Nubia RedMagic 6S Pro und 6R im Test: Gaming wird salonfähig!

Habt auch ihr aufmerksam die zahlreichen Neuvorstellungen über ein Nubia RedMagic 6S Pro, 6 und 6R gelesen? Dann werdet ihr vermutlich auch über die jüngste Produktvielfalt der ZTE-Tochter verwundert sein. Da wir das RedMagic 6 Gaming-Smartphone schon getestet haben, wollen wir uns heute dem 6S Pro und 6R widmen und in unserem Test der Frage auf den Grund gehen, worin denn überhaupt die Unterschiede bestehen.

 

Seit Kurzem gibt es auf dem Smartphone-Markt zwei neue Aspiranten, welche augenscheinlich ihre Zielgruppe bei den mobilen Gamern suchen. Denn die Marke RedMagic steht im Grunde genau dafür, wie schon unser ausführliche Test des RedMagic 6 mit Hardware-Lüfter unter Beweis gestellt hat. Nur um euch rasch an dieser Stelle ins Boot zu holen: RedMagic ist das „Gaming Label“ von Nubia, welche ihrerseits – mal ja mal nein – eine Tochter von ZTE sind. Man scheint sich da über einen tatsächlichen Abnabelungsprozess noch nicht ganz einig zu sein.

Nubia RedMagic 6S Pro und 6R im Test

Mit dem RedMagic 6R – wo das „R“ btw für Racing steht – gibt es eine Art Zäsur. Während das ab 599 Euro teure 6S Pro im Grunde nur eine Antwort auf den Snapdragon 888 Plus ist, scheint es sich bei dem ab 499 Euro teurem 6R um ein Modell zu handeln, wo der Konzern eher den „Durchschnitts“-User ansprechen möchte. Wir haben es in unserer Berichterstattung bisher gern als Gaming-Smartphone im „Tarnmodus“ genannt. Denn einen schnellen Snapdragon 888 Octa-Core-Prozessor mit bis zu 12 GB RAM und 256 GB internen Speicher gibt es auch hier. Also irgendwie unnötig?

Design und Verarbeitung

Meiner Meinung nach könnte die Entscheidung zwischen den beiden Smartphones bereits in unserer ersten Kategorie entschieden werden. Es sei denn ihr seit eSportler auf dem Amateur- oder Profi-Niveau. Grundlegend sind beide Modelle hochwertig verarbeitet und verfügen über einen soliden Metallrahmen. Lediglich die Rückseite ist beim 6R-Modell aus Kunststoff, während die 6S Pro-Version über eine hochwertige Glasrückseite verfügt. Fingerabdrücke sieht man aber auf beiden unserer Testkandidaten zu Genüge.

Nubia RedMagic 6S Pro und 6R im Test

Beide Modelle haben wir in der Farbe Schwarz (Cosmos Black/Cyborg) erhalten. Erstaunlich das gerade unser eher schlicht gehaltenes Smartphone unangenehm mit seiner oben links aus dem Gehäuse rausstehenden Quad-Kamera auffällt. Die Triple-Kamera des 6S Pro schaut oben mittig nur minimal aus dem Gehäuse und ist so nahezu unsichtbar. Martialische Kriegsbemalungen wie man sie bei einem Asus ROG Phone oder dem Lenovo Legion Phone Duel vorfindet, sucht man bei unseren beiden RedMagic-Modellen vergebens.

Deutlich gegen das – ja nennen wir das 6S Pro mal das reine Gaming-Smartphone – spricht die Größe von 169 x 77,19 x 9,5 Millimeter und dem satten Gewicht von 225 Gramm. Da ist unsere Racing-Variante mit 163 x 75,34 x 7,8 Millimeter und einem Gewicht von 192  Gramm schon deutlich angenehmer in der Hand und Hosentasche zu tragen.

Tastenmäßig hält das R-Modell die komplette linke Seite frei. Beim Full-Gaming-Smartphone hingegen gibt es hier die Lautstärke- und dedizierte Gaming-Taste. Power- und Standby, als auch zwei Schulter-Sensortasten mit 400/450 Hertz Abtastrate gibt es für beide Smartphones auf der rechten Seite. Allerdings kann das 6S Pro auf der Rückseite noch mit einer ungewöhnlichen Sensorfläche (Sliding Trigger) überraschen.

