Am vergangenen Donnerstag haben wir darüber berichtet, dass ein Huawei-Mitarbeiter sich öffentlich in einem Interview dazu geäußert hat, auch bei Beendigung des US-Embargos nicht wieder zu den Google Mobile Services zurückzukehren. Eine Aussage, über dessen Tragweite wir schon in dem Beitrag vermutet haben, sich der Huawei Country Manager nicht im Klaren war. Nun erhalten wir von Huawei Deutschland eine Gegendarstellung mit einem Huawei Statement, zu dessen Veröffentlichung wir uns laut Pressegesetz verpflichtet fühlen.
In dem nun erhaltenen Statement von Robert Berg, seines Zeichens nach Senior Public Relations Manager bei Huawei Deutschland, heißt es wie folgt:
„Ein offenes Android-System sowie Ökosystem ist nach wie vor die erste Wahl von HUAWEI. Wird uns die Nutzung davon allerdings verwehrt, sind wir in der Lage ein eigenes Betriebs- und Ökosystem zu entwickeln.“
Herr Berg informiert ausdrücklich in seiner E-Mail, dass die in dem Bericht aus Österreich behaupteten „Spekulationen und Gerüchte“, so nicht „wahrheitsgetreu“ sind.
Andreas Proschofsky hat hingegen als Autor des besagten Berichtes, mehrfach auf seinem Twitter-Account betont, dass diese Aussage genau so gefallen ist. Der „Standard“-Redakteur habe sogar mehrfach sich diese Information bestätigen lassen, da ihm sehr wohl bewusst war, was diese Strategie für die Zukunft von Huawei bedeutet.
Was können wir nun aus diesem Satz von Herrn Berg entnehmen? Nun, zumindest hat der Mann seine Worte weiser gewählt, als es wohl in dem Interview statt gefunden hat. Denn im Grunde hat dieses Huawei Statement keinen Inhalt. Hier wird gesagt, dass „Ein offenes Android- und Ökosystem, nach wie vor die erste Wahl ist“. Ja klar ist das so. Weil das „offene“ Android-Ökosystem nutzt Huawei ja auch weiterhin. Trotz US-Embargo und trotz der fehlenden Google Mobile Services. Was uns fehlt sind die Google-Dienste wie die Kontakt-, Mail- und Kalender-Synchronisation. Und für die meisten am Wichtigsten: den Zugang zum Google Play Store. Denn die mit den Huawei Mobile Services bereitgestellten AppGallery, bietet bei Weitem nicht das Angebot, welches wir in Europa benötigen. Unabhängig davon, dass sie wie in unserem Test des Huawei Mate 30 Pro auch noch mit Werbung bestückt ist. Aber das Wort „Google“ fällt in diesem Statement nicht.
Also zusammenfassend kann mal wohl sagen: Huawei macht keine Aussage wie es weiter gehen soll. Man verzichtet so lang wie es der US-Präsident Trump es wünscht, auf die Google-Zusammenarbeit. Der nächste Kandidat wird wohl die Huawei P40 Serie sein, wo man versucht mit den HMS in der Version 4.0 und vielleicht schon HarmonyOS die Wartezeit zu überbrücken.
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