Samsung Galaxy Z Fold3: Und es bekommt doch den S-Pen!

Bereits bei dem aktuellen Z Fold2 von Samsung wurde gemutmaßt, dass ein die S-Pen Unterstützung erhält. Doch von offizieller Seite hieß es, dass das UTG-Display dafür nicht geeignet sei. Nun soll aber das Samsung Galaxy Z Fold3 die Stift-Unterstützung endlich erhalten und setzt dafür auf dickeres „Ultra Thin Glass“ was irgendwie ein Wiederspruch in sich selbst ist.

Ist das Note 20 Ultra das letzte seiner Art?

Schon bei unserem ausführlichen Test zum Samsung Galaxy Note 20 Ultra, haben wir den Verdacht geäußert, dass es sich unter Umständen um das letzte „Note-Model“ handeln könnte. Denn Design, Größe und Funktionen bieten auch andere Samsung-Modelle der S-Serie. Bis auf das Feature S-Pen. Der kleine Stylus ist seit 2011 fester Bestandteil des seinerzeit als „Phablet“ bezeichnetem Smartphone und befindet sich seitdem immer im Gehäuse des Devices. Doch inzwischen hat Samsung eine neue Geräteklasse etabliert, welche sich für den Businessbetrieb deutlich besser eignet. Das Galaxy Z Fold. Ein zum Tablet auf faltbares Gerät, welches ein noch größeren Bildschirm bietet und so förmlich nach einer Stift-Nutzung schreit.

Samsung Galaxy Note 20 Ultra im Test: Das Letzte seiner Art?

Samsung Galaxy Z Fold3 mit S-Pen

Bereits für das Galaxy Z Fold2 stand die Idee schon zur Diskussion, doch das UTG-Display (Ultra Thin Glass) spielte hier nicht mit. Das Kunststoff Glas-Gemisch, welches von der Glasseite vom deutschen Optik-Spezialisten Schott gefertigt wird, hinterließ bereits mit der Fahrt mit einem Fingernagel einen bleibenden Schaden. Was sollte da erst bei einem dauerhaften Einsatz eines S-Pens geschehen? Einem Bericht des südkoreanischen Onlinemagazins „The Elec“ zufolge, ist aber auch dafür nun eine Lösung gefunden und soll Platz im Samsung Galaxy Z Fold3 finden.

Wurde bis dato die Umsetzung mit der „Electro Magnetic Resonance“-Methode (EMR) am unteren Rand des Digitizers realisiert, eignet sich diese Art der Technologie nicht für ein faltbares Display. Laut UBI Research, soll Samsung aktuell an einer Methode namens „Active Electrostatic Solution“ (AES ) arbeiten. Bei dieser Methode wird auf den Digitizer verzichtet und eine flexible Leiterplatte (FPCB) montiert, die den Stift erkennt. Allerdings wird die Berührungsempfindlichkeit ein wenig nachlassen. Bislang ungeklärt ist, ob der S-Pen mit einem zusätzlichen Akku ausgestattet werden müsste, da die Resonanzspule bei der AES-Technologie sich im Stift befindet.

Strapazierfähigeres UTG-Display

Weiterhin arbeitet Samsung mit der Industrie gemeinsam an einem dickeren flexiblen Display. Ist das UTG aktuell 30 Mikrometer dünn, so wird für das Samsung Galaxy Z Fold 3 eine Dicke von 60 Mikrometer erwartet. Weiterhin will man auf die Schutzfolie verzichten und dafür eine weitere Beschichtung aufbringen, die Spuren auf dem Display bei der Verwendung des Stylus verhindern soll. Hier ist nur von Glas ähnlichen Eigenschaften die Rede, welches aber ebenfalls den identischen Biegungsgrad übersteht.

Das Samsung Galaxy Z Fold3 wird zum Herbst 2021 erwartet. Es ist also noch ein wenig Zeit bis zur Serienfertigung. Insofern kann sich auch bei der verwendeten Technologie noch einiges ändern.

[Quelle: The Elec | via NotebookCheck]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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