Google Pixel Tablet und der Rest der Google I/O 2022

Google hatte neben seinen Smartphones und der Pixel Watch auch noch andere Produkte angekündigt, wie beispielsweise das Google Pixel Tablet, die Pixel Buds Pro und ein scheinbares Comeback der Google Glass. Gehen wir doch drei Tage nach der Entwicklerkonferenz kurz auf die genannten Produkte ein.

 

Das Google Pixel Tablet kommt zurück

Vergangene Woche gab es in Mountain View am 11. und 12. Mai die Google I/O 2022. Ungewöhnlich für das Unternehmen gab es auf der Kick-off-Keynote überraschend viel Hardware präsentiert. Neben den bereits vorgestellten Google Pixel 6a, und eine Aussicht auf die Pixel 7 und 7 Pro, als auch einen flüchtigen Blick auf die erste Smartwatch – auch zwei Comebacks. Da wäre zum einen der Nachfolger der Google Glass und die Wiederauferstehung des Tablet-Marktes durch ein Google Pixel Tablet.

Google Pixel Tablet

Irgendwie war es abzusehen. Denn bereits Android 12L widmet sich den durch die COVID-19-Pademie wiederbelebten Hype zu Tablets. Fraglich ob dieser mit seinen Home-Office- und Schulunterrichts-Pflicht von zuhause aus, so uns erneut widerfahren wird. Sei es drum. CEO Sundar Pichai kündigt das Tablet für 2023 an, welches natürlich ebenfalls mit einem Tensor-Chip versehen sein wird. Android 13 bietet bereits ebenfalls Multi-Device- und Tablet-Features, welche in einem kleinen Teaser auf dem Google Pixel Tablet gezeigt wird.

Weiterhin ein sehr „solider“ – um nicht breiter zu schreiben“ Rahmen zu erkennen, eine Kamera auf der Front und eine auf der Rückseite, sowie zwei nach unten gerichtete (Hochformat) vermutete Lautsprecher. Wobei die im Quermodus auf der rechten Seite wären und nicht wirklich einen Sinn ergeben. Weiterhin zeigt Google sein neues Android-Tablet im Verbund mit Google TV. Also einen Stand inklusive Ladefunktion, wird es mit Sicherheit geben. Erinnert ein wenig an den Nest Hub der 2. Generation. Man wird sehen.

Google Pixel Glass

Google Pixel Glass

Bei der smarten Brille ging man schon ein wenig mehr ins Detail. Wenngleich keine technischen Daten genannt wurden. Anders als bei der 2012 vorgestellten und 2014 nur in den USA erhältlichen Google Glass, wird die  – nennen wir sie ruhig Google Pixel Glass – optisch wie eine echte Brille wirken. Hauptsächlich soll die Augmented Reality zum Einsatz kommen und im täglich Umgang unterstützend Informationen einblenden. In diesem Zusammenhang wurde darüber berichtet Kommunikationsbarrieren abzubauen indem die Transkription und Übersetzung in das Blickfeld eingeblendet wird. Jedoch lässt sich das Unternehmen auch hier ordentlich Zeit und wird trotz vorgeführtem Prototypen nicht vor Ende 2023 – also eher 2024 für den Endverbraucher erhältlich sein.

Pixel Buds Pro

Google Pixel Buds Pro

Bei dem letzten Produkt, welchem wir uns noch nicht angenommen hatten, wird es mit dem Verkaufsstart jedoch konkreter. Die Google Pixel Buds werden wie das Pixel 6a ab dem 21. Juli vorbestellbar sein. Ausgeliefert wird dann ab dem 28. Juli. Also auch eher im Herbst wo auch die Pixel Watch als auch das Pixel 7 und 7 Pro erscheinen werden. Der Preis beträgt in den verfügbaren Farben Coral, Fog, Charcoal und Lemongrass 219 Euro.

Die Besonderheit dürfte sein, dass die Google In-Ear-Kopfhörer mit einer „Silent Seal“ genannten aktiven Geräuschunterdrückung ausgestattet sind. Natürlich bieten Google auch einen „Transparenzmodus“, sodass weiterhin ein sicheres Fortbewegen im öffentlichen Verkehr gewährleistet wird. Ein kleiner Hexa-Core-Prozessor innerhalb der Google Pixel Pro übernimmt die Differenzierung und kann wenn gewünscht die Umgebungsgeräusche sogar verstärken.

Buds Pro

Via Update kündigt Google bereits jetzt schon den Support von 3D-Klang für die 11 Millimeter großen Lautsprechertreiber an. Die Buds Pro lassen sich via Touch-Bedienung steuern und unterstützen das Telefonieren über das gekoppelte Smartphone, sowie der Sprachsteuerung via Google Assistant. Die In-Ears werden kabellos geladen und sollen laut Google 11 Stunden mit einer Ladung auskommen. Im Ladecase befindet sich dann noch einmal Energie für 20 Stunden maximalen Musikgenuss, welcher sich auch via Equalizer individualisieren lässt.

[Quelle: Pressemitteilung]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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