Huawei Mate 30 Pro im Test: Flaggschiff-Killer ohne Zähne

Huawei präsentierte uns im September 2019 in München das Huawei Mate 30 Pro, ohne im Grunde zu wissen ob das Android-Smartphone überhaupt deutsche Verkaufsregale erreichen wird. Aktuell verkauft der chinesische Konzern gemeinsam mit dem Media Markt eine limitierte Auflage des Flaggschiff-Smartphones für 1.099 Euro. Wir haben nun getestet wie funktional das Mate 30 Pro ohne Google-Dienste ist und ob es mit einer nachträglichen Installation der Google Mobile Services besser wird.

Das Huawei Mate 30 Pro ist – wenn auch nur in limitierter Auflage – nach fast 3 Monaten Wartezeit in Deutschland für 1.099 Euro angekommen.
Ohne Google-Dienste und den typischen Anwendungen wie Gmail, Maps oder dem Google Play Store. Das wird mit Sicherheit bei einigen zu Problemen führen, wenngleich sich diese noch nachträglich installieren lassen. Doch dazu unter dem Punkt Software später mehr. Jetzt wollen wir doch erst einmal die Hardware begutachten.

Design und Verarbeitung

Das Huawei Mate 30 Pro kommt in dem nahezu baugleichen Karton des Vorgängers. Unser Modell stammt von TradingShenzhen*, wo auch anders als im Media Markt nicht nur Space Silver, sondern alle 4 Farben zur Verfügung stehen. Wir haben uns für Emerald Green entschieden. Zur weiteren Auswahl stehen noch Cosmic Purple und Black.

Huawei Mate 30 Pro im Test

Die Verarbeitung beim Mate 30 Pro ist gewohnt perfekt. Keine scharfen Kanten, eine hervorragende Haptik und auch optisch macht das rechts und links abgerundete Horizon-Display einen großartigen Eindruck. Der zusätzliche Bonus ist, dass die Haptik aufgrund der abgerundeten Seiten deutlich besser ist, als es von einem Smartphone mit einem 6,5 Zoll großem Display zu erwarten wäre. Auf der Rückseite gibt es im unteren Bereich eine leichte Maserung, die ebenfalls für einen guten Grip sorgt. Ansonsten dominiert die sogenannte SuperSensing Cine-Kamera, die vermutlich mit dem Halo Ring und dem separat platzierten Dual-LED-Blitzlicht die Optik einer echten Kamera simulieren soll. Meiner Meinung nach ist das Huawei gut gelungen.

Oben befindet sich ein IR-Blaster zum Steuern der HiFi-Anlage oder dem Fernseher und eine Öffnung für das zweite Mikrofon. Dieses dient einerseits der Geräuschunterdrückung bei Telefonaten und zur Aufnahme von Stereo-Sound bei Video-Aufzeichnungen. Unten – im Übrigen wie auch die Oberseite plan gehalten – gibt es den SIM-Slot für zwei Nano- oder eine Nano- und eine Huawei eigene NM-Speicherkarte, das Haupt-Mikrofon, der USB-Type-C-Port und die Bohrungen für den Mono-Lautsprecher. Dieser bleibt im übrigen hinter seinen Erwartungen.

Eine 3,5 Millimeter Audio-Buchse sucht man beim Mate 30 Pro genauso vergebens wie physische Lautstärke-Tasten. Huawei nutzt im Mate 30 Pro das sogenannte Side-Touch-Control. Wer also die Lautstärke verändern will, muss links oder rechts seitlich zweimal gegen das Display klopfen, um dann schnell die Lautstärke zu regulieren. Das funktioniert natürlich im gesperrten Zustand nicht, was der weilen zu gewissen Frust führen kann. Auch das Erstellen eines Screenshots ist auf die alte Art und Weise leider nicht mehr möglich. Es muss nun auf die Knöchel-Klopf-Variante oder dem Button im Quick-Menü zurückgegriffen werden.

