Galaxy S4 und der interne Speicher: Das sagt Samsung

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Samsung Galaxy S4

Das Galaxy S4 von Samsung, das Smartphone das die Android-Gemeinschaft derzeit wieder spaltet wie kaum ein anderes Gerät, ist seit gut einer Woche im Handel erhältlich. Die einen lieben es und die anderen verteufeln es aber in einem sind sich wohl alle einig: Der geringe verfügbare interne Speicher von gerade einmal 9 GB, ist viel zu wenig. Nun hat sich Samsung zu dem Thema geäußert.

Auch wenn man sich über das Design des Smartphones mehr als nur trefflich streiten kann, ist die Hardware des Galaxy S4 wieder zweifelsohne der Spitze der Android-Smartphones würdig. Nur in einem Punkt hat Samsung selbst bei bisherigen Anhängern des Konzerns negative Reaktionen hervorrufen können und das ist der interne Speicher. Laut Datenblatt kommt das Smartphone in der kleinen Variante mit 16 GB Speicher daher, von dem gerade einmal 9 GB für den Nutzer zur Verfügung stehen. Legt man jetzt sein Dropbox-Konto an, wird je nach „Befüllung“ des Accounts , gleich mal eine ganze Reihe an Daten durch den CloudAgent heruntergeladen und gespeichert, was in meinem Falle gleich mal ein sattes GB weniger Speicher machte. Zum Vergleich: Beim Galaxy S3 waren es noch fast 12 GB an Speicher, die frei waren nach einem Werksreset.

 

Ausreden und Gründe

Samsung erklärt den geringen verfügbaren Speicher nun damit, dass die „neuen tollen Funktionen“ von TouchWiz nun mal ihren Platz brauchen. Außerdem mussten die Inhalte an das FullHD auflösende Display angepasst werden, was ebenfalls etwas mehr Speicher erfordert. Kurzum, aufgrund der Anpassungen braucht Samsung eine größere System-Partition für die Firmware, der südkoreanische Konzern beziffert  das mit 6,85 GB. Eigentlich toll, dass das Galaxy S4 daher mit einem MicroSD-Slot ausgestattet ist, was Samsung im selben Zuge gleich noch mit erwähnt aber erneut eines vergisst: Apps und deren Daten können nicht auf die externe MicroSD ausgelagert bzw. verschoben werden.

Sicherlich, für Fotos, Videos und Musik mag das ja noch gehen aber Otto-Normal-Nutzer wird den internen Speicher mit Spielen von Gameloft (NOVA3 genehmigt sich gleich mal satte 1,89 GB) oder einem Real Racing 3 (mit gut und gerne 1,2 GB) schnell bis zum Rand gefüllt haben. Mit Root-Zugriff kann man zwar ein wenig was drehen, Stichwort DirectoryBind aber das ist nur ein Notbehelf, der wie gesagt Root voraussetzt. Nicht ganz uneigennützig verweist Samsung dennoch auf die Möglichkeit, eine MicroSD-Karte im Galaxy S4 zu verwenden. Nur hilft das bedingt beim eigentlichen Problem: Dem geringen internen Speicher. Samsung ist übrigens nicht der erste Hersteller, der solch eine Diskussion über sich ergehen lassen musste. Microsofts Surface Pro beispielsweise hat im 64-GB-Modell lediglich 23 GB freien Speicher für die Installation von Apps und Userdaten frei.

[Quelle: CNet | via PhoneArena]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

Ein Kommentar

  1. Also ich habe ja gehofft das samsung entlich den vorreiter macht und den 16GB komplett weg lässt und ein stufe höher geht 32/64/128GB varianten rausbringt.
    Das ein 32GB gleich 100€uro mehr kostet finde ich mehr als nur enttäuchend.

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