Xiaomi im Überflug: 16 GB RAM und 144-Hertz-Display

Kaum redet man bei Samsung und OnePlus von Displays mit einer Bildwiederholrate von 120 Hertz, da feuert Xiaomi bereits die nächsten Überflieger ab. Das Unternehmen plant in das Redmi K30 5G ein 144-Hertz-Display zu verbauen. Auch in Sachen Arbeitsspeicher setzt man mit möglichen 16 GB neue Maßstäbe der Superlative.

Das Jahr 2020 könnte vermutlich für den chinesischen Smartphone-Hersteller Xiaomi das erfolgreichste seit der Gründung im Jahr 2010 werden. Und dass, obwohl man 2013 bereits einmal Marktführer in China war. Xiaomi hat bereits im vergangenen Jahr damit begonnen, auch den europäischen Markt zu erobern. Ein Umstand von dem auch wir in Deutschland seit neuesten profitieren. Wenngleich es für uns in der Regel noch einen kleinen Aufschlag auf die sensationell günstigen Preise gibt.

Xiaomi sind 12 GB Arbeitsspeicher nicht genug

Gleich zwei Meldungen zeugen von dem Vortrieb, den das Unternehmen im Augenblick entwickelt. So soll das Xiaomi Black Shark 3 nicht nur mit dem stärksten Qualcomm-Prozessor ausgestattet sein, sondern auch satte 16 GB Arbeitsspeicher als erstes Smartphone verbaut haben. Das eine Snapdragon 865 Octa-Core-CPU das Gaming-Smartphone antreibt war im Grunde klar. Schließlich hatte Xiaomi-Gründer Bin Lin auf der Tech Summit auf Hawaii den SoC (System on a Chip) für das Xiaomi Mi 10 angekündigt. Da wird wohl das zum Spielen getrimmte Smartphone diesen erst recht verbaut haben.

https://twitter.com/Sudhanshu1414/status/1215218900830314496

Die 16 GB an Arbeitsspeicher für das Black Shark 3 kommen jedoch ein wenig überraschend. Wenngleich Android-Smartphones mit deutlich weniger RAM auskommen, kann das beim Zocken durchaus einen Sinn ergeben. Doch sollte das chinesische Unternehmen auch das ein oder andere Entwickler-Studio gewinnen, derart viel Arbeitsspeicher im Smartphone zu unterstützen.

Redmi K30 5G mit 144-Hertz-Display

Die nächste Superlative kommt vom Redmi-Präsident Lu Weibing. Dieser postet ein kleines Video, welches den Unterschied zwischen 36, 72 und 144 Bildern pro Sekunde auf einem Redmi K30 5G demonstriert. Das dürfte für Huawei schon eine ordentliche Demütigung sein. Denn deren aktuelles Flaggschiff, das Huawei Mate 30 Pro (zum Test), bietet weder eine Bildwiederholrate von 144 Hz, 120 Hz und auch nicht von 90 Hz für das Horizon-Display. Es sind gerade einmal 60 Bilder pro Sekunde.

[Quelle: Xiaomishka | Sudhanshu]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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