Positiv hingegen ist zu erwähnen das die Side-Touch-Funktion – ähnlich wie beim Asus ROG Phone 2 – zum Spielen verwendet werden können und so die Schultertasten eines Controllers simulieren. Bleibt also nur noch auf der rechten Seite die gut positionierte Power- und Standby-Taste im markanten Rot, die weit nach untern wandern musste, da das Glas des Ultra-Curved-Display im 88 Grad Winkel über den Rand ragt. Entgegen viel Kritik meiner Kollegen – ich finde es geil – zumindest optisch!

Das Horizon-Display

Huawei verbaut im Mate 30 Pro ein sogenanntes 6,53 Zoll großes OLED-Horizon-Display mit „Endless Screen“. Es bietet eine Auflösung von 2.400 x 1.176 Pixel und 409 ppi, was zum Vorgänger mit 3.120 x 1.440 Pixel und 538 ppi schon ein kleiner Rückschritt ist. Der Grund dafür kann nur spekuliert werden. Entweder um Energie zu sparen oder weil es einfach technisch nicht möglich war. Doch der Anwender wird vermutlich eine 4K-Auflösung nicht vermissen.
Mit getesteten maximalen 624 Candela pro Quadratmeter ist das Display auch zum Gebrauch unter direkter Sonneneinstrahlung geeignet und bietet einen sehr guten Wert. Der Kontrast, Blickwinkel-Stabilität und die satten Farben überzeugen. Die Auflösung lässt sich auf Wunsch in den Einstellungen entweder automatisch oder manuell auf 1.600 x 784 Pixel reduzieren.

Huawei Mate 30 Pro im Test

Wem die seitliche Anzeige nicht gefällt, kann sie wie die obere Notch mit schwarzen Balken tarnen. Ein wenig geht die Anzeige dann aber immer noch über den Rand. Stört die seitliche Anzeige im täglichen Gebrauch? Nein. Mir ist in der Tat nur bei der Nutzung der Kamera eine Fehlfunktion aufgefallen. Das liegt aber an dem zusätzlichen seitlich positionierten Auslösebutton im Display. Dieser lässt sich zwar in der Höhe verschieben, wie man diesen löscht, habe ich bis dato nicht gefunden. Denn der virtuelle Button erkennt automatisch den seitlichen Handkontakt und sperrt dann alle anderen Kamera-App-Tasten. Hier Bedarf es vermutlich noch ein wenig Feintunning seitens Huawei.

Erwähnenswert wäre noch das Huawei nicht dem aktuellen Trend der Mitbewerber folgt und die Bildwiederholfrequenz auf 90 oder 120 Hertz erhöht. Es bleibt bei 60 Hertz. Das Mate 30 Pro bietet keine Benachrichtigungs-LED. Dafür gibt es ein Always-On-Display, das auch einige Designs und Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung stellt. Unter dem Display Glas befindet sich ein schneller und zuverlässig arbeitender Fingerabdrucksensor.

Huawei Mate 30 Pro im Test

SuperSensing Cine-Kamera

Oben in der fast 3 Zentimeter breiten Notch befindet sich eine 32-Megapixel-Frontkamera mit einer Blende von f/2.0, ein 3D-Tiefen- und ein Gesten-Sensor. Mit diesen lässt sich das Smartphone nicht nur erstaunlich schnell (auch im Dunkeln) entsperren, sondern kann auch zur Gesten-Steuerung vor dem Display – wie beispielsweise das Scrollen – verwendet werden. Die Ergebnisse der Kamera sind gut und bieten auch wieder viel Spielraum durch Beauty- und AR-Effekte wie das „Faltrollo“.

Huawei Mate 30 Pro im Test

Die Haupt-Kamera auf der Rückseite nennt Huawei „SuperSensing Cine-Kamera“ und besteht aus vier Kameras. Zwei 40 Megapixel-Weitwinkel-Kameras mit einer Blende von f/1.6 und f/1.8. Einer davon bietet eine optische Bild-Stabilisierung. Weiterhin finden wir in dem Halo-Ring ein 8 Megapixel Teleobjektiv und eine 3D-„Time of Flight“ (ToF) Tiefen-Kamera. Das Teleobjektiv bietet eine Blende von f/2.4 und wird für den 3-fach verlustfreien, 5-fachen Hybrid- und 30-fachen digitalen Zoom mit einem optischen Bild-Stabilisator unterstützt. Mit zunehmender Vergrößerung lässt die Qualität jedoch rapide nach. Der 30-fache Zoom sollte demzufolge eher als Gimmick als brauchbare Einstellung angesehen werden.

