Google Play Services erhält neue APIs

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Eine Plattform für mobile Geräte lebt von ihren Entwicklern, denn diese schaffen die Inhalte, die ein Smartphone erst wirklich Smart machen. Dadurch haben sich enorm viele Dienste entwickelt, die auf einem Smartphone genutzt werden können und Google ist mit den hauseigenen Diensten ganz weit vorne mit dabei. Und tut vieles, damit diese Dienste künftig einfacher genutzt werden können.

Der Sinn von Google Play Service ist eigentlich recht simpel. Die App bietet diverse Programmierschnittstellen, sogenannte APIs, auf die Drittentwickler zugreifen können. Dadurch ist lediglich die Implementation einer Client-Bibliothek notwendig, um die APIs der Google Play Service nutzen zu können. Damit lassen sich die Dienste von Google nutzen, ohne das Drittentwickler die Dienste manuell in ihre Apps übernehmen und ggf. aktualisieren müssen. Und genau dieses kleine Helferlein hat von Google ein Update und zwei neue APIs spendiert bekommen.

Die erste neue API ist was richtig Feines für Apps, die auf Google Maps zugreifen. Bisher erfolgte der Zugriff auf Google Maps mit einer Webkit-basierenden Funktion, entsprechend miserabel waren die angezeigten Karten. Mit der neuen API können Apps künftig allerdings auf die Engine von Google Maps direkt zugreifen, was auch Vektor-basierte Karten ermöglicht und noch einiges mehr. Halt all das, was mit der Google Maps App auch möglich ist, inklusive 3D-Gebäude und Street View. Eine der ersten Apps mit der neuen API wird Trulia Real Estate & Rentals sein, die das Update im Laufe des Tages in den Google Play Store entlassen werden. Wie das aussehen wird, zeigt der Screenshot.

API Nummer 2 dagegen wird für Photsphere nutzbar sein, bisher ist die Funktionsvielfalt allerdings noch sehr begrenzt von dieser API. Immerhin ermöglicht sie das, was der Name bereits andeutet: Das betrachten von Photosphere-Aufnahmen in jeder erdenklichen App, die auf diese API zugreift. Durch eine einfache Funktion wird überprüft, ob das zu betrachtende Bild ein Photosphere-Bild ist oder nicht. Wenn ja, dann wird automatisch der Photosphere-Betrachter geöffnet. Google bleibt bisher allerdings noch die Antwort schuldig, ob der Photosphere-Viewer in den Google Play Services integriert ist oder ob dafür Android 4.2 notwendig ist.

Die API für die Google-Maps-Integration hat einen kleinen Nachteil: Sie ist erst ab Android-API Level 8 nutzbar, sprich Android 2.2 Froyo. Damit die neuen APIs der Google Play Services genutzt werden können, muss die aktuelle Version installiert sein, die es wie üblich im Play Store kostenlos gibt.

Google Play-Dienste
Entwickler: Google Inc.
Preis: Kostenlos
[Quelle: Android Developers Blog | via AndroidPolice]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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