WhatsApp gehört nun endgültig zu Facebook

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Facebook kauft WhatsApp

WhatsApp ist weltweit betrachtet der beliebteste Messenger für mobile Geräte und das unabhängig von einer bestimmten Plattform. Kein Wunder dass das Unternehmen dahinter interessant ist für eine Übernahme. Ausgerechnet Facebook hat den Entwicklern ein verlockendes Angebot gemacht und nun ist die Übernahme laut Facebook offiziell abgeschlossen.

Nachdem die Messenger-App zunächst exklusiv für die iOS-Plattform entwickelt und angeboten wurde, hat die Messaging-Plattform mittlerweile zahlreiche weitere Plattformen erobern können. Dazu zählen Windows Phone, Blackberry, der weltweit mit Abstand vorne liegende Marktführer Android und selbst die längst veraltete Symbian- sowie S40-Plattform von Nokia wird unterstützt. Das Alles wird in Zukunft zwar weiterhin so bleiben, aber der Besitzer von WhatsApp Inc. ist nun ganz offiziell ein anderer.

WhatsApp bleibt eigenständig

Denn wie die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) mitteilt, hat Facebook nach der Einwilligung der Wettbewerbsbehörden in den USA und in Europa die Übernahme von WhatsApp endgültig abgeschlossen. Allerdings hat sich der Kaufpreis aufgrund der positiven Entwicklung der Facebook-Aktie von ursprünglich 19 Milliarden US-Dollar (15,1 Milliarden Euro) auf nunmehr 21,8 Milliarden US-Dollar (17,3 Milliarden Euro) erhöht. Somit kann Facebook rein rechtlich betrachtet nun Tun und Lassen was Facebook-CEO Mark Zuckerberg so in den Sinn kommt.

Allerdings hat der Konzern bereits zugesichert, dass WhatsApp ähnlich wie andere Übernahmen der jüngeren Vergangenheit bis auf weiteres vollkommen unabhängig agieren können. Immerhin sind WhatsApp oder Oculus schon von sich aus sehr gut im Geschäft, obwohl Facebook als neuer Besitzer der jeweiligen Unternehmen großes Misstrauen bei den Nutzern hervorgerufen hat. Am Geschäftsmodell soll sich zumindest nichts änder, was WhatsApp-Mitgründer und CEO Jan Koum immer wieder betont.

WhatsApp Messenger
Entwickler: WhatsApp Inc.
Preis: Kostenlos

Jan Koum selbst wird mit dem Abschluss nun offiziell Vorstandsmitglied von Facebook und erhält ein jährliches Gehalt von einem symbolischen US-Dollar, ähnlich wie Facebook-Gründer und CEO Mark Zuckerberg. Allerdings wird Koum zusätzlich mit einem beträchtlichen Anteil in Form von 24,8 Millionen Facebook-Aktien.

Dennoch wird sich Facebook in gewisser Weise in das Geschäft von WhatsApp einmischen, aber das dürfte auf lange Sicht eher zum Vorteil der Nutzer gereichen. Denn Entwickler von Facebook sollen den Messenger in Sachen Sicherheit stark voranbringen, auch wenn der neue Besitzer von WhatsApp noch keine näheren Details zu dem Wie bekannt gegeben hat.

[Quelle: SEC | via The Verge]

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Mann mit Bart und Faible für Smartphones und Tablets jeder Plattform, doch eindeutig bekennender Androidliebhaber.

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