Huawei Mate 30 Pro im Test

Standardmäßig nimmt die Kamera des Mate 30 Pro Fotos mit 10 Megapixel auf. Auch Huawei bedient sich dem Pixel-Binning und macht aus vier einen Pixel. Das kann natürlich in den Einstellungen unterbunden werden, denn die Huawei Leica Kamera reiht sich von jeher ganz oben in der Liste der besten Smartphones-Kameras ein. Da macht auch das Mate 30 Pro keine Ausnahme. Während sich das Huawei P30 Pro die Spitze mit dem Apple iPhone 11 Pro (zum Test) und dem Samsung Galaxy Note 10 bis dato teilte, ist die Kamera des Mate 30 Pro noch einen Müh drüber.

Huawei Mate 30 Pro im Test

Das zeigt sich hauptsächlich durch einen Hauch natürlichere Farben, solange der Nutzer die Finger von der AI-Funktion der Kamera lässt. Generell gibt es an den Ergebnissen der Fotos nichts zu bemängeln. Kontrast, Details und auch die Unschärfe überzeugen auf ganzer Linie. Dazu zählen auch die Nacht-, beziehungsweise Low-Light-Aufnahmen. Selten das es den üblichen Pixelmatsch gibt. Man sollte natürlich wissen, dass das Ergebnis unnatürlich aufgehellt wird. Aber erfahrene Fotografen wissen diesen Umstand mit Pro-Aufnahmen geschickt zu umgehen. Natürlich bietet auch das Mate 30 Pro Aufnahmen im RAW- Rohdatenformat zur nachträglichen Bearbeitung am PC.

 

 

Lediglich an der Bedienung – sprich an der Kamera-Software selbst – könnte Huawei noch eine Schippe drauflegen. Beispielsweise die Bedienung des Zooms hat uns bei dem Xiaomi Mi Note 10 deutlich besser gefallen (zum Test).

Video

Auch bei Video-Aufnahmen kann das Mate 30 Pro mit maximalen 4K und 60 fps überzeugen. Und das auch bei Nachtaufnahmen mit einer tollen Bild-Stabilisierung. Der Clou ist mit Sicherheit die erstmalig in einem Smartphone mögliche 256-fache-Ultra-Zeitlupe. Diese bietet mit maximalen 7.680 Bildern pro Sekunde komplett neue Einsicht in unseren Alltag, wie unser Beispiel mit dem Feuerzeug zeigt.

Prozessor und Speicher

Das Huawei Mate 30 Pro wird mit einem HiSilcon Kirin 990 Octa-Core-Prozessor ausgeliefert. Diesem steht eine ARM Mali G76 GPU mit 600 MHz zur Seite. Die maximale Taktfrequenz der beiden leistungsstärkeren Cortex A76 Kerne beträgt 2,86 GHz. Die 5G-Version des Kirin 990 ist samt GPU ein wenig höher getaktet.

Als Speicher steht dem deutschen Modell 8 GB LPDDR 4 RAM und 256 GB interner UFS 3.0 Speicher zur Verfügung. Dieser lässt sich mit der hauseigenen „Nano Memory“ – kurz NM-Card genannt – bis zu 256 GB erweitern. Bei TradingShenzhen* gibt es auch eine Version mit 128 GB und ein 5G-Modell mit 512 GB internen Speicher. Das mit der Huawei eigenen Speicherkarte ist nach wie vor ärgerlich und meiner Meinung nach auch komplett unnötig. Gut – so ein Teil kauft man sich nur einmal, aber dieser eigene Standard gegenüber der üblichen microSD-Karte braucht kein Schwein.

Huawei Mate 30 Pro im Test

Der SoC (System on a Chip) des Huawei Mate 30 Pro ist schnell und macht zu keinem Zeitpunkt Probleme. Weder beim Scrollen, öffnen einer Anwendung oder dem Spielen. Ein Benchmarktest hat die Kirin 990 sogar einen Tick vor dem Snapdragon 855 Prozessor gesehen. Das dürfte vermutlich mit dem in Kürze folgenden 865er schon wieder anders aussehen. Doch auch Huawei wird spätestens zur IFA 2020 mit dem Kirin 1020 – Codename „Baltimore“ – nachziehen.

Das Problemkind Software

Das Huawei Mate 30 Pro ist nun tatsächlich das erste Smartphone, das unter dem US-Embargo durch Präsident Trump leiden muss. Will heißen, das Smartphone kommt zwar mit Android 10 und der EMUI 10, jedoch ohne Google Services und Anwendungen. Also keine Synchronisation der Google Kontakte, Gmail oder Kalender-Termine und auch keine Anwendungen wie den Google Play Store, YouTube, Maps oder der Google Sprachsteuerung. Dafür aber mit einem umfangreichen Konvolut an chinesischen Anwendungen, mit denen unsereins – sofern er der Sprache nicht mächtig ist – rein gar nichts anfangen kann.

Huawei Mate 30 Pro im Test

Ich habe mich der Herausforderung mit dem Amazon App-Store und der Seite APKMirror gestellt. Denn die vorinstallierte Alternative, die Huawei AppGallery ist zum jetzigen Augenblick nicht zu gebrauchen. Abgesehen von der mäßigen Auswahl, schiebt das Unternehmen auch noch Bildschirm füllend Werbung vor die Ansicht des eigenen App-Stores. Aktuell bemüht sich Huawei noch darum, die 100 in Europa attraktivsten Anwendungen in den hauseigenen Store zu bekommen. Doch auch mit dieser Hilfe macht das 1.099 Euro teure Smartphone für mich keinen Sinn. Zu groß ist bereits bei mir die Abhängigkeit zu Google.

Also habe ich mit Hilfe der Kollegen von dem Huawei Blog die Google Services über einen USB-Stick nachträglich installiert. Doch wie ich schnell feststellen durfte geht auch dann nicht alles so wie früher. Klar – das mit Google Pay hat sich schnell rumgesprochen und war somit von vornherein klar das diese ausfallen werden. Doch bei mir funktioniert weiterhin nicht die Kontakte-Synchronisation – der Haken ist einfach bei den Einstellungen nicht vorhanden. Ich musste also meine Kontakte vom alten Smartphone exportieren und im Mate importieren. Das geht, hält aber die Kontakte nicht auf allen Geräten gleichzeitig synchron.

Auch meine Google-Smartwatch macht mit dem Mate 30 Probleme. Zwar lässt sie sich über die Wear OS-Anwendung mit dem Smartphone verknüpfen und synchronisieren, doch Google Konten lassen sich nicht einrichten. Somit ist auch der Play Store auf der Uhr nicht zu gebrauchen und auch alle Anwendungen für die so wichtige Benachrichtigungen fehlen, was eigentlich die Hauptaufgabe meiner Smartwatch ist.

Huawei Mate 30 Pro im Test

Ein weiteres Manko ist, dass sich kein 3rd-Party-Launcher wie beispielsweise der Nova-Launcher nutzen lässt. Die Installation an sich ist kein Problem, doch er lässt sich nicht dauerhaft als Standard einrichten. Ich möchte aber an dieser Stelle darauf hinweisen, dass nicht zwingend jeder auf die gleichen Probleme stößt. Unser Testgerät war ein China-Device mit EU-ROM. Es gibt jedoch Unterschiede zu einem Modell aus dem Media Markt. Beispielsweise das fehlende WiFi Calling oder die integrierte Anrufaufnahme im China-Modell.

Reden wir nicht um den heißen Brei herum. Ohne Google Dienste ist das Huawei Mate 30 Pro hierzulande nicht zu gebrauchen. Mit der Installation der Google-Services, was nicht wirklich schwer ist – ich aber dennoch nicht jedem Kunden zumuten würde – auch nur bedingt. Vieles geht – vieles leider auch nicht. Bleibt also nur zu hoffen, dass Google – wie Microsoft – recht schnell eine Ausnahme-Lizenz erhält. Denn auch die Huawei Mobile Services sind für europäische Zwecke nur wenig angepasst. Selbst wenn diese gemeinsam mit HarmonyOS fertig sein sollten, werden sie nicht ad hock den gewünschten Erfolg bringen.

Akku

Huawei verbaut im Mate 30 Pro einen Akku mit einer Kapazität von 4.500 mAh. Das ist nicht ganz so viel wie im Xiaomi Mi Note 10, bringt aber im Grunde den Effekt, den ich vom Xiaomi-Smartphone eigentlich erwartet hätte. Zwei Tage Laufzeit sind auch bei stärkerer Nutzung durchaus möglich. Ein 40-Watt-SuperCharge-Netzteil liegt dem Smartphone ebenfalls bei. Auch die bereits bekannten Features, wie kabelloses Laden mit 27 Watt und das Reverse-Charging von anderen Qi-fähigen Smartphones erledigt das Mate 30 Pro spielerisch.

Das Fazit des Huawei Mate 30 Pro

Das nach IP68 gegen Staub und Wasser geschützte Huawei Mate 30 Pro ist erneut der Repräsentant, was aktuell technisch mit einem Smartphone möglich ist. Schnellster Prozessor, langlebiger Akku und eine Quad-Kamera, welche erneut in der Smartphone-Branche neue Maßstäbe setzt.

Das fast um 90 Grad um die Seiten ragende Horizon-Display mit virtueller Lautstärke-Regulierung und der Gesten-Steuerung vor dem Display ist mit Sicherheit ein wahres Design-Highlight. Leider musste demzufolge auch die Lautstärke-Taste, ein guter Stereo-Sound, eine 4K-Auflösung oder eine höhere Bildwiederholungsfrequenz fernbleiben.

Den Todesstoß für das sonst perfekte Huawei Mate 30 Pro erteilt jedoch die USA mit ihrem Embargo. Es gibt keine Google-Services und auch der Play Store und andere Anwendungen fehlen auf dem Smartphone komplett. Auch das nachträgliche Installieren stellt den Anwender immer wieder vor Hindernisse. Für 1.099 Euro ist das schlichtweg nicht akzeptabel. Bleibt dem Unternehmen nur zu hoffen, dass Google so schnell als möglich die beantragte Ausnahme-Lizenz erhält. Denn Huawei hat mit dem Mate 30 Pro im Grunde fast alles richtig gemacht.

Huawei Mate 30 Pro im Test

 

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Test Huawei Mate 30 Pro
  • 9.1/10
    Hardware - 9.1/10
  • 8.3/10
    Verarbeitung - 8.3/10
  • 1.4/10
    Software - 1.4/10
  • 9.2/10
    Performance - 9.2/10
  • 9.6/10
    Kamera - 9.6/10
  • 8.4/10
    Akku - 8.4/10
  • 2.5/10
    Preis/Leistung - 2.5/10
6.9/10

Kurzfassung

Obwohl das Huawei Mate 30 Pro Hardware technisch alles bietet, was der aktuelle Stand der Technik zulässt, steht und fällt das Urteil leider mit der installierten Software. Die fehlenden Google Mobile Services engen den Handlungsspielraum des Nutzers zu sehr ein, als das 1.099 Euro berechtigt wären.
Schade Huawei – denn Kamera, Prozessor, Akku und Display wissen zu begeistern.

MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

1 Gedanke zu „Huawei Mate 30 Pro im Test: Flaggschiff-Killer ohne Zähne

  • 17. September 2020 um 11:22
    Permalink

    Danke für den ausführlichen Test. Ich wollte mir ein neues Huawei kaufen. Bin ziemlich verunsichert weil ich mich auch an alle Google Dienste gewöhnt habe und sie nicht missen möchte.

    Freundliche Grüße aus Oberfranken
    Marion

    Antwort

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