Lenovo Z6 Pro: Die 100-MP-Quad-Kamera ist offiziell

Der Lenovo-Vize-Präsident Chang Cheng hatte die 100-MP-Quad-Kamera des Lenovo Z6 Pro bereits im Vorfeld angepriesen. Nun ist das Flaggschiff-Smartphone in China offiziell vorgestellt worden und die Ankündigung hat sich bestätigt. Mit Preisen ab 386 Euro muss sich die Konkurrenz warm anziehen.

 

Schade, dass Lenovo in Deutschland nur Tablets und Notebooks verkauft und keine Android-Smartphones. Den Job übernimmt die Motorola-Tochter. Das nun in Peking vorgestellte Lenovo Z6 Pro wird jedoch auch als Global Version gefertigt. Das hierzulande so wichtige LTE-Band 20 wird jedoch auch in der chinesischen Version unterstützt. Ein Smartphone was bei einem günstigen Preisgefüge und der technischen Ausstattung, auch hierzulande gefallen finden dürfte.

Denn das Lenovo Z6 Pro bietet ein 6,39 Zoll großes OLED-Display mit einer Auflösung von 2.340 x 1.080 Pixel. Unterbrochen wird der Bildschirm oben mittig durch eine schmale Wassertropfen-Notch für die 32-Megapixel-Frontkamera. Diese bietet eine Unterstützung für 4K-Video-Aufnahmen.

Das Lenovo Z6 Pro macht Fotos mit 100 Megapixel

Das eigentliche Highlight bietet jedoch die rückseitige Quad-Kamera. Keiner der vier Sensoren bietet zwar, wie durch die Ankündigung des Lenovo-Vize-Präsidenten, eine Auflösung von 100 Megapixel. Dennoch soll sie laut dem Hersteller die Option für Fotos in dieser Größe unterstützen. Möglich macht dies ein 48- ein 16-, 8- und 2-Megapixel-Sensor. Die 2-Megapixel-Optik wird von Lenovo als „Hyper Video Kamera“ bezeichnet und kann mit einer optischen 8-Wege Bildstabilisierung aufwarten. Neben den besagten 100-Megapixel-Fotos bietet die Quad-Kamera des Lenovo Z6 Pro einen Super-Macro-Modus, der Bilder aus einer Entfernung von nur 2,39 Zentimetern erlaubt. Für einen schönen Bokeh-Effekt kommt auch hier neben CDAF, PDAF und Laser Fokus ein ToF-Sensor (Time on Flight) zum Einsatz.

Lenovo Z6 Pro Kamera

Zu den restlichen technischen Daten gehört in China üblich eine solide Auswahl an Speicher-Konfigurationen. So bietet auch Lenovo für das Z6 Pro 6-, 8- und 12 GB an Arbeitsspeicher, in Kombination mit 128-, 256 – und 512 GB internen Programmspeicher. Als Antrieb kommt nur ein Snapdragon 855 Octa-Core-Prozessor in Frage, der gemeinsam mit einer Adreno 640 GPU (Graphics Processing Unit) aktuell das Maß aller Dinge ist.

Technische Daten des Lenovo Z6 Pro

Technische Daten
Display 6,39 Zoll OLED
2.340 x 1.080 Pixel
Corning Gorilla Glass 6
Prozessor Snapdragon 855 Octa-Core
4x ARM Cortex A76 max 2,84 GHz
4x ARM Cortex A55 max 1,8 GHz
Adreno 640 GPU
Speicher 6/8/12 GB RAM LPDDR4X Dual Channel
128/256/512 GB ROM UFS 2.1
via microSD-Karte bis auf 512 GB erweiterbar
Abmessungen 157,5 x 74,6 x 8,65 Millimeter
185 Gramm
Akku 4.000 mAh
Quick Charge 3.0 (18 Watt)
Kamera Hauptkamera:
48 MP RGB – f/1.8
16 MP Weitwinkel (125 Grad) – f/2.2
8 MP Telezoom – f/2.4
2 MP Hyper Video – f/1.8
Frontkamera:
32 MP – f/2.0
Anschlüsse USB Type C, 3,5 mm Klinke
Sonstiges Dual 4G VoLTE, Wi-Fi 802.11 2,4 & 5 GHz,
Bluetooth 5.0, LDAC, HWA and aptX HD
GPS, A-GPS, BEIDOU, Galileo
NFC, Dual-Nano (Hybrid)
Stereo mit Dolby Atmos
Fingerprint ID im Display
Android 9.0 Pie ZUI 11
Farben Grün
Rot
Blau
Schwarz
Preis und
Verfügbarkeit
6+128 GB 2899 Yuan / 384 Euro
8+128 GB 2999 Yuan / 398 Euro
8+256 GB 3799 Yuan / 504 Euro
12+512 GB 4999 Yuan / 663 Euroab dem 29. April 2019

Den Preis ab 384 Euro wird vermutlich hierzulande nicht gehalten werden können. Dennoch bieten bereits erste Import-Händler wie der CECT-Shop das Lenovo Z6 Pro zum Preis ab 429 Euro an. Für die maximale Ausstattung von 12 GB RAM und 512 GB internen Speicher, möchte der Kollege 759 Euro in den Farben Schwarz und Blau haben. Angesichts von Preisen rund um 1.250 Euro für ein vergleichbares Samsung Galaxy S10+ – meiner Meinung nach ein echtes Schnäppchen. Und ein kleines Alleinstellungsmerkmal dürfte hierzulande am Stammtisch auch noch gewährleistet sein.

[Quelle: Lenovo]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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