Ein echter Minuspunkt für das 6R ist der fehlende Audio-Klinkenanschluss und der Mangel an einem zweiten Stereo-Lautsprecher. Zwar klingt der untere Lautsprecher nicht schlecht, doch für ein Gaming-Smartphone erwartet man schon satten Stereosound von links und rechts im Quermodus und die Möglichkeit sich analog einzuklinken. Eben genauso wie es das RedMagic 6S Pro bietet.

Display des RedMagic 6S Pro und 6R

Obwohl die Gesamtgröße der beiden Smartphones etwas anderes erwarten lässt, sind die Diagonalen von 6,7 und 6,8 Zoll nahezu gleich groß. Beide besitzen ein AMOLED-Panel mit einer Auflösung von 2.400 x 1.080 Pixel (FHD+). Unser reines Gaming-Smartphone kann aber auch auf dem Gebiet noch eine Schippe drauflegen. Anstelle einer Bildwiederholrate von bereits sagenhaften 144 Hertz – was gelinde gesagt auch schon sehr hoch ist – bietet das 6S Pro satte 165 Hertz. Auch bei der Abtastrate gibt es anstelle der 360 Hertz, mit 720 Hertz gleich doppelt soviel.

Beim Thema Blickwinkelstabilität, Kontrast und Farbdynamik sind beide Bildschirme über jede Art von Kritik erhaben. Lediglich die maximale Helligkeit unter Sonnenlicht hat noch Luft nach oben (700 nits). Natürlich gibt es auch hier das obligatorische Always-on-Display im gesperrten Modus mit vielen unterschiedlichen Motiven. Wenngleich sich der Nutzer zeitweise auf der „Trägerrakete“ durch die chinesische Sprache durchkämpfen müssen. Dazu aber in der Kategorie Sicherheit und Software mehr.

Nubia RedMagic 6S Pro und 6R im Test

Prozessor und Speicher

Die harten Fakten der beiden Smartphones sprechen dem Racing-Modell einen Snapdragon 888 Octa-Core-Prozessor und dem „echten“ Gaming-Smartphone einen Snapdragon 888 Plus SoC (System on a Chip) zu. Auf dem Schulhof hätte jetzt wohl die Nubia RedMagic 6S Pro Karte die 6R-Karte kassieren dürfen. Dabei sind die Unterschiede der beiden CPUs (Central Processing Unit) in der Realität marginal.

Der im 5 Nanometer-Prozess gefertigte Snapdragon 888 Plus bietet gerade einmal eine Steigerung des primären ARM Cortex-X1-Core von 2,84 GHz auf 3,00 GHz (2,995 GHz). Bei den restlichen drei Cortex-A78-Kernen mit 2,4 GHz und den vier Energie effizienten Cortex-A55-Kernen mit 1,8 GHz bleibt alles beim Alten. Hinzukommt, dass einige unserer Tests ergeben haben das ein Snapdragon 870 unter Umständen die bessere Lösung sein könnte. Denn bei maximaler Auslastung beider Prozessoren neigen diese bei zu großer Hitzeentwicklung sich Softwareseitig selbstständig in der Leistung zu drosseln.

Doch der große Unterschied zwischen unseren beiden heutigen Kandidaten ist die eben jene Kühlung. Bietet das RedMagic 6S Pro den vom RedMagic 6 bekannten Hardware-Lüfter, so ist es beim Racing-Modell eine passive „Vapor Chamber Liquid“-Kühlung mit Graphit, Metallrahmen und Thermal-Gel-Beschichtung.

Die harten Fakten bringt dann nur ein Stresstest zu Tage, der den guten alten Hardware-Lüfter mit entsprechender Soundkulisse auf die Pole Position setzt. Nicht nur das die Temperaturen von satten 46 Grad auf geschmeidige 38 Grad runtergekühlt werden, sondern alle acht Kerne geben im Gegensatz zum 6R-Modell kontinuierlich die volle Leistung ab. Unabhängig davon, dass sich die Temperaturen beim 6R mit 44,2 Grad auch nicht gerade im grünen Bereich bewegen. Der Metallrahmen heizt sich dermaßen auf, das es kein wahres Vergnügen ist das Racing-Modell permanent im roten Bereich zu bewegen. Diese Erkenntnis relativiert sich allerdings außerhalb des Extremtests beim Zocken.

