Das Apple iPhone 14 Pro und das Loch im Display

Die Präsentation der neuen Apple iPhone 14 Series ist noch weit entfernt und der Release eine Apple iPhone SE 3 (manch einer nennt es iPhone SE Plus) vermutlich deutlich näher. Dennoch beschäftigt sich die Medienwelt erneut mit dem wohl wichtigsten Thema der nächsten iPhone-Generation: Wie wird die Notch aussehen, beziehungsweise wird es überhaupt noch eine geben? Aktuelle Gerüchte besagen ja, und das gleich doppelt. Auch die Frage nach einem USB-Type-C-Port ist jedes Jahr aufs Neue sehr beliebt.

 

Viele Gerüchte und Informationen zu der Apple iPhone 14 Series

Es gibt im Grunde keinen Tippgeber oder Analysten mit Rang und Namen, der nicht schon seine Erkenntnisse zu der im September 2022 erwarteten Apple iPhone 14 Series zum Besten gegeben hätte. Da heißt es die Plastik-SIM-Karte würde abgeschafft und durch den generellen Betrieb einer eSIM (embedded Subscriber Identity Module) ersetzt. YouTuber und selbsternannter Technik-Analyst Jon Prosser hatte bereits im September 2021 erste Renderbilder des iPhone 14 Pro veröffentlicht, welche nicht nur das rückseitige Kamera-Array nahezu verschwinden lassen, sondern Cupertino auch auf der Front auf die geradewegs berühmte große Notch verzichten würde. Und das, wo man doch dieses Jahr für die Pro-Modelle endlich eine Periskop-Kamera und die Aufgabe der 12-Megapixel-Grenze erwartet.

Apple iPhone 14 by Jon Prosser

Die Double-Punch-Hole kommt

Vergangene Woche gab es auch neue Informationen zu der Notch, beziehungsweise Punch-Hole-Kamera wie Prosser behauptet. Diese stammen von Ross Young, dem CEO von Display Supply Chain Consultants (DSCC). Also einer direkten Quelle aus dem Lieferanten-Milieu und somit von bedeutender Tragweite. Seinen Informationen zufolge wird Apple im iPhone 14 Pro und 14 Pro Max nicht nur eine Punch-Hole oben im Display haben, sondern noch eine zweite, pillenförmige Öffnung bieten. Ähnlich wie von Huawei- und Honor-Smartphones bekannt, wo eine solcher Durchbruch für zwei Kameras verwendet wird.

Apple iPhone 14 Pro

Damit wäre auch der Traum von einer Under-Display-Kamera vom Tisch. Auch hierzu äußert sich der Display-Experte, das eine solche Technologie zwar in Planung sei, aber nicht vor 2024 – also einem Apple iPhone 16 zu erwarten sei. Gleiches gilt btw für TouchID (Fingerabdrucksensor) unter dem Display. Dafür dürfte sich die „ProMotion“-Technologie – also eine adaptive Bildwiederholrate von bis zu 120 Bildern pro Sekunde – und mindestens 6 GB Arbeitsspeicher auch für das Apple iPhone 14 und 14 Max (ohne Pro) etablieren. Ein 14 mini wird es aktuellen Informationen zufolge nicht mehr geben.

Erster Leak zu den Preisen

Zu guter Letzt gibt es von dem Twitterkanal „LeaksApplePro“ eher schlechte Nachrichten was die Preispolitik anbelangt. Es scheint als würde Cupertino bei den Pro-Modellen einen Aufschlag von 100 US-Dollar verlangen. Begründet wird dies mit erhöhten Produktionskosten, was für mich nicht ganz schlüssig ist. Denn wenn müsste man alle Modelle im Preis anheben. Vielleicht will man aber durch den Wegfall des Mini den Einstieg in die Welt des iPhone niedrig halten. Meine Vermutung ist, dass mit Sicherheit das neue Titan-Gehäuse und das Upgrade auf 48-Megapixel-Kameras samt Double-Punch-Hole zu den erhöhten Preisen beiträgt.

  • iPhone 14: $799
  • 14 Max: $899
  • Apple iPhone 14 Pro: $1099
  • 14 Pro Max: $1199

Angesichts dessen, dass der Launch-Event zur Apple iPhone 14 Series nicht vor September erwartet wird, sollten die Preisangaben aber mit Vorsicht genossen werden. Unwahrscheinlich das sich Apple-CEO Tim Cook so früh festlegt.

[Quelle: Ross Young | LeaksApplePro | MacRumors]

[Video] Apple iPhone 13 Pro im Fast Unboxing

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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