Mobvoi TicWatch Pro 2: Kommt die Smartwatch am 10. Juli?

Der hierzulande unbekannte Hersteller Mobvoi hat sich durch seine Smartwatch, die eine Laufzeit von 30 Tagen garantiert, für Aufmerksamkeit gesorgt. Nun kündigt der Konzern über Twitter für die kommende Woche vermutlich die Mobvoi TicWatch Pro 2 an – den Nachfolger.

 

Die TicWatch Pro hatte uns mit der Garantie, 30 Tage am Stück mit nur einer Akku-Ladung zu halten, sichtlich neugierig gemacht. Ist es dem chinesischen Hersteller Mobvoi gelungen den größten Mangel an Wear-OS-Uhren (früher Android Wear) auszumerzen? Ja und Nein. Wie in unserem ausführlichen Test ans Tageslicht kam, nutzt der Hersteller zwei übereinander montierte Displays. Ein 1,39 Zoll monochromes FSTN-LCD-Display und darunter ein typisches farbiges OLED-Panel mit einer Auflösung von 400 x 400 Pixel. Mit einer Energiesparenden Anzeige des LCD-Panel – genannt “Essential Mode” -schafft die Uhr tatsächlich die 30 Tage Laufzeit.

Mobvoi TicWatch Pro 2 im Video zu sehen?

Inzwischen war der Hersteller nicht untätig und hat weitere Smartwatches mit Wear OS anderer Modellreihen präsentiert. Nun kündigt das Unternehmen jedoch einen Nachfolger des „Dauerläufers“ an. Deren Superkraft ist aber nicht die Laufzeit, sondern eine LTE-Funktionalität.

Es wird mit Schlagwörtern wie „Fast“, „Powerful“ und „Feel the Boost“ geworben. Gemeint ist wohl der inzwischen in die Jahre gekommene Prozessor. Ist bei der TicWatch Pro der Wear 2100 verbaut, soll im Mobvoi TicWatch Pro 2 der Snapdragon 3100 schlummern. Im Mittelpunkt steht der Ultra-Low-Power-Co-Prozessor CQC1110, der im simplen Watch-Modus die Betriebszeit der Smartwatch deutlich erhöhen soll. Bis dato haben nicht viele Hersteller diesen Quad-Core-Prozessor verbaut. Prominentes Beispiel ist Louis Vuitton.

In den USA hat der Mobilfunkbetreiber Verizon ebenfalls Bildmaterial gezeigt, welches auf das gleiche Modell hinweist. Auf der hauseigenen Internetseite kündigt man bereits das Release-Datum mit Mittwoch kommende Woche, den 10. Juli an. Jeden Tag wird uns das Unternehmen einen neuen Teaser – vermutlich mit weiteren Informationen – kredenzen. Gespannt sind wir ob die lange Laufzeit der zwei Displays und der günstige Preis erhalten bleibt.

[Quelle: Mobvoi]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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