Xiaomi 12 Pro bereits für euch geöffnet

Das Xiaomi 12 Pro ist gerade erst die Woche gemeinsam mit zwei weiteren Geschwistern der Serie in China offiziell vorgestellt worden, da gibt es auch schon ein Video eines Bloggers, der das Flaggschiff-Smartphone furchtlos öffnet und uns so einen ersten Einblick gewährt.

 

Einfach mal ein Xiaomi 12 Pro auseinander genommen

Wie auch im vergangenen Jahr, gab es dieses Jahr am 28.Dezember die Präsentation der neuesten Xiaomi-Flaggschiffe. Dieses Jahr ließ man das „Mi“ in der Modellbezeichnung weg und gönnte der Fan-Gemeinde mit dem Xiaomi 12, 12X und Xiaomi 12 Pro gleich drei Smartphones zum Auftakt der Serie. Das Highlight ist mit Sicherheit das Pro-Modell, welches in China in der Maximal-Ausstattung für 5.399 Yuan (750 Euro) ab sofort über den Tresen geht. Und eines dieser Geräte hat wohl auch der chinesische Blogger „WekiHome“ erstanden und vor der laufenden Kamera geöffnet. Somit gewährt er uns einen ersten Blick auf der Bauteile des Xiaomi 12 Pro.

Modulare Bauweise garantiert eine gute Reparierbarkeit

Xiaomi verwendet beim 12 Pro die modulare Bauweise, die entsprechende Bereiche in Sektionen aufteilt und somit eine mögliche Reparatur deutlich vereinfachen dürfte. Das finale Ergebnis überlasse ich natürlich den Profis von iFixit in ihren typischen Teardown-Videos. Das Hauptproblem hatte sich bereits im Vorfeld bei Motorola und dem Moto Edge X30 abgezeichnet. Denn auch der stärkste Qualcomm-Chipsatz scheint wieder die Tendenz zum Hitzkopf zu entwickeln. Doch wie wir in den Video sehen können verwendet Xiaomi ein Kühlsystem mit einer extra großen 2900 mm² VC-Soaking-Platte in einem leichten und kompakten Gehäuse sowie 10000 mm² wärmeableitendem Graphit, während der Antennenbereich ebenfalls mit weißem Graphen bedeckt ist. Weitere drei große Graphitplatten zur Wärmeableitung sorgen für einen stabilen Einsatz des Snapdragon 8 Gen 1.

Ergänzt wird das Setup maximal mit sehr schnellen 12 GB LPDDR5-RAM- und 256 GB UFS-3.1-Flashspeicher-Modulen von SK Hynix. Eine kleine Sensation ist die verbaute 50-Megapixel-Triple-Kamera. Im Detail ein  Sony IMX707 mit einem ultragroßen 1/1,28-Zoll-Sensor, der 2,44 μm 4-in-1-Pixel verwendet. Für die Ultra-Weitwinkel-Optik mit ihrem 115 Grad Sichtfeld und der Tele-Portraitkamera welche einen 2-fachen verlustfreien Zoom bietet, verbaut Xiaomi einen 50-Megapixel-ISOCELL-JN1-Sensor von Samsung. Auf der Front ist ein 32-Megapixel-OV32B40-Sensor von OmniVision verbaut.

Natürlich bietet auch das Xiaomi 12 Pro wieder Stereosound by Harman Kardon. Das es sich hier nicht nur um leere Marketing-Geschwätz handelt, zeigen die symmetrische Dual-Lautsprecher mit ihrer hohen Frequenzduktilität für maßgeschneiderten Mittel- und Hochtöner. Schön erkennbar an den vier diagonal oben und unten angeordneten Frequenzweichen.

Xiaomi 12 Pro Lautsprecher

Weg vom „Dual Cell“ zurück zum „Single Cell“-Design

Eine weitere Überraschung war mit Sicherheit, dass man von dem „Dual Cell Design“ mit GaN-Technologie (Galliumnitrid) vom Xiaomi Mi 10 Ultra (zum Test) wieder weg ist. Stattdessen gibt es „nur“ einen 4.600 mAh starken Akku. Dieses „Single Cell Design“ bietet im Vergleich zur Doppelzellenbatterie eine um 400 mAh erhöhte Kapazität, ohne die Gesamtgröße zu erhöhen. Damit das Ganze nicht zu heiß wird, gibt es den hauseigenen Surge P1-Lade-Chip an Bord.

4.600 mAh starker Xiaomi-Akku

[Quelle: WekiHome]

Xiaomi Mi 10 Ultra im Test: Das Beste vom Besten oder ein Blender?

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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