Google Pixel Fold: Nicht jedes Pixel-Phone hat eine überragende Kamera

Einige Leaker wollten im Vorfeld des Pixel Fall Events nicht nur das Pixel 6 und 6 Pro offiziell vorgestellt sehen, sondern auch das Google Pixel Fold. Wie wir inzwischen wissen ist daraus nichts geworden. Nicht einmal eine kleine Andeutung. Dafür haben nun die Kollegen von 9to5Google ein paar neue Informationen zu dem ersten Pixel-Foldable. Diese scheinen aber eher unerfreulich zu sein. Denn dachte man bislang wenn man ein Pixel-Smartphone in der Hand hat, kann man auch qualitativ sehr hochwertige Fotos erstellen, so scheint das für faltbare Smartphones aus Mountain View nicht zu gelten.

 

Google Pixel Fold nun doch erst 2022

Das Google Pixel Fold hat noch nicht ganz den Mythos Status der Pixel Watch erreicht, ist aber bereits nah dran. Auch hier wollten Informanten, Analysten und Leaker aus aller Herrenländer das erste Foldable aus Mountain View schon einige Male offiziell präsentiert sehen. Auch der Verkauf sollte – sofern man diesen Quellen vertrauen möchte – noch in diesem Jahr starten. Abschließende Worte von Google Senior VP Rick Osterloh beim Pixel Fall Event am 19. November wurden so interpretiert, dass zumindest noch ein Launch Event in diesem Jahr stattfindet. Die Kollegen sehen da eher das Jahr 2022 als möglichen Releasetermin.

Google Pixel Fold

Doch dabei soll ihr Blick in den Quellcode von Android 12L (der Tablet und Foldable Version) – im speziellen in die Kamera-Anwendung einige interessante Details verraten haben. Zum einen mit einer Änderung des Codenamens von „Passport“ zu „Pipit“ und zum anderen mit Details zum verbauten Kamera-Setup. Das lässt natürlich hoffen, da gerade das jüngst präsentierte Google Pixel 6 Pro nicht nur optisch einen dominanten Kamerasteg bietet, sondern laut den Experten von DXOMARK  mit 135 Punkten recht gut (Platz 7) abgeschnitten hat.

Doch wie die Kollegen herausgefunden haben, wird weder der 50 Megapixel auflösende  ISOCELL GN1-Sensor von Samsung, noch das 48-Megapixel-Teleobjektiv. Stattdessen gibt es insgesamt vier Sony-Sensoren. Zwei 8-Megapixel-Selfiekameras (IMX355) von denen eine im äußeren Display und die andere im inneren Display montiert sind. Vermutlich als Punch-Hole-Kameras. Das ist aber geraten.

Hauptkamera scheint ein Rückschritt zu werden

Die Hauptkamera scheint aus zwei Sensoren zu bestehen. Zum einen der aus dem Pixel 5 und nicht mehr ganz so frische 12,2-Megapixel-IMX363 von Sony und der 12-Megapixel-IMX386, welcher im Pixel 6 als Weitwinkelkamera mit einem Sichtfeld von 114 Grad zum Einsatz kommt. Warum dieser Sony-Sensor im Code explizit als „fold“ – also gefaltet – definiert wird, erklärt sich aktuell nicht. Fotos mit der Hauptkamera möchte ich doch nicht nur im zusammengefalteten Zustand des Google Pixel Fold machen, oder doch? Vielleicht spendiert Google dem Foldable noch eine dedizierte Auslösetaste, welche dann eine bessere Usability gewährleistet.

Unterm Strich bleibt das Fazit, dass wir im Google Pixel Fold nicht die identische Fotoqualität wie im Pixel 6 Pro erwarten sollten. Sicherlich auch bedingt durch die geringe Bautiefe die ein solches Smartphone vorgibt. Ebenfalls sollten wir uns laut dem Code definitiv bis 2022 mit dem ersten faltbaren Smartphone mit Android 12L aus Mountain View gedulden.

[Quelle: 9to5Google]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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