Huawei Mate 30 Pro schreibt Kino-Geschichte

Erneut wurde das Display des für den Herbst erwarteten Huawei Mate 30 Pro abgelichtet. Doch auch ein Patenteintrag lässt für das Flaggschiff-Smartphone eine weitere Verbesserung der Kamera erahnen, die vermutlich Kino-Geschichte schreiben wird.

 

Während das Huawei Mate 30 Lite sich uns bereits vorgestellt hat, stehen wir was die technischen Daten anbelangt, bei dem Huawei Mate 30 Pro komplett am Anfang. Hier und da erscheinen Bilder, die uns das 6,71 Zoll große Display-Glas zeigen, welches noch stärker an den Seiten gebogen scheint, als es bereits beim Vorgänger der Fall war. Nach wie vor benötigt Huawei eine sehr breite Notch, die vermutlich neben der Frontkamera einen 3D-tauglichen ToF-Sensor (Time on Flight) verbaut haben wird.

Huawei Mate 30 Pro Display-Glas

Auf der Rückseite wird Huawei vermutlich in Sachen Camera-Technologie eine weitere Schippe drauf legen. Bereits in der Vergangenheit zeigte sich das Unternehmen im Zusammenarbeit mit dem deutschen Kamera-Experten Leica sehr innovativ. Wir erwarten natürlich nach wie vor den 10-fachen optischen Zoom, die mittels Periskop-Technologie in einem Oppo-Prototypen bereits realisiert wurde.

Neue Patente für das Huawei Mate 30 Pro aufgetaucht

Ein Patent – beziehungsweise zwei – wurden von dem holländischen Online-Portal „LetsGoDigital“ bei der EUIPO (Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum) gesichtet. Darin schützt sich Huawei die Namen „Camera Matrix“ und „Cine-Lens“. Die Wortmarken sind für die Waren und Dienstleistungen für „Smartphones, Cinematographic, Kameras und optischen Linsen gesichert.

Huawei Patentantrag

Unter einer „Cine-Lens“ versteht der Experte ein deutlich teureres Kamera-Objektiv, dessen Linsen speziell für bewegte Objekte geeignet sind. Als beim drehen eines Kino-Films. Vermutlich wird Huawei bei dem Mate 30 Pro in Zusammenarbeit mit Leica an einem speziellen Video-Objektiv arbeiten, welches uns ein Kinoerlebnis vermitteln soll. Hier könnte durchaus der ToF-Sensor zum Opfer fallen, der nun auf der Vorderseite Platz findet.

Bei der Marke „Camera Matrix“ vermuten wir jedoch nur eine wohlklingende Bezeichnung für die Huawei Kamera-Technologie. Wikipedia meint dazu:

Eine Kameramatrix oder Projektionsmatrix ist eine Matrix, die die Abbildung einer Lochkamera von 3D-Punkten in der Welt auf 2D-Punkte in einem Bild beschreibt.

In der Mathematik hingegen spricht man einfach von eine rechteckigen Anordnung von Elementen. Das kommt der Kamera-Anordnung des Huawei Mate 30 Pro wohl am nächsten. Eine offizielle Einladung hat Huawei noch nicht versendet. Wir rechnen jedoch Ende Oktober – Anfang November 2019 mit einem Termin in München.

[Quelle: LetsGoDigital]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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