Speichertechnisch gibt es für beide Modelle schnelle 128 oder 256 UFS-3.1 Programmspeicher an Bord. Auf dem Sektor des Arbeitsspeichers bietet das „echte“ Gaming-Smartphone die aktuell maximale Ausbeute mit wahlweise 12 oder 16 GB LPDDR5 RAM. Beim Racing-Modell besteht die Wahl zwischen 8 oder maximalen 12 GB. Auch hier wurde wieder ein Zeichen gesetzt, dass es sich beim RedMagic 6R eben um einen Kompromiss handelt.

Das eine derartig hochwertige Ausstattung im täglichen Einsatz bei beiden Smartphones keinerlei Probleme bereitet, dürfte wohl jedem klar sein. Doch darum geht es ja bei einem Gaming-Boliden nicht, oder?

Kamera des RedMagic 6S Pro und 6R

Tatsächlich habe ich überlegt diese Kategorie komplett wegzulassen. Denn wer ein reines Gaming-Smartphone haben will, dem wird vermutlich die Kamera generell ziemlich egal sein. Dann fiel mir aber ein, dass das RedMagic 6R ja eine Art Zwitter ist. Es will auf beiden Hochzeiten tanzen. Und da sollten wir uns schon einmal einen zweiten – wenn auch gegenüber anderen Tests – eher flüchtigen Blick riskieren.

Das Nubia RedMagic 6S Pro hat eine 64 Megapixel Primärkamera (f/1.8) mit einem ISOCELL S5KGW3-Sensor von Samsung verbaut. Dazu gibt es eine 8 Megapixel auflösende Ultra-Weitwinkelkamera mit einem Sichtfeld von 120 Grad und ein 2-Megapixel-Macro-Opjektiv. Die Frontkamera (oben links im Rahmen) bietet 8 Megapixel (f/2.0).

Auf den ersten Blick scheint das Setup des RedMagic 6Racing ähnlich, wenn auch mit einem 5-Megapixel-Sensor mehr. Doch erst bei genaueren hinschauen erkennt man für die 64-Megapixel-Primärkamera einen Sony IMX682-Sensor mit einer Blende von f/1.8. Der 8-Megapixel-Sensor scheint in seiner Ultra-Weitwinkelfunktion identisch. Doch während hier für die Makroaufnahmen der 5-Megapixel-Sensor zuständig ist, liefert der 2-Megapixel-Sensor die Tiefenunschärfe für Fotos mit Bokeh-Effekt. Selfies werden beim 6R mit gleich doppelt so vielen Megapixel – also 16 – und einer Blende von f/2.0 erledigt.

Frontkamera

Bei der Selfieknipse macht meiner Meinung nach das RedMagig 6R das Rennen. Bei dem 6S Pro hat der Weißabgleich ein wenig Probleme den korrekten Hautton zu finden.

Tagesaufnahmen

Offensichtlich und für sich allein betrachtet, liefert der 64-Megapixel-Sony-Sensor die besseren Tagesaufnahmen. Eine direkte Gegenüberstellung erkennt aber deutlich die nachträgliche softwareseitige Bearbeitung der Farben. Das dürfte Geschmackssache sein. Generell kann der Sony-Sensor aber auch mit deutlich besseren Kontrast und Detailschärfe glänzen.

Zoom-Aufnahmen

Wie im Grunde bei jeder Smartphone-Kamera kann die maximale Zoomstufe getrost vergessen werden. Ein Mega-Fail ist allerdings die komplett andere Farbe bei der maximalen Vergrößerung. Sorry – aber das ist schon echt peinlich.

Makro-Aufnahmen

Wie zu erwarten kann die 5-Megapixel-Makrokamera des 6R hier ihre Vorteile ausspielen. Wenngleich im Detail betrachtet diese auch nur im allgemeinen Mittelfeld landet.

Nacht-Aufnahmen

Auch hier muss ich feststellen, wem es bei der Nachtaufnahme auf die zusätzliche Aufhellung ankommt, erzielt beim 6S Pro die besseren Ergebnisse. Ansonsten gilt für beide Smartphones Nachtaufnahmen im Normal-Modus und lieber mit einem Stativ zu schießen. Dessen Ergebnisse sind deutlich besser, da beide Primär-Sensor mit einer maximalen Blende von f/1.8 arbeiten.

