Huawei-CEO läutet das Ende des HiSilicon Kirin SoC ein

Heftige Nachrichten ereilen uns aktuell aus China, dem Heimatland von Huawei. So hat der Huawei-CEO der Consumer-Business-Sparte nun offiziell auf der CITSA das Ende der HiSilicon Kirin Prozessoren für die hauseigenen Android-Smartphones eingeläutet. Die Huawei Mate 40 Serie werden die letzten Flaggschiffe mit einem HiSilicon Kirin SoC sein.

Das dürfte wohl ein schwarzer Tag in der Huawei Unternehmensgeschichte sein. US-Präsident hat nun endlich im Handelskrieg mit China Huawei sichtlichen Schaden zugeführt. Und das wo man zuletzt für das 2. Quartal 2020 noch als neue Nummer Eins für die weltweiten Smartphone-Verkäufe vor Apple und Samsung brillieren konnte. Ging der Konzern den US-Bann noch resolut an, indem anstelle der Google Mobile Services und dem Google Play Store als App-Quelle, alternativ die Huawei Mobile Dienste und die Huawei AppGallery praktisch über Nacht ins Leben gerufen wurde, so kann Huawei der TSMC-Sperre nichts entgegensetzen.

Huawei verkündet das Ende des HiSilicon Kirin SoC

Der weltweit größte Chip-Fertiger TSMC hat Mitte Mai von den USA das Verbot erhalten, weiter SoCs (System on a Chip) an Huawei zu liefern, sofern dabei US-Technologie verwendet wird. Der taiwanische Chip-Hersteller darf noch bestehende Lieferungen bis zum 14. September ausliefern. Danach ist Schluss. Dabei wird es sich mit Sicherheit um die HiSilicon Kirin 1000 bzw. 1020 SoCs für die Huawei Mate 40-Serie handeln.

Eben jene Serie welche nun auf der China Information Technology and Service Alliance (CITSA) von Yu Chengdong, CEO der Huawei Consumer-Business-Sparte thematisiert wurde. Auch der uns deutlich bekanntere Chef der Smartphone-Abteilung Richard Yu bestätigte die Aussage. Das Ende des HiSilicon Kirin SoC für Huawei-Flaggschiffe ist eingeläutet. Andere Auftragsfertiger wie SMIC liegen mit ihrer Entwicklung zwei Generationen zurück. Unabhängig davon, das Semiconductor Manufacturing International (SMIC) nicht die Kapazitäten für die benötigten Mengen realisieren kann.

Huawei P50 Pro doch mit Snapdragon SoC?

In sofern wird Huawei wohl bei der P50-Serie im schlechtesten Fall zu MediaTek zurückgreifen müssen. Im besten Fall bestätigt sich das Gerücht, dass der US-Präsident die Anfrage von Qualcomm, an Huawei Prozessoren verkaufen zu dürfen, durch gewunken hat.

[Quelle: Engadget]

 

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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