NVIDIA stellt Tegra Note als Referenz-Plattform vor

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NVIDIA stellt Tegra Note als Referenz-Plattform vor

Der Tegra 4 von NVIDIA hat nun auch schon wieder einige Monate auf dem Buckel, seit er auf der Consumer Electronics Show 2013 in Las Vegas Anfang Januar vorgestellt wurde. Bisher sieht es nach wie vor eher mau aus, was Hardware-Partner betrifft, sieht man mal von Toshiba’s exzellenten eXcite-Modellen ab. Also stellt man mit dem Tegra Note kurzerhand eine Referenzplattform vor.

Der Tegra 4, ein Quadcore aus ARM Cortex A15 Kernen mit bis zu 1,8 GHz Takt, einem 500 MHz flotten Companion Core in den Grundzügen nach ARMs big.LITTLE-Architektur und 72 Shader-Kerne ist ein ziemlich leistungsfähiger SoC für allerlei Arten an Geräten, der sich prinzipiell nicht gerade vor dem Über-SoC Snapdragon 800 verstecken muss. Und dennoch wird er ziemlich selten verbaut, weshalb NVIDIA kurzerhand nach der Shield, einem Portable Gaming Device, mit dem Tegra Note das erste hauseigene Tablet vorgestellt hat. Und Großes damit vor hat, wenn schon ein Tegra 4 das Herzstück bildet.

 

Vorzeige-Modell für den Tegra 4

Denn das Tegra Note selbst soll zum Schaulaufen der eigenen Tegra-4-Plattform werden und zeigen, was mit dem mobilen SoC eigentlich so alles möglich ist. Zwar reist das 7″ große und mit 1.280 x 800 Pixel auflösende IPS Display niemanden mehr vom Hocker, dafür wird das Tegra Note besonders günstig zu haben sein: Ab 199 US Dollar kann es erstanden werden und OEM-Partner können das Tegra Note quasi übernehmen und lediglich mit ihrem Label versehen. Vorausgesetzt die 2 GB RAM, 16 GB interner Speicher, die 5 Megapixel Kamera auf der Rückseite nebst der VGA-Kamera auf der Vorderseite entsprechen den Vorstellungen, ansonsten dürfen die Hardware-Partner gerne an der Hardware selbst noch ein wenig schrauben und optimieren.

Übrigens kommt der Name Tegra Note nicht von Ungefähr: NVIDIA liefert das Tablet direkt mit einem Stylus aus, denn der Tegra 4 soll sich zu eben jener Eingabe-Methode besonders gut eignen. Das zeigte das kalifornische Unternehmen auf der Computex 2013, wie der Tegra 4 beim Verarbeiten von Stylus-Eingaben unterstützend eingreifen kann.

 

Hardware ist nicht Alles

Das der heutige Wettbewerb nicht nur über pure Technik-Facts entschieden wird, hat auch NVIDIA erkannt und packt jede Menge an nützlicher Software auf das Tegra Note. Unter anderem ist die Kamera-Software dazu in der Lage, Videos mit satten 100 Frames die Sekunde aufzunehmen, wodurch Slow-Motion-Aufnahmen ermöglicht werden. Außerdem kümmert sich NVIDIA höchstselbst um die Updates, vorinstalliert ist nebenbei das „aktuellste Android“, was auch immer NVIDIA darunter verstehen mag. Möglicherweise ist bereits Android 4.3 Jelly Bean drauf, ansonsten wird es wohl mindestens Android 4.2.2 Jelly Bean sein.

Übrigens ist die Abstimmung auf die Hardware scheinbar sehr gut gelöst: Der Akku soll für bis zu 10 Stunden Videokonsum reichen, so NVIDIA. In Europa kommt das Tegra Note unter anderem von den Firmen EVGA, PNY und Zotac auf den Markt, zu den erwähnten 199 US Dollar und versucht damit dem Nexus 7 von Google und ASUS ein wenig das Leben schwer zu machen. So wie das G Pad 8.3 von LG. Das Weihnachtsgeschäft wird echt mal wieder interessant werden.

[Quelle: NVIDIA | via AndroidCentral]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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