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QRing: Ein wundersamer Smart Ring!

Mit QRing hat die GO2mobile-Redaktion ein weiterer Smart Ring erreicht, der einige Fragen aufwirft. Wir wollen Euch gern an diesem sonnigen Wochenende an unseren Gedankengängen teilhaben lassen.

QRing: Ein weiterer Anwärter betritt den Ring!

QRing aka Blaupunkt Ring und Amazn-Modelle

Mit dem QRing erreichte die GO2mobile-Redaktion ein weiterer Smart Ring. Soweit nichts Besonderes und wäre vermutlich auch gar nicht weiter aufgefallen, wenn ich nicht unlängst den Blaupunkt Smart Ring getestet hätte, der dem QRing optisch doch sehr stark ähnelt.

Bevor ich weiter auf die Ergebnisse unserer Recherche eingehe, kurz zu dem Funktionsumfang des QRing. Es handelt sich um einen aus Titan gefertigt 4 Gramm leichten Smart Ring, den der Malaysische Anbieter aktuell für 110 US-Dollar auf seiner Homepage anbietet. Mit dem Rabatt-Code „SUMMER20“ gibt es noch einmal 20 US-Dollar Nachlass, sodass Ihr bei 89 US-Dollar landet – was aktuell ungefähr 83 Euro entsprechen.

Es gibt ihn in unterschiedlichen Ringgrößen und in den Farben Mattschwarz und Mattgold. Eine Besonderheit ist neben den typischen Sensoren für Herzfrequenz, Blutsauerstoff (SpO2), Blutdruck und Schritte, dass der Smart Ring eine Google-Fit-Anbindung bietet.

Google Fit: Aktivitätstracker
Google Fit: Aktivitätstracker
Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos

Somit kann der Schlaf und die sportlichen Aktivitäten nicht nur in der kostenlosen QRing-App ausgewertet werden, sondern auch via Google Fit. Und jetzt Hand aufs Herz: das gibt dem Ganzen doch einen sehr vertrauten Eindruck oder? Und genau das bringt uns jetzt wieder zurück zu unserer eigentlichen Recherche.

Viele bunte Smart Ringe produziert das Land

Kospet iHeal Ring 3 im GO2mobile-Test
Der iHeal Ring 3 von Kospet bietet viel für das „wenige“ Geld!

Der Smart Ring hat einen sehr auffälligen magnetischen Anschluss zum Laden des 17 mAh starken Akkus, den wir so auch mehrmals bei Amazon als „Smart Ring Fitness Tracker„* für 39,99 Euro, als „findtime Smart Ring„* für 47,99 Euro oder auch als „Bewinner Smart Ring„* für 63,13 gefunden haben. Ich hatte es bereits eingangs erwähnt, auch der von uns getestete Blaupunkt Ring und der iHeal Ring 3 von Kospet (Test) gleicht dem QRing wie ein Ei dem anderen.

Natürlich haben wir den Hersteller mit unserer Recherche konfrontiert. Seine Antwort war wie folgt:

QRing ist eine eigenständige Wearable-Fabrik, die viele Kunden mit seinen Produkten beliefert. In diesem Jahr haben wir die gleichnamige Marke aus dem malaysischen Hauptquartier offiziell international eingeführt. Es ist wichtig zu beachten, dass es keine Zusammenarbeit mit dem von Ihnen erwähnten Kospet-, Blaupunkt-Smart-Ring gibt und die von Ihnen erwähnte Ringe auf Amazon eine andere Sensorlösung verwenden. Sie können die Einzelheiten durch einen Test ermitteln.

Tatsächlich testen wir den IP68 zertifizierten QRing aktuell gegen die bereits in der Redaktion vorrätigen Modelle. Eine detaillierte Auswertung erfolgt, sofern das Euer Interesse weckt (gern einen Kommentar unten hinterlassen). Unser erster Eindruck: Große Unterschiede ergeben sich hier nicht. Aktuell fehlt uns noch einer der preiswerten Smart Ringe von Amazon.

Eher gegen den QRing spricht – oder anders ausgedrückt, misstrauisch macht uns – dass die verlinkte App im Google Play Store nicht mehr erreichbar ist. Im Apple App Store hingegen schon. Vielleicht ein Rechte-Problem, da auch das Google-Fit-Logo verwendet wird. Weiß Mountain View davon?

GO2mobile-Spekulationen zum QRing

Prinzipiell glaube ich nicht, das QRing, bzw. die Shenzhen Qingcheng Wireless Technology Co., Ltd. oder QRing Health GmbH oder QRing Health Ampang der tatsächliche Hersteller des vorliegenden Smart Ring ist. Meiner Meinung nach gibt es einen großen unbekannten Hersteller in Shenzhen, China der die Ringe an kleine Unternehmen lizensiert und verkauft. Die entsprechende App kommt dann wiederum von einem anderen Hersteller, beziehungsweise Entwickler/Programmierer.

Der dürfte dann auch am Ende den entscheidenden Unterschied zwischen den vielen Ringen ausmachen. Sprich wie genau und gut die Algorithmen und getrackten Daten „übersetzt“ werden. Stellt sich natürlich die Frage, welche Rolle spielt ein solcher global Player wie Samsung mit dem in Kürze zu erwarteten Galaxy Ring in diesem schnell wachsenden Universum? In wie weit sind diese Aufpreise von bis zu 300 Euro allein für die Software berechtigt, gerade wenn man dann auch noch ein Abonnement aufruft?

Was ist Eure Meinung zu dem Thema? Schreibt uns gern Eure Vermutung oder Kenntnisse in den unteren Kommentarbereich!

Blaupunkt-Ring im Test: Smart Ring mit Potential

[Quelle: Pressemitteilung]
*Hinweis: Der Artikel beinhaltet Affiliate-Links zu Händlern. Bei einem Kauf eines Geräts über einen solchen Link unterstützt ihr GO2mobile. Für euch entstehen dabei keine zusätzlichen Kosten.

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MaTT

Mit dem Palm groß geworden und dem Qtek 1010, sowie HTC Hero die unstillbare Lust an dem OS Android bis zum heutigen Tage entdeckt. Als Gründer von Android TV (heute GO2mobile), pflasterten Meilensteine bei Areamobile (Head of Video Content) oder NextPit (Senior Editor) den Weg von Bestenlisten, News, Tests und Videos. Auch heute noch Spezialagent für alles Kreative.

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