Nubia Z40 Pro: Flaggschiff mit Fokus auf Fotografie offiziell

Die ZTE-Tochter Nubia ist in den vergangenen Tagen recht fleißig. Vergangene Woche die RedMagic 7 Gaming-Smartphones und heute das Nubia Z40 Pro. Wir hatten bereits darüber berichtet: das chinesische Unternehmen legt neben dem aktuell schnellsten Prozessor auch einen starken Fokus auf die Fotografie. Im Speziellen erinnert man sich der 35-Millimeter Portrait-Fotografie, welche von vielen namenhaften Künstlern als die humanistischste und erzählerischste Ablichtung empfunden wird.

 

Nubia Z40 Pro kommt bestimmt auch zu uns!

Nubia Z40 Pro

In China wurde heute wie wohlweislich angekündigt das Nubia Z40 Pro offiziell vorgestellt. Wie Oppo und auch andere chinesische Hersteller die Tage immer wieder unter Beweis stellen, müssen wir uns die Frage stellen ob eine Berichterstattung überhaupt sinnvoll ist, wenn das Smartphone unter Umständen gar nicht in den deutschen, beziehungsweise europäischen Handel gelangt. Das Oppo Find N Foldable oder die Honor Magic3 wären an dieser Stelle mal als Negativbeispiel genannt. Bei der ZTE-Tochter Nubia sieht es aber bedeutend besser aus. Das Nubia RedMagic 7 Gaming-Smartphone hat man bereits wenige Tage nach dem China-Release auch bei gelauncht. Doch auch aus anderen Gründen ist ein deutscher Launch des Nubia Z40 Pro nicht unwahrscheinlich.

Der Vorgänger erschien bei uns als ZTE Axon 30 und 30 Ultra. Und so wird es sich vermutlich auch mit dem Z40 Pro verhalten. Und auch hier liegt wieder stark der Fokus auf der Fotografie. Also exakt dem, was den Gaming-Smartphones im Grunde ein wenig fehlt. Das Nubia Z40 Pro kommt mit einem 6,67 Zoll großem AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2.400 x 1.080 Pixel und einer Bildwiederholrate von 144 Hertz, eine 16-Megapixel Punch-Hole-Kamera mittig oben im Bildschirm platziert. Unten im Display verbaut Nubia einen Fingerabdrucksensor.

35 Millimeter und eine Periskop-Kamera

Auf der Rückseite eine oben links vertikal angeordnete Triple-Kamera mit einer 64-MP-Hauptkamera mit einem Sony IMX787 Bildsensor, eine 50-MP Ultra-Weitwinkel-Kamera (116 Grad) basierend auf einem OmniVision 08A10 Sensor, sowie einer  8-MP-Periskop-Kamera mit einem 5-fachen verlustfreien Zoom und einer optischen Bildstabilisierung. Der sich in der Mitte befindliche Sony-Sensor ist dabei mit einem 35 Millimeter äquivalenten Objektiv (7 Linsen) ausgestattet das eine maximale Blende von f/1.65 bietet.

Kleiner Funfact: Das Kameradesign ist an die legendäre Rollei 35 (T/TE/SE) Analogkamera angelehnt. Die 35-mm-Kamera wurde im Jahr 1966 als kleinste Analogkamera auf der Photokina vorgestellt.

MagSafe nicht nur bei Apple

Auch bei dem Nubia Z40 Pro verbaut die ZTE-Tochter das aktuelle Qualcomm-Flaggschiff, den Snapdragon 8 Gen 1. Er steht in unterschiedlichen Speicherkonfigurationen dem Endverbraucher zu Verfügung.

  • Basis-Variante 8/128 GB für 3.399 Yuan (≈ 480 Euro)
  • Max-Variante 12/512 GB für 4.499 Yuan (≈ 650 Euro)
  • Gravity-Variante 12/256 GB für 4.299 Yuan (≈ 600 Euro)
  • Max-Gravity-Variante 16/1.024 GB für 5.999 Yuan (≈ 850 Euro)

Tatsächlich variiert aber nicht nur die Speicherkonfiguration. Während die Basis-Version mit einem 5.000 mAh starken Akku (max. 80 Watt) versehen ist, spart die Gravity-Variante bei der maximalen Kapazität. Hier gibt es nur eine 4.600 mAh starke Energiezelle. Warum? Weil man hier eine Art magnetische MagSafe-Technologie verbaut, wie sie bereits von Apple bekannt ist. Damit lässt sich mit einem magnetischen Pad das Smartphone auf der Rückseite Laden. Dann aber maximal mit einer Leistung von 66 Watt. Und? interessiert?

[Quelle: ZTE / Nubia]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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