Kamera-Fazit

Erst beim Schreiben des Testartikels ist mir bewusst geworden dass es ja in beiden Smartphones eine Ultra-Weitwinkel-Kamera gibt. Doch Testfotos seht ihr hier keine. Der Grund – diese Einstellung findet ihr nur versteckt im Pro-Modus. Ja wer soll denn darauf kommen? Wer Bedarf hat, schreibt bitte ne E-Mail. Ich beide Smartphones noch in der Redaktion und sende euch die Fotos zu.

Nun aber zum Fazit. Es im Grunde verrückt. Eigentlich steht die Kamera des 6R von den technischen Daten deutlich besser da. Das kann tatsächlich wenn überhaupt nur bei den Makro-Aufnahmen festgestellt werden. Meiner Meinung nach liefert auch die 6R-Primärkamera bessere Ergebnisse ab, was den Kontrast und die Detailtreue anbelangt. Wenn da nicht diese nachträgliche Bearbeitung der Farben wäre. Völlig unabhängig ob mit oder ohne AI-Einstellung.

Akku

Nubia verbaut bei unserem Gaming-Smartphone im „Tarnmodus“ einen Akku mit einer Kapazität von 4.200 mAh. Das hört sich nach einer soliden Kapazität an. Aber schon im direkten Vergleich mit dem Nubia RedMagic 6S Pro wird schnell klar, das kann nicht reichen. Hier gibt es nämlich solide 5.050 mAh. Und bei Bildwiederholraten von bis 166 Hertz, einem Hardwarelüfter und einem nicht gerade kleinem Display ist das auch der Anspruch den ein Gaming-Smartphone erfüllen sollte. Zumal sich auch das 30-Watt-Netzteil beim 6S Pro mit 66 Watt mehr als verdoppelt.

Nubia RedMagic 6S Pro und 6R im Test

Ich mache es kurz: Das 6R fällt beim Thema Akku ganz klar durch, wenngleich natürlich nur im Vergleich mit dem 6S Pro. Unabhängig davon würde ich es mit einer durchschnittlichen Laufzeit von 2 Tagen im Mittefeld verorten.

Sicherheit und Software

Auf den beiden Nubia Gaming-Smartphone ist RedMagic OS 4.0, beziehungsweise 4.5 auf Basis von Android 11 vorinstalliert. Zeiten von einer Subventionierung über vorinstallierter Bloatware gehören auch bei Nubia der Vergangenheit an. Das Google Sicherheitsupdate ist vom 1. Mai und 1. Juni 2021. Mit monatlichen Updates hält man sich also bei Nubia vornehm zurück. Generell würde ich die Update-Politik nicht als maßgebend bezeichnen. Auch unser etwas länger verweilende RedMagic-Kandidat kann ein Lied davon singen.

Nubia RedMagic 6S Pro und 6R im Test

Der Sperrbildschirm lässt sich sowohl mit einem Fingerabdrucksensor unter dem Display als auch einem Gesichtsscan über die Frontkamera überwinden. Beides funktioniert schnell und zuverlässig. Wobei das Entsperren via Gesicht sich leicht überlisten lässt und somit keine echte Sicherheit darstellt. Bevor wir auf die Gaming-Eigenschaften eingehen, muss noch einmal erwähnt werden, dass nach unserer vergangenen Kritik am RedMagic 6 ein Bemühen der Übersetzungen zu erkennen sind. Mehr aber auch nicht. Übersetzungsfehler wie die bereits genannte „Trägerrakete“ oder „schwimmende Fenster“ sind aber nach wie vor zu finden. Richtig unangenehm wird es aber im „Game Space“ wo der Nutzer wie beim Always-on-Display besser die chinesische Sprache beherrschen sollte. Sorry ZTE – aber hier kommt mal bitte zwingend aus dem Quark wenn ihr das Smartphone hier verticken wollt.

Gerade für Hardcore-Zocker ist der „Game Space“ ein Zentraler Punkt. Dieser lässt sich beim 6S Pro ausschließlich über den auf der linken Seite oben positionierten Hardwareschalter öffnen. Eine App-Verknüpfungen haben wir nicht gefunden und ließ sich auch nachträglich nicht erstellen. Okay, das macht noch irgendwie Sinn und ist für mich kein Punktabzug.

Beim 6R wird es aber schon kritisch. Hier gibt es keinen „echten“ Schalter und keine App-Verknüpfung. Außer im Quick-Settings-Menü (von oben nach unten gezogen). Dort finden wir einen Button der sich Spielraum“ nennt. Ja, die schlechte Übersetzung hatte wir bereits erwähnt. Nubia war stets bemüht.

Ist dieser Schalter, beziehungsweise Button erst einmal aktiviert, dann betritt der Besitzer eine neue Welt und bekommt den direkten Zugriff auf die kapazitiven Schultertasten mit einer Abtastrate von bis zu 450 Hertz und einer Reaktionszeit von 2,2 Millisekunden. Beim 6S Pro natürlich auch auf die rückseitige „New Sliding Trigger“-Fläche. Hier als „M-Taste definiert. Mit einem seitlichen Slide von der rechten Seite aus bekommt ihr ein Head-up-Menü zum starten von Videoaufnahmen der Kühlung, als auch der Erstellung von speziellen Makros, welche im Spiel durchaus als Wettbewerbsvorteile angesehen werden könnten. Hallo ESL-Admin!

Nubia RedMagic 6S Pro und 6R im Test

Pro und Contra

Pro

  • Überragendes Display
  • Dezentes Design
  • Schultertasten
  • Maximale Performance (6S Pro)
  • Satter Stereosound (6S Pro)

Contra

  • Schlechte Übersetzung der chinesischen Sprache
  • Fehlende Übersetzung der chinesischen Sprache
  • Kamera ist eher Durchschnitt
  • Akku-Laufzeit Mittelmaß (6R)
  • Mono Lautsprecher (6R)
  • Kein Kopfhöreranschluss (6R)

Das Fazit des Nubia RedMagic 6S Pro und 6R

Nubia RedMagic 6S Pro und 6R im Test

RedMagic ist das Gaming-Smartphone-Label bei ZTE. Unter dem Aspekt kam bei uns in der GO2mobile-Redaktion die Frage auf, was denn so kurz nach dem Vollblut-Gaming-Boliden RedMagic 6 (zum Test) denn ein RedMagic 6S Pro und 6R im Verkaufsregal zu suchen hat. Das RedMagic 6R ist ein potentes Smartphone für Gelegenheitsspieler, welche nicht auf Performance und zwei Schulterrasten verzichten wollen. Das Nubia RedMagic 6S Pro ist für eSportler mit Amateur oder Profi-Ambitionen. Ein Gaming-Bolide ohne Kompromisse. Maximale Leistung gepaart mit der besten Hardware.

Fotografieren wird beim 6S Pro nicht forciert. Das Kompromiss-Smartphone bietet eine gute Primärkamera. Die restlichen Kameras sind er Mittelklasse. Derartige Rücksichtnahme verlangt das Racing-Modell auch bei dem fehlendem Stereo-Sound und einem analogen Kopfhörer-Anschluss.

Nach wie vor muss sich das Unternehmen die Kritik gefallen lassen, Übersetzungen nur nachlässig durchzuführen. Die Preise von 499 Euro für das 6R und 599 Euro für das 6S Pro sind durchaus wettbewerbsfähig. Alternativen sind auf dem deutschen Markt überschaubar. Günstiger wird es nicht einmal bei Xiaomi.

Nubia RedMagic 6S Pro und 6R im Test

*Hinweis: Der Artikel beinhaltet Affiliate-Links zu Händlern. Bei einem Kauf eines Geräts über einen solchen Link unterstützt ihr GO2mobile. Für euch entstehen dabei keine zusätzlichen Kosten.
Test Nubia RedMagic 6S Pro & 6R
  • 9.5/10
    Hardware - 9.5/10
  • 8.6/10
    Verarbeitung - 8.6/10
  • 8.3/10
    Software - 8.3/10
  • 9.3/10
    Performance - 9.3/10
  • 6.9/10
    Kamera - 6.9/10
  • 9.1/10
    Akku - 9.1/10
  • 9.2/10
    Preis/Leistung - 9.2/10
8.7/10

Kurzfassung

Das RedMagic 6R ist für Menschen die in beiden Welten zuhause sind, aber nur gelegentlich Zocken, dann aber auch Schultertasten nicht verzichten wollen.
Das RedMagic 6S Pro ist das Gaming-Smartphone ohne Kompromisse. Zumindest wenn fotografieren mit dem Smartphone eher zur Nebensache gehört. Hier gibt es nicht nur ein Maximum an Performance, sondern auch noch eine echte Hardware-Kühlung.

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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