple-Shops lösen sich dann am 20. September wieder auf.

Apple iPhone 11 Pro:

  • 64 GB 1.149 Euro
  • 256 GB 1.319 Euro
  • 512 GB 1.549 Euro

Apple iPhone 11 Pro Max:

  • 64 GB 1.249 Euro
  • 256 GB 1.419 Euro
  • 512 GB 1.649 Euro

Ganz am Ende gab Phil noch die überarbeiteten Preise für das Apple iPhone 8 (Plus) ab 529 Euro und dem iPhone XR ab 699 Euro bekannt. Das Apple iPhone Xs und Xs Max fallen komplett aus dem Programm.

[Quelle: Apple]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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