So langsam aber sicher, kommen wir in die heiße Phase der für 2026 anstehenden Samsung Galaxy S26-Serie. Schließlich will man mit der Massenproduktion der neuen Android-Flaggschiffe in Kürze beginnen. Da verwundern auch die Nachrichten aus Südkorea nicht, dass die Serien-Fertigung für den hauseigenen und im 2-Nanometer-Verfahren produzierten Exynos 2600-Chip begonnen hat. Eben für jene Samsungs nächste S-Klasse.
Samsung Galaxy S26 Pro und Edge wohl mit Exynos 2600
Samsung bereitet mit der Galaxy-S26-Serie einen der ehrgeizigsten Smartphone-Starts der letzten Jahre vor. Eine Schlüsselrolle übernimmt dabei der neue und in eigener 2-Nanometer-Fertigung produzierte Exynos 2600-Prozessor. Laut einem Bericht aus Südkorea der Financial News ist die Entwicklung abgeschlossen und die Massenproduktion soll Ende September 2025 beginnen.
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Die kommende Serie wird aus den Modellen Samsung Galaxy S26 Pro, Galaxy S26 Edge und Galaxy S26 Ultra bestehen. Also noch einmal zur Erinnerung: Das Pro-Modell soll im kommenden Jahr das typische Basismodell ersetzen. Während das Pro und Edge mit Samsungs neuem 2-Nanometer-Chip ausgestattet werden, setzt das Ultra-Modell weiterhin auf den Snapdragon 8 Elite 2, beziehungsweise Snapdragon 8 Elite Gen 5, wie er ja nun final heißen soll.
Exynos 2600 versus Snapdragon 8 Elite Gen 5
Der neueste und stärkste Qualcomm-SoC (System on a Chip), welcher uns dann nächste Woche Dienstag, am 23. September auf der Snapdragon Summit 2025 auf Hawaii präsentiert wird, basiert allerdings nur auf TSMCs 3-Nanometer-Technologie. Damit verfolgt Samsung erneut eine Dual-Chip-Strategie, wobei der Exynos 2600 in deutlich mehr Märkten als zuvor zum Einsatz kommen könnte.

Der Exynos 2600 basiert auf dem 2-Nanometer-Verfahren der Samsung Foundry. Er soll vor allem bei der Effizienz- und Temperatur-Kontrolle im Vergleich zum Exynos 2500 spürbare Verbesserungen bieten. Eine neue FOWLP-HPB-Technologie (Fan-out wafer-level package-HPB) soll dabei helfen, die Wärmeentwicklung auch bei längerer Nutzung niedrig zu halten. Erste Tests deuten darauf hin, dass der Chip im direkten Vergleich mit Qualcomms Snapdragon und Apples A19 Pro mithalten kann. Das ist bemerkenswert, da Exynos-Chips in diesem Bereich bislang eher als schwächer galten.
Erfolg oder endgültiges Aus?
Für Samsung geht es bei dieser Generation nicht nur um Smartphones. Ein Erfolg würde auch das Vertrauen in die hauseigene Chipfertigung stärken, die in den vergangenen Jahren mit Rückschlägen in puncto Yield (Chip- und Wafer-Ausbeute) zu kämpfen hatte. Sollte sich der Exynos 2600 bewähren, könnte die Samsung Galaxy S26-Serie weltweit als ernsthafte Alternative auftreten und Samsung eine bessere Position im High-End-Segment sichern.
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