Huawei P50 Pro zeigt sich auf angeblichen Fotos

Erste Bilder des möglichen Huawei P50 Pro erregen aktuell die Gemüter der Fachwelt, die sich nicht einig darüber ist, ob es sich hier um eine zugegeben sehr gute Photoshop-Arbeit handelt oder um echte Fotos. Vieles spricht für die Echtheit, einiges wirft aber auch Fragen auf.

Erste Fotos des Huawei P50 Pro bestätigen neues Flaggschiff

Während sich Huawei aktuell den erneuten Angriffen des „noch“ amtierenden US-Präsidenten Donald Trump verwehren muss, gehen die Arbeiten an der nächsten Smartphone-Generation für den Monat März weiter voran. Denn augenscheinlich plant das angeschlagene Unternehmen auch nach dem Verkauf – oder gerade wegen – von Honor, zumindest das Huawei P50 Pro in Europa an den Start zu bringen. Im Heimatland China vermutlich auch das P50 und P50 Pro+. Nach einigen Renderbildern von bekannten und auch unbekannten Informanten, zeigt sich nun auf der Leak-Plattform Slashleaks ein paar erste Fotos. Der bis dato unbekannte Urheber „Violencer“ hat sich bisher mit Leaks von Sharp-Smartphones einen Namen gemacht. Das jüngste Fotomaterial zeigt jedoch angeblich das Huawei P50 Pro von der Vorder- und Rückseite.

Huawei P50 Pro

Fotografiert von einer Frau mit einem iPhone in der Hand, stellt sich als erstes die Frage, warum auf der Front die Punch-Hole-Kamera wieder nach links gewandert ist, obwohl vergangene Gerüchte doch einhellig von einer mittigen Position ausgehen. Das nach allen vier Seiten leicht abgerundete Display-Glas stimmt dann wieder mit den Gerüchten überein.

Fake-Logo ist ein Indiz für die Echtheit der Fotos

Auf der Rückseite finden wir eher Beweise, die für die Echtheit der beiden Fotos spricht. Unter anderem das Detail, dass nicht das Huawei-Logo abgebildet ist, sondern ein Fake-Unternehmen mit dem Namen „Geesins“. Denn wie wir uns selbst in der Vergangenheit auf einigen NDA-Veranstaltungen (Non-Disclosure Agreement) von Huawei überzeugen konnten, sind die Pre-Samples in der Tat mit einem solchen Logo versehen. Ungewöhnlich hingegen wieder das große Kamera-Array mit einem Leica-Logo. Denn bei den Modellen die wir gesehen haben, waren dann beide Schriftzüge verändert oder gar nicht (siehe Titelbild des möglichen Huawei P50). Der eine ja – der andere nicht, wäre dann auch für uns neu.

Wenn wir aber dennoch dem Foto Glauben schenken wollen, dann handelt es sich hier um eine Penta-Kamera (P50 Quad-Kamera), welche der recht treffsichere Informant „Teme“ wie folgt beschreibt. Seiner Meinung nach sehen wir hier (hinter der rechteckigen Öffnung) einem maximalen 200-fachen „SuperZoom“ mit sogenannten „Liquid Lenses“ und Periskop-Technologie. Durch die Integration der „Liquid Lenses“ kann das Bildgebungssystem die Fokusebene in Millisekunden ändern, um unabhängig von der Entfernung des Objekts scharfe Bilder zu erhalten. Die Vergrößerung soll beim Huawei P50 Pro erstmalig eine 20-fache, beim P50 die bereits bekannte 10-fache optische Vergrößerung liefern. Das wäre mit Sicherheit eine passende Antwort auf das jüngst vorgestellte Samsung Galaxy S21 Ultra mit „Dual Zoom System“.

Dünneres Design und EMUI 11

Weitere Details für beide Android-11-Modelle (P50 und P50 Pro) mit EMUI 11 und nicht HarmonyOS, sind ein 6,6 bis 6,7 Zoll großes AMOLED-Display, mit einer Bildwiederholrate von 120 Hertz. Für eine Konkurrenz würdige Performance sorgen die Restbestände des HiSilicon Kirin 9000. Die Akkus werden eine Kapazität von 4.200, beziehungsweise 4.300 mAh haben und sich mit einem 66-Watt-Netzteil entsprechend schnell Laden lassen. Kabellos sollen dann noch 50-Watt-Laden möglich sein. Ein weiteres Highlight sollen die deutlich verbesserten und lauteren Stereo-Lautsprecher sein.

Die niederländischen Kollegen von „LetsGoDigital“ haben den Fotos zumindest soviel Glauben geschenkt, das unmittelbar auch ein schickes Render-Video entstanden ist, welches wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen. Allerdingst ist hier die Frontkamera wider in der Mitte. Diese soll im Übrigen auch die Gestensteuerung beherrschen, so der Informant weiter.

[Quelle: Slashleaks | Teme]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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