Facebook, WhatsApp und Instagram: Einer für alle und alle für einen?

Wir hatten es bereits geahnt und nun bestätigte Mark Zuckerburg gestern auf der Facebook F8 2019 Keynote es offiziell: In Kürze wird es möglich sein, dass Nutzer von WhatsApp auch mit Nutzer von Facebook und Instagram in den Chat treten können.

 

Bereits Anfang des Jahres berichtete die New York Times aus vier von einander unabhängigen Insidern in Erfahrung gebracht zu haben, das Mark Zuckerberg plant seine drei größten Anwendungen WhatsApp, Instagram und den Facebook Messenger mit Funktionen auszustatten, die es dem Benutzer erlauben App-übergreifend mit einander zu kommunizieren. So kann beispielsweise ein Instagram-Nutzer eine Chat-Nachricht an einen Freund bei Facebook senden und umgekehrt. Dies wurde nun gestern Abend auf der Facebook Entwicklerkonferenz F8 in Kalifornien offiziell durch den CEO Mark Zuckerberg bestätigt.

Facebook, WhatsApp und Instagram vereint

Damit bricht Zuckerburg sein einstiges Versprechen, die nach und nach aufgekauften Unternehmen nicht mit einander zu verknüpfen. Wenngleich der Facebook-CEO nicht klar zu seinen Zukunftsplänen geäußert hat, ist davon auszugehen, dass nicht eine neue Anwendung gemeint ist, die den Facebook Messenger, Instagram und den WhatsApp-Messenger vereint. Vielmehr werden vermutlich die bestehenden Apps entsprechend modifiziert, dass eine gemeinsame Kommunikation möglich ist.

Das brisante an dieser Konstellation ist der Fakt, dass die aktuell von einander unabhängigen Kontaktlisten dann mit einander vermischt werden. Das dürfte unter Umständen nicht von jedem so gewünscht sein. Doch Zuckerberg zieht hier den „Sicherheitsjoker“.

Die Zukunft ist privat!

Wir haben die letzten Jahre genutzt, um das digitale Äquivalent eines öffentlichen Marktplatzes zu bauen. Die Zukunft ist aber privat, so der CEO Mark Zuckerberg zum Auftakt der Facebook-Entwicklerkonferenz.

Ob die Interoperabilität der drei Anwendungen wirklich zu mehr Privatsphäre beiträgt, darf bezweifelt werden. Zusätzlich versprach Zuckerberg alle Chat-Nachrichten in Zukunft – wie aktuell bei WhatsApp – mit einer End-to-End-Verschlüsselung zu versehen.

Ich persönlich würde eher eine zusätzliche Anwendung begrüßen, die Facebook, Instagram und WhatsApp vereint. Unabhängig des Mehrwertes einer solchen App, wird nur dann für den Anwender deutlich, dass er der Vermischung seiner Kontakte zustimmt.

[Quelle: Facebook]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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