HUAWEI Ascend Mate 7: Finger-Sensor wie er sein muss

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HUAWEI Ascend Mate 7

Nachdem gestern Samsung und Sony ihre großen Neuheiten vorstellen konnten und heute früh HTC an der Reihe war, ergriff HUAWEI heute Nachmittag die Gelegenheit und stelle das HUAWEI Ascend Mate 7 offiziell vor. Das Riesen-Smartphone strotzt nur so vor Technik und der Konzern aus China konnte sogar ein wenig überraschen. Auf positive Weise.

Ja, das HUAWEI Ascend Mate 7 sieht einem gewissen anderen Phablet aus Taiwan zumindest was die Rückseite betrifft ein wenig ähnlich, aber ein Gerät nur an der Ähnlichkeit zur Konkurrenz auszumachen ist im Fall des HUAWEI-Phablet wirklich fehl am Platz. Denn das Gerät hat einige Dinge mit denen es deutlich aus der Menge hervor sticht. Und das fängt bereits bei dem Blick auf das offizielle Datenblatt an.

  • 6 Zoll FullHD IPS Display mit 1.920 x 1.080 Pixel Auflösung
  • HiSilicon Kirin 925 Octa-Core (1,8 GHz + 1,3 GHz)
  • 2 GB RAM
  • 16 GB interner Speicher
  • WLAN a/b/g/n, Bluetooth 4.0, GPS/GLONASS, NFC, LTE Cat6
  • 13 Megapixel Kamera mit LED-Blitzlicht, 5 Megapixel Frontkamera
  • 185 Gramm
  • 157 x 81 x 7,9 mm
  • 4.100 mAh Akku
  • Android 4.4.2 KitKat mit Emotion UI 3.0

Cleveres HUAWEI Ascend Mate 7

Der Kirin 925 ist schon mal das erste Highlight, wobei das bei dem Datenblatt fast schon untergeht. Zwar sind die vier Cortex A15 Kerne mit 1,8 GHz und die vier Cortex A7 Kerne mit 1,3 GHz nichts besonderes mehr, aber das Geniale liegt im Detail: Der i3 Co-Prozessor sammelt Daten von verschiedensten Sensoren und entlastet damit den eigentlichen Prozessor. Außerdem soll bereits lediglich ein einzelner A7 Kern für Telefonate oder SMS ausreichen. Das HUAWEI Ascend Mate 7 ist also durchaus auf Energie-Effizienz getrimmt, wobei der richtig große 4.100 mAh Akku ordentlich seinen Teil beiträgt für enorm lange Laufzeiten.

Bei dem gezeigten Modell sind übrigens zwei SIM-Slots verbaut, wovon einer wahlweise eine Nano-SIM ODER eine MicroSD aufnehmen kann. Ob das HUAWEI Ascend Mate 7 so auch nach Europa/Deutschland kommt ist nicht sicher. Immerhin hatte das Ascend P7 – wovon es eine Premium-Edition mit Saphirglas ebenso zu bestaunen gab – auch zwei SIM-Slots, die bei dem europäischen Modell jedoch gestrichen wurden.

HUAWEI zeigt wie es gehen muss

Eine weitere Besonderheit ist in der Tat der Fingerabdruck-Sensor und das in mehrfacher Hinsicht. Zum einen lassen sich bis zu fünf verschiedene Abdrücke speichern, dann werden die Daten in einem besonders gesicherten Bereich im Kirin 925 gesichert sowie verschlüsselt und zum anderen kann man einfach durch Draufhalten auf den Sensor das HUAWEI Ascend Mate 7 aus dem Standby heraus einschalten und entsperren lassen. Das hat noch kein anderer mit Android hinbekommen und die Chinesen zeigen damit wie man die Sache anzugehen hat. Übrigens ist es egal wie der Finger draufgehalten wird: Er wird aus jeder Position heraus erkannt.

Gegen Ende Oktober soll das Phablet von HUAWEI schließlich zu haben sein und das für eine UVP von 499 Euro. Durchaus ein Kampfpreis für das Gebotene, was es im üblichen Schwarz und Weiß geben wird. Vermutlich nicht nach Deutschland kommt vermutlich das goldene Modell für 599 Euro UVP. Das Besondere: 3 GB RAM und 32 GB interner Speicher.

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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