Moto S30 Pro macht das Trio offiziell komplett

Mit dem Moto S30 Pro hat die Lenovo-Tochter Motorola uns noch ein drittes Android-Smartphones vorgestellt, welches wir in der Tat ein wenig später erwartet haben. Es scheint auf den ersten Blick eher in der Mittelklasse verortet zu sein. Doch schaut man ins Detail, kann es vermutlich mit einem Flaggschiff noch recht gut mithalten. Und auch hier beweist die Lenovo-Tochter zumindest in China den Schnäppchen-Gedanken. Mit knapp 300 Euro wäre man im Heimatland von Lenovo schon mit dabei.

 

Das Moto S30 Pro ist eindeutig das Preiswerteste der Drei

Moto S30 Pro Preise

Wie schon seine beiden Kollegen, das Moto X30 Pro und das ewig teure Moto RAZR 3 aka moto razr 2022 Klapp-Foldable ist auch das Moto S30 Pro in China unerwartet günstig. Den Einstieg gewährt einem die ehemalige Google und jetzige Lenovo-Tochter bei 1.999 Yuan für 8/128 GB, was umgerechnet in etwa 300 Euro sind. Für 12/256 GB zahlt man 360 Euro und für die „volle Hütte“ mit 12 GB LPDDR5 RAM und 512 GB internen UFS-3.1-Programmspeicher 390 Euro. Mein Verdacht, wenn das hier genannte Smartphone im 4. Quartal zu uns als Motorola Edge30 Fusion (laut Roland Quandt) nach Deutschland kommt, werden wir es vermutlich subventionieren. Sprich – für uns wird es teuer.

Auch hier ein 144-Hertz-Display

Solang werfen wir aber noch einen Blick auf das, was uns das Android-Smartphone zu bieten hat. Da wären zu aller erst einmal das 6,55 Zoll große und um 53 Grad seitlich abgerundete AMOLED-Display zu nennen, was ebenfalls mit einer Auflösung von 2.400 x 1.080 Pixel und einer Bildwiederholrate von 144 Hertz daher kommt. Oben mittig befindet sich jedoch anstelle einer 60-Megapixel- eine 32-Megapixel Punch-Hole-Kamera (1/2.8 Zoll) mit Autofokus. Völlig ausreichend. Bei einer Größe von 158,5 x 72 x 745 Millimeter und einem Gewicht von 167 Gramm, hat immer noch ein 4.400 mAh starker Akku platz. Auch er lässt sich mit einem 68-Watt-TurboPower-Netzteil binnen 10 Minuten auf die Hälfte aufladen.

Moto S30 Pro

Auf der Rückseite erwartet uns nicht nur in der Farbe Spring River Blue ein Lederimitat für einen guten Grip, sondern auch eine 50-Megapixel-Triple-Kamera. Eben jene Hauptkamera ist mit einem 1/1,55 Zoll großen OV50A Bildsensor von OmniVision ausgestattet und bietet eine optische Bildstabilisierung bei einer Blende von f/1.8. Dazu gibt es eine kombinierte 13-Megapixel-Ultra-Weitwinkel- und Makrokamera sowie ein 2-Megapixel-Portrait-Objektiv. Das maximale Sichtfeld beträgt 123 Grad. Makroaufnahmen können am besten bei einer Entfernung von 2,5 Zentimetern zum Motiv erstellt werden.

Moto S30 Pro

Endlich mal nicht der schnellste Qualcomm-Prozessor

Was fehlt? Richtig – der verbaute Prozessor. Und es soll doch tatsächlich noch vorkommen das nicht ausschließlich der Snapdragon 8+ Gen 1 SoC (System on a Chip) verbaut wird. In dem Moto S30 Pro ist es ein im 5-Nanometer-Prozess gefertigter Snapdragon 888+ Octa-Core-Prozessor mit einer maximalen Taktfrequenz von knapp 3 GHz. Grafische Belange erledigt die Adreno 660 GPU (Graphics Processing Unit). Der LTE 5G taugliche Prozessor ist etwas über ein Jahr alt und dürfte bei keinem anspruchsvollen Prozess aus dem Takt geraten. Natürlich verbaut Motorola auch hier Stereo-Lautsprecher welche die Klänge in Dolby Atmos(phäre) verwandeln können.

Motorola Edge30 Fusion

Und neben dem blauen Lederimitat gibt es auch eine „Moonlight Black“-Variante aus schnödem aber nicht weniger griffigen Polycarbonat. Eine Speichererweiterung via microSD-Karte gibt es nicht, dafür aber NFC zum kontaktlosen Bezahlen, Bluetooth 5.2 und WLAN in  a/b/g/n/ac/ax/6E (2,4 /5 GHz). Die hauseigene Benutzeroberfläche MYUI 4.0 kommt auf Basis von Android 12 zum Einsatz. Mit etwas Glück bekommen wir bereits Android 13 mit puren Vanilla-Geschmack.

[Quelle: Lenovo]

Motorola Edge 30 Pro im Test: Ist das Erste auch das Beste?

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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