NexDock: Windows Continuum-Dock auf der BUILD 2016 im HandsOn

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Während der BUILD 2016 Entwickler-Konferenz gibt es nicht nur zahlreiche Neuigkeiten rund um Windows 10, sondern auch vor Ort befindliche Hardware-Hersteller, wie die kreativen Köpfe hinter der Crowdfunding-Kampagne NexDock. Die Kollegen von WindowsCentral konnten das ungewöhnliche Tastatur-Dock einem ersten kleinen Test unterziehen und waren sichtlich angetan von dem spannenden Gadget.

In erster Linie ist das NexDock (zum Beitrag) für Windows 10 Mobile Smartphones gedacht, welche Windows Continuum unterstützen. Derzeit sind das zwar lediglich das Microsoft Lumia 950 nebst 950 XL und das VAIO BizPhone oder das Acer Jade Primo, aber weitere Windows Smartphones werden sicherlich nicht auf sich warten lassen – zumal das Tastatur-Dock im Notebook-Format auch mit anderen Geräten genutzt werden kann wie dem erst jüngst vorgestellten Raspberry Pi 3 (zum Beitrag) oder einem der vielen Windows 10 HDMI-Sticks.

Die ersten Eindrücke

Natürlich darf man keine Wunder von dem Crowdfunding-Projekt erwarten, immerhin kostet das Tastatur-Dock grade mal 149 US-Dollar. Das Gewicht beschreiben die Kollegen als nicht zu leicht, aber auch nicht zu schwer. Für das Gewicht des NexDock ist in erster Linie der mit 10.000 mAh erfreulich groß geratene Akku verantwortlich, womit nicht nur das angeschlossene Windows Smartphone, sondern auch das matte Display mit Energie versorgt wird.

Von der Qualität des Gehäuses an sich scheinen die Tester durchaus angetan zu sein für den Preis, auch wenn die Tastatur selbst nicht mit zu den besseren Modellen auf dem Markt zählt. Auch hier muss man sich wieder den Preis von 149 US-Dollar vor Augen halten. Wer das Glück hatte und das Dock für einen der Vorbesteller-Preise von 99 oder sogar 79 US-Dollar ergatterte, kann nicht allzu viel kritisieren für besagte Preise.

Einen kleinen Punkt kritisieren die Kollegen allerdings sehr deutlich am NexDock: Die Verbindung per HDMI-Kabel für die Bildausgabe auf dem integrierten Bildschirm. Nach Meinung von WindowsCentral ist die Texteingabe mitunter sehr langsam und zeitverzögert – manche würden es als laggy bezeichnen – denn die Tastatur selbst wird per Bluetooth mit dem Windows Continuum fähigen Smartphone verbunden, worüber auch das Touchpad mit angesprochen wird. Die Empfehlung ist, das Windows 10 Mobile Smartphone selbst als Touchpad zu verwenden.

Interessant ist, dass die beiden verbauten USB 2.0 Anschlüsse bis zu 2 Ampere ausgeben können: Aufladen von kleineren USB-Gadgets ist damit problemlos möglich. Nicht aber das Windows Smartphone selbst, denn dazu wird ein Multifunktionsadapter mit HDMI- und USB-Ausgang benötigt.

Man kann als Unterstützter der NexDock Crowdfunding-Kampagne nur hoffen, dass das erweiterte Ziel von 500.000 US-Dollar erreicht wird, denn dann wollen die Macher einen dedizierten USB Typ-C Anschluss verbauen und da sollt das Continuum-Erlebnis deutlich besser werden. Immerhin wird auch das offizielle Microsoft Continuum Dock per USB Typ-C mit dem Smartphone verbunden.

Vorläufiges Fazit zum NexDock

Von der Grundidee des NexDock sind die Kollegen prinzipiell sehr angetan, denn es bringt das Potential von Windows 10 Mobile in Kombination mit Windows Continuum auf sehr gute Weise zum Vorschein. Es reicht bereits ein einfaches Windows Smartphone aus, um ein Display zum Leben als Notebook zu erwecken. Allerdings stellt das NexDock eben auch nur den Anfang dar, was mit zum Teil deutlichen Potential für Verbesserungen einher geht.
Das NexDock mag vielleicht nicht das qualitativ hochwertigste Tastatur-Dock auf dem Markt sein, aber es erledigt seine Sache sehr gut.

[Quelle: WindowsCentral]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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