OnePlus 9 Pro mit Hasselblad-Quad-Kamera

Nicht Xiaomi sondern OnePlus wird augenscheinlich Partner vom Kamera-Experten Hasselblad. Das zumindest zeigt uns ein umfangreiches Konvolut an Fotos des OnePlus 9 Pro. Diese dokumentieren anstelle der bis dato kommunizierten Triple-Kamera, ein Array mit vier Optiken und dem Logo des schwedischen Kameraherstellers. Aber auch sonst gibt es ein paar Veränderungen zu vermelden.

 

OnePlus 9 Pro mit Triple- oder Quad-Kamera?

In der Regel gilt Steve Hemmerstoffer als zuverlässige Quelle, wenn es sich um Informationen zu unveröffentlichten Smartphones handelt. Doch im Fall des OnePlus 9 Pro haben wir nun eine gewisse Diskrepanz. Denn der YouTuber „Dave2D“ veröffentlichte vergangene Nacht ein Video (siehe unten), indem er den Umstand beschreibt an durchaus glaubwürdiges Bildmaterial des OnePlus 9 Pro gelangt zu sein. Doch das Bildmaterial steht im krassen Gegensatz zu dem was uns Steve Hemmerstoffer bis dato kommuniziert hat. Anstelle der Triple- gibt es nun eine Quad-Kamera. Und der Clou: OnePlus scheint eine Kooperation mit dem schwedischen Kamera-Experten Hasselblad eingegangen zu sein, welche seit 2017 mehrheitlich zum chinesischen Drohnen-Hersteller DJI gehören.

Von Hasselblad haben wir aber zuletzt gehört, dass sie angeblich eine Kooperation mit Xiaomi eingegangen sind. Das wären dann schon zwei Quellen, die gegen die Authentizität des heute veröffentlichten Fotomaterials sprechen. Prinzipiell können wir aber keine Fehler oder Photoshop-Manipulationen am vorliegenden Material erkennen. Dennoch empfehlen wir eine gewisse Skepsis.

Das Quad-Array besteht auf der linken Seite aus zwei vertikal angeordneten großen Kamera-Objektiven. Vermutlich eine 64-Megapixel-Hauptkamera (f/1.8) und eine 48-Megapixel-Ultra-Weitwinkel-Optik (f/2.0). Dazwischen das dominante Hasselblad-Logo. Darunter zwei weitere horizontal ausgerichtete kleine Objektive. Wir vermuten eine Makro- und eine Telefoto-Kamera mit einem 3,3-fachem optischem Zoom und einem Til-Shift-Modus, wie die Fotos zeigen. Eine wie zuletzt kolportierte Periskop-Kamera scheint nicht dabei zu sein.

Curved-Display und ein verändertes Tasten-Layout

Der Power- und Standby-Button, sowie der Alarm-Slider auf der rechten Seite genießen nun eine gesonderte und breitere Aussparung. Das 6,78 Zoll große AMOLED-Display mit einer maximalen Auflösung von 3.120 x 1.440 Pixel bei 525 ppi, ist wie beim Vorgänger (zum Test) nach wie vor seitlich abgerundet. Oben links haben wir eine Punch-Hole-Frontkamera. Ebenfalls gilt der Snapdragon 888 Octa-Core-Prozessor als gesichert. Die 11 GB Arbeitsspeicher, welche das Foto ausweisen, sind jedoch ungewöhnlich. Dennoch halte ich das eher für ein Zeichen dafür, dass die Bilder authentisch sind. Denn das würde man wohl beim fälschen der Bilder nicht absichtlich verkehrt darstellen, oder?

[Quelle: Dave2D | via NotebookCheck