Snapdragon 712 zeigt sich als aufgemotzter Snapdragon 710

Der kalifornische Chip-Hersteller Qualcomm präsentiert den Snapdragon 712 Octa-Core-Prozessor. Ein Nachfolgers des in der oberen Mittelklasse angesiedelten Snapdragon 710 mit etwas mehr Power.

Der Snapdragon 710 wurde von Qualcomm im Mai 2018 eingeführt. Er ist in Android-Smartphones wie dem neuen Samsung Galaxy A8s oder dem Nokia 8.1 von HMD Global zu finden. Nun verpasst der Hersteller der 700er Serie ein kleines Upgrade. Damit haben wir gemeinsam mit dem Snapdragon 855 schon die zweiter Prozessor-Vorstellung des kalifornischen Chip-Herstellers.

Wie auch der Snapdragon 710, wird der Snapdragon 712 im 10-Nanometer-Verfahren gefertigt. Er besteht aus insgesamt acht Kryo 360 Kernen die zu einer maximalen Taktfrequenz von 2,3 GHz in der Lage sind. Bei dem Vorgänger waren es maximal 2,2 GHz. Auch der Grafikprozessor ist mit einem Adreno 616 gleich geblieben, taktet aber ebenfalls auf einer etwas höheren Frequenz.

Als LTE-Modem verbaut Qualcomm in den SM7150 (Modellbezeichnung des 712) weiterhin ein X15 mit der Kategorie 15 im Download (bis zu 800 MBit/s) und Kategorie 13 im Upload (bis zu 150 MBit/s). Bei der verbauten DSP-Technologie gibt es dann aber doch noch einen Unterschied. Ist bei dem 710 ein Hexagon 680 DSP verbaut, gibt es für den 712 einen Hexagon 685 digitalen Signalprozessor.

Snapdragon 712 unterstützt 3D-TOF-Kameras

Auch die Bildbearbeitung erhält mit dem Spectra 250 den Support der in Mode gekommenen TOF-Kameras (Time of Flight). Qualcomm bietet nun eine Unterstützung des eigenen Schnellladestandards QuickCharge 4+. Der Snapdragon 712 ist in der Lage maximal 8 GB an Arbeitsspeicher und eine Display-Auflösung von 3.360 x 1.440 Pixel zu verarbeiten.

Erste Smartphones mit dem verbauten Octa-Core-SoC (System on a Chip) erwarten wir jedoch erst nach dem Mobile World Congress 2019 in Barcelona. Dieser findet dieses Jahr von Montag den 24. Februar bis zum Donnerstag den 28. Februar 2019 statt.

[Quelle: Qualcomm]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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