Galaxy NX: Digital-Kamera mit Android und Wechselobjektiven

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Samsung Galaxy NX

In den letzten paar Tagen war die Gerüchteküche recht fleißig was Samsung-Geräte betrifft aber Samsung selbst war auch nicht gerade inaktiv. Gefühlt jede Woche gab es ein neues Gerät der Galaxy-Familie und wir alle fragten uns da nur eines: Was wollte Samsung da eigentlich gestern in London als Neuheiten der Galaxy-Familie zeigen? Nun, es ist wie im Vorfeld erwartet die Galaxy NX geworden.

Bei der Galaxy NX handelt es sich im Prinzip um eine spiegellose Kamera, welche um die vielfältigen Möglichkeiten eines modernen Smartphone-Betriebssystems erweitert wurde. Während die Galaxy Camera letztes Jahr ein netter Versuch für den Digitalkamera-Markt, geht Samsung mit der Galaxy NX das Thema Android-Kamera deutlich ernsthafter an. Nicht zu übersehen sind daher einige Gemeinsamkeiten mit Samsungs Top-Modell der NX-Serie, der Systemkamera NX20, wie ein Blick in das Datenblatt verrät.

  • 20,3 Megapixel APS-C Sensor
  • 4,8″ HD-Display mit 1.280 x 720 Pixel Auflösung
  • Exynos 5410 Octa Dual-Quadcore mit 1,6 GHz
  • 2 GB RAM
  • 16 GB interner Speicher
  • WLAN, HSPA+ (3G-Modell)
  • 4.360 mAh Akku
  • Android 4.2.2 Jelly Bean mit TouchWiz Nature UX 2.0

Das Hauptaugenmerk liegt bei der Galaxy NX zweifelsfrei auf den Foto-Eigenschaften, weswegen Samsung auf einen 20,3 Megapixel auflösenden APS-C Sensor neuerer Bauart zurückgreift. Dieser bietet eine Lichtempfindlichkeit von bis zu ISO 25,600, einen hybriden Autofokus, Serienaufnahmen von bis zu 8 Bilder/Sekunde und eine Verschlusszeit von 1/6.000. Damit spielt die Galaxy NX in einer deutlich höheren Liga als die Galaxy Camera aus dem letzten Jahr, was die Galaxy Camera als Versuchsgerät für Samsung ein klein wenig bestätigen würde.

 

Etwas für Profis

Was der wohl größte Unterschied zur Galaxy Camera ist, sind die 13 verschiedenen mit einem Adapter nutzbaren Wechselobjektive aus dem offiziellen Zubehör für die NX-Reihe von Samsung. Darin enthalten ist unter anderem das neue 10 mm Fischaugen-Objektiv. Standardmäßig liegt der Galaxy NX bereits ein 18-55 mm Objektiv inklusive optischem Bidlstabilisator bei, deren Blende zwischen 3,5 5.6/f beträgt.

Auf der Seite der Software kommt wie erwähnt ein vollständiges Android zum Einsatz, über welches Samsung seine bekannte TouchWiz-Oberfläche drübergestülpt hat. Dank der vielfältigen Apps aus dem Play Store lassen sich mit der Systemkamera viele nette Dinge anstellen, wie beispielsweise von der Kamera selbst direkt Aufnahmen in das eigene Blog hochzuladen oder mit Freunden per Mail, Instagram und Co. zu teilen. Lediglich der Preis dürfte mit 1.500 Euro unverbindlicher Preisempfehlung abschrecken, wenn die Galaxy NX im August in den Handel kommen wird. Allerdings dürfte der Preis relativ schnell fallen, die NX20 kostete anfangs schließlich auch noch horrende 1.100 Euro.

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[Quellen: Heise Online & PhoneArena]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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