Ist der Apple Lightning-Anschluss am 7. Juni dem Ende geweiht?

Seit Jahren ist davon zu hören, dass sich die EU-Kommission dafür einsetzt den Apple Lightning-Anschluss von der Bildfläche verschwinden zu lassen. Apple iPhones werden aber nach wie vor mit besagtem Anschluss ausgeliefert. Nun soll das Thema einer vertrauten Nachrichtenagentur zufolge bereits am kommenden Dienstag den 7. Juni 2022 in Brüssel finalisiert werden. Dann soll der USB-Typ-C-Port der einzig erlaubte Anschluss an einem Smartphone und anderen technischen Geräten werden. Für Cupertino mit Sicherheit ein teures Gesetz, wenn es denn tatsächlich so beschlossen wird.

 

Schluss mit Apple Lightning-Anschluss am 7. Juni

Einer dieser „NeverEnding Storys“ ist das Thema rund um den Apple Lightning-Anschluss. Ein Standard den das Unternehmen aus Cupertino 2012 ins Leben gerufen hat und seitdem bei seinen iPhone-Modellen konsequent zum Einsatz bringt. Während einige Apple iPad-Modelle ebenfalls auf den weit verbreiteten USB-Typ-C-Anschluss (siehe iPad Air) ausgewichen sind, will man sich beim Thema iOS-Smartphone dem Druck noch nicht beugen. Es gibt aber Berichte, das es im Apple iPhone 15 Pro soweit sein könnte.

Über viele Jahre kämpft die dänische EU-Kommissarin Margrethe Vestager – zuständig für den Wettbewerb und Digitales – für einen einheitlichen Standard bei den Ladegeräten von Smartphones, Tablets, eReader, Zahnbürsten, Set Top Boxen, Notebooks, Digitalkameras und mobilen Spielkonsolen. Wie nun die Nachrichtenagentur Reuters aus Brüsseler Quellen berichtet, soll nun aber nach Pfingsten, am Dienstag den 7. Juni eine finales Urteil gesprochen werden. Aktuell sollen wohl 43 von 45 Stimmen für einen einheitlichen Standard votieren.

Zwei Punkte gilt es noch zu klären

Zwei wichtige Punkte stehen der Entscheidung aber noch im Wege. Zum einen ist nicht geklärt für welche Geräte der USB-Typ-C-Standard einheitlich gelten soll. Weiterhin kann man sich nur schwer auf ein Datum einigen, wann diese EU-Regelung dann rechtsbindend in Kraft treten wird. Während es einigen Mitgliedern gar nicht schnell genug gehen kann, wollen andere EU-Länder den Herstellern deutlich mehr Zeit als bis 2025 geben. Wir bleiben dran und werden berichten.

[Quelle: Reuters]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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