Huawei Mate X2: Neue Informationen zum Foldable

Erste Informationen zu einem Huawei Mate X2, welches nun ebenfalls das Hauptdisplay nach innen faltet, gab es schon im September vergangenen Jahres. Anfang dieses Jahres wurde deutlich, das Huawei den Release allen Anschein auf unbestimmte Zeit verschoben habe. Nun dokumentieren umfangreiche technische Daten einer weiteren Quelle, dass die Präsentation allen Anschein nun doch nach unmittelbar bevorsteht. Schauen wir also einmal auf die neuen Spezifikationen des Falt-Smartphones.

 

Kommt das Huawei Mate X2 doch schneller als erwartet?

Huawei kann unter Umständen seit heute in eine bessere Zukunft schauen. Donald Trump als stärkster Widersacher ist Geschichte und Joe Biden ist seit gestern vereidigter 46. US-Präsident. Ob der nun gleich die gesamte China-Politik über den Haufen wirft, bleibt abzuwarten. Erste Prognosen sprechen aber nicht zwingend dafür. Dennoch scheint das Unternehmen zuversichtlich in die Zukunft zu schauen. Denn wie „Digital Chat Station“ wissen will, wird das Huawei Mate X2 in Kürze erscheinen. Wie wir bereits aus vergangenen Leaks wissen, soll sich diesmal das Display nach innen falten. Das kommt den empfindlichen Kunststoff-Bildschirm zugute.

Dieses soll nach aktuellen Informationen eine Diagonale von 8,01 Zoll bei einer Auflösung von 2.480 x 2.200 Pixel besitzen. Auf der Außenseite wird es ein zweites Display geben. Hier soll die Diagonale 6,45 Zoll bei einer Auflösung von 2.700 x 1.160 Pixel betragen. Damit besitzt das Huawei Mate X2 aus einander geklappt eine Gesamtgröße von 161,8 x 145,8 x 8,2 Millimeter bei einem Gewicht von 295 Gramm. Der festverbaute Akku soll eine Kapazität von 4.400 mAh bieten und sich mit 66 Watt entsprechend schnell Laden lassen.

Ausreichend Kirin 9000 am Start

Unter der Haube wird der HiSilicon Kirin 9000 verbaut sein, von dem nun auch „ITHome“ erfahren haben will, dass er in ausreichenden Mengen noch vorhanden sein soll. Speichertechnisch sollten Minimum 8 GB RAM und 256 als auch 512 GB internen Programmspeicher drin sein. Eine kleine Enttäuschung dürfte das veraltete Betriebssystem Android 10 sein, dass gemeinsam mit der hauseigenen Benutzeroberfläche EMUI 11 zum Kunden kommt.

Schauen wir auf die uns zur Verfügung stehenden Zeichnung genauer an, so befindet sich die 16-Megapixel „Frontkamera“ als Punch Hole in dem kleineren Display auf der Außenseite. Auf der Rückseite kommt wohl eine Quad-Kamera zum Einsatz, welche ebenfalls über die 10-fach verlustfreie Periskop-Kamera mit 12 Megapixel verfügt. Für die Hauptkamera steht ein 50-Megapixel-Sensor, sowie eine 16-Megapixel-Ultra-Weitwinkel- und eine 8-Megapixel-Kamera zur Auswahl.

Günstig wird es wohl nicht

Doch bei aller Euphorie möchten wir noch ein paar nicht ganz unwichtige Dinge zurück ins Gedächtnis rufen. Das Huawei Mate Xs kostet aktuell sportliche 2.499 Euro. Dabei ist zu bedenken dass hier kein Google Play Store zum App-Einkauf einlädt. Trotz gewissen „Verbindungen“ zur ehemaligen Honor-Tochter, wird es wohl für Huawei auf die Schnelle keine Google Mobile Services geben, was das Foldable hierzulande weniger attraktiv machen dürfte.

[Quelle: Digital Chat Station | ITHome]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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