Corona-Warn-App: Anpassung der Risikoberechnung an Delta-Variante folgt in Kürze

Die Corona-Warn-App hat die magische Grenze von 30 Millionen Downloads erreicht und kann mit der Version 2.4 nun nicht nur EU-Testzertifikate digitalisieren, sondern auch den viel wichtigeren Impfpass speichern. Doch man hat bereits ein Update auf die Version 2.5 für Android- und iOS-Smartphones im Visier, bei der die Risikoberechnung der Delta-Variante angepasst werden soll.

 

Digitaler Impfpass und Testzertifikat EU-weit intergiert und gültig

Mit der Möglichkeit neben dem Nachweis zur Genesung, dem Testzertifikat und seit neuestem dem digitalen Impfpass hat das Robert Koch-Institut die Corona-Warn-App auf den Stand gebracht, dass wir im EU-Land reisen können ohne immerzu den gelben Pass zur Hand haben zu müssen. Wenngleich uns der Reisespaß aktuell mit den steigenden Inzidenzen ein wenig vermiest wird. Die Fachwelt ist sich einig: Schuld für die steigenden Fallzahlen ist die „besorgniserregende Virusvariante“ (Variants of Concern, VoC) Delta, welche inzwischen in 60 Prozent aller Corona-Infektionen verantwortlich ist.

Corona-Warn-App
Corona-Warn-App
Entwickler: Robert Koch-Institut
Preis: Kostenlos
‎Corona-Warn-App
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Entwickler: Robert Koch-Institut
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Corona-Warn-App noch ohne Anpassung an die Delta-Variante

Wie nun die Projektbeteiligten aus Robert Koch-Institut, Deutsche Telekom, SAP und Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) mitteilen, reicht zum jetzigen Zeitpunkt die wissenschaftliche Evidenz noch nicht aus, um eine Änderung der Risikoberechnung vorzunehmen. Aktuell muss eine Begegnung mit einer positiv auf COVID-19 getesteten Person mindestens neun gewichtete Minuten in einem definierten Nähebereich gemessen worden sein, um von der App als Begegnung mit erhöhtem Risiko (rote Kachel) berücksichtigt zu werden. Das Projektteam orientiert sich bei der Risikoberechnung in der Corona-Warn-App an den Handlungsempfehlungen für die analoge Kontaktpersonenermittlung der Gesundheitsämter.

Version 2.5 steht in den Startlöchern

Doch das nächste Update auf die Version 2.5 steht bereits an und wird vermutlich noch im Monat Juli 2021 serverseitig verteilt. Als weitere Neuerung wird laut der Entwickler-Plattform GitHub bekanntgegeben, dass Eltern in Zukunft auch zusätzliche Zertifikate ihrer Kinder in die Corona-Warn-App integrieren können. Weiterhin plant das Projektteam ein weiteres Widget auf der Startseite der Anwendung hinzuzufügen.

So soll neben der Anzeige der bestätigten Neuinfektionen, warnende Personen, der 7-Tage-Inzidenz und R-Wert auch über den Fortschritt der Impfkampagne in Deutschland informiert werden. Es wird differenziert zwischen Personen mit einem ersten und einem vollständigen Impfschutz, sowie der Anzahl an gesamten Impfdosen die hierzulande verabreicht wurden.

[Quelle: Pressemitteilung]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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