[MWC 2016] TeamViewer wird Bestandteil des Philips Smart TV

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TeamViewer

Will man einen Rechner aus der Ferne warten, greifen Millionen von PC-Nutzern zu der kostenlosen Software von TeamViewer. Das Programm für die unkomplizierte Fernwartung geht nun neue Wege und findet seinen Weg auf die ersten Smart TV Modelle. Auf den kommenden Android TV Geräten von Philips ist das Tool künftig ab Werk vorinstalliert.

Die Kooperation zwischen TeamViewer und TP Vision als Entwickler sowie Hersteller von TV-Geräten der Marke Philips wurde anlässlich des MWC 2016 bekannt gegeben. Die Kooperation ist für TeamViewer der erste Schritt im TV-Bereich, wobei man sich zunächst auf die Smart-TV-Plattform Android TV konzentrieren will.

Philips im Gegenzug verspricht sich eine Aufwertung des Marken-Image, wenn man seinen Fernseher auch aus der Ferne warten kann, ohne vor Ort sein zu müssen. Man verspricht sich eine größere Loyalität der Kunden mit diesem Schritt.

Philips setzt auf TeamViewer

Zum Einsatz kommt dabei die QuickSupport-App, welche den Zugriff über einen Desktop-Rechner, Smartphone oder Tablet ermöglicht. Dadurch kann ein Support-Mitarbeiter wichtige Daten auf dem TV-Gerät einsehen, gegebenenfalls benötigte Daten auf das Gerät übertragen oder auch verschiedene Einstellungen ändern. Das Schöne an der Lösung ist, dass dafür nicht einmal zwingend das aktuelle TV-Programm von TeamViewer unterbrochen wird.

Für TP Link hat die Partnerschaft mit dem Göttinger Software-Entwickler indes einige Vorteile, wie David Kou, General Manager bei TP Vision, erklärt:

Viele Fehlermeldungen bei Smart TVs sind auf falsche Systemeinstellungen zurückzuführen. Dennoch neigen viele Kunden dazu, diese `Fehler´ der Marke anzulasten und ihr dann den Rücken zu kehren. Das ist künftig keine ernsthafte Gefahr mehr für uns. Denn diese Fälle lassen sich jetzt per Fernwartung in Minutenschnelle behandeln und lösen. Das fördert unser Markenimage erheblich und hilft uns, die Kundenloyalität zu stärken. Darüber hinaus gibt es einen weiteren, konkreten Vorteil: Diese einfacheren Supportfälle verursachen immense Versand- und Handlings- Kosten, die jetzt entfallen.

Da auf den Smart-TV-Modellen von Philips Android TV als Betriebssystem läuft, braucht es nicht einmal eine speziell angepasste Version von TeamViewer QuickSupport.
Mit der Remote-Steuerung ist es zudem möglich, das Fernsehprogramm bei Bedarf vom Smartphone aus zu ändern. Ideal wenn man die Kinder abends etwas anschauen lassen will und sie nicht wissen, auf welchem Sender die Lieblingsserie läuft.

Schon jetzt kann man die Android-App von TeamViewer QuickSupport auf den Geräten von zahlreichen Android-Herstellern ausprobieren. Die nötigen Apps stehen kostenlos im Google Play Store zum Download bereit.

TeamViewer QuickSupport
Entwickler: TeamViewer
Preis: Kostenlos
  • TeamViewer QuickSupport Screenshot
  • TeamViewer QuickSupport Screenshot
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  • TeamViewer QuickSupport Screenshot
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TeamViewer für Fernsteuerung
Entwickler: TeamViewer
Preis: Kostenlos

Natürlich ist die TeamViewer QuickSupport App nicht nur auf die Android TV Modelle von Philips beschränkt. Über den Google Play Store kann man die App ach auf anderen Smart TV Modellen herunterladen und installieren. Im Gegensatz zu Philips muss das jedoch vom Nutzer erst selbst durchgeführt werden.

Da das niederländische Unternehmen erhebliche Kosten im Support-Bereich einsparen kann, könnte bei entsprechend positivem Anklang relativ schnell auch Sony als einer der wenigen Konkurrenten der Plattform folgen.

[Quelle: Pressemitteilung]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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