Steve Wozniak: Steve Jobs Film ist „…nicht annähernd denkwürdig“

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Steve Jobs der Film JOBS

Der Apple Mitbegründer Steve Wozniak äußerst sich sehr negativ über den autobiographischen Steve Jobs Film mit Ashton Kutcher in der Hauptrolle. Der Film „JOBS“ soll unterirdisch schlecht sein und nichts mit der Wahrheit zu tun haben, sagt Wozniak.

Steve Wozniak: Weit gereist, viel erlebt und involviert in die ersten Tage der Computer Epoche, wie Bill Gates und weitere Pioniere dieser denkwürdigen Geschichtlichen Phase – dieser Mann zieht sein Resümee zu dem Film der sich eigentlich ausschließlich mit dieser Epoche der Geschichte beschäftigt.

Jobs schreibt Geschichte

Soviel sei verraten:  Er lässt kein gutes Haar an „JOBS“. Steve Wozniak ist der Mann, der die Gründerzeit eines der erfolgreichsten Konzerne überhaupt mit Steve Jobs höchstpersönlich durchlebt hat. Android User Hand aufs Herz: Steve Jobs hat mit Apple und seinem iPhone alles richtig gemacht: Obwohl Android vieles besser kann als iOS beruht die Grundlage eines Touch-OS doch auf den Ideen von Apple-Köpfen. Nachgewiesener maßen war Google noch mit der Entwicklung von Keyboard Phones beschäftigt, während Steve Jobs das „Next Big Thing“ der Weltöffentlichkeit präsentierte.

„Der Film hätte gut sein können, auch wenn er falsch ist.“

Der Film zum Revolutionär: Ein Flop – unauthentisch, überzogen,  arbeitsfaul – das zumindest behauptet ein Mann der es wissen muss: Steve Woznikak höchstpersönlich hat sich einen Eindruck des vor einer Woche gestarten Kinofilms „JOBS“ gemacht. Sein Statement auf Google Plus geht derweil um die Welt:

„Der Film hätte gut sein können, auch wenn er falsch ist. Aber das war er nicht. Er war nicht annähernd denkwürdig oder gut, noch weniger großartig oder wahnsinnig großartig. Wäre Jobs für diesen Film verantwortlich gewesen, hätte er nie das Tageslicht erblickt und einige der Schlüsselrollen würden um ihr Leben rennen. Er vermittelt einen falschen Eindruck, wie mittellose, junge Männer ohne Erfahrung eine Firma gründen.“

„Er ignoriert außerdem die Tatsache, dass über die ganze Länge des Films, Apple nur eine Einnahmequelle hatte (die ersten 10 Jahre der Firma) und dass alle Bemühungen von Jobs, inklusive dem Macintosh, Fehlschläge waren. Der Macintosh wurde unter der Führung von Sculley zum Erfolg, in den Jahren nachdem Jobs die Firma verließ. Der Film versucht zu zeigen, dass ein LSD Rausch zu größeren Ansichten führt, die Wahrheit ist im Fall Apple aber sehr viel anders. Ich habe nicht die Zeit dafür, aber ihr würdet schockiert sein, wie viele Szenen in diesem Film genau andersherum waren, mit Jobs in der Empfängerrolle, nicht in der des Kreativen.“
Die Person, die genauso viel an dem Unternehmen hielt wie Jobs und ich, die unser geschäftlicher Mentor war, ist schrecklich verkörpert. Die Person, die von Anfang an unser Firmenpräsident war, wird ebenfalls nicht erwähnt. Ein guter und wahrheitsgemäßer Film wäre viel unterhaltsamer, aber es kostet viel mehr Arbeit, die Geschichte korrekt darzustellen, nicht nur die Charaktereigenschaften einer einzelnen Person.”

Wie steht ihr zu dem Film: Würdet ihr dafür ins Kino gehen und ist die Story rund um den ersten Home Computer der Welt und dessen Erfinder überhaupt interessant für Euch?

[Quelle: Caschy´s Blog]

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Matthias Ransdorf

Blogger mit Herzblut aus Hamburg - Schreibt seit einigen Jahren ins Internet und ist dabei mobiler User der ersten Stunde. Als Informatiker stets auf dem laufenden über Roots und Tweaks läuft auf seinem Mac gleichzeitig Windows und Linux in virtueller Weise - Spaß am Schreiben und die Lifestyle Hashtags #Reise #Blog #Apple und #Android runden das Profil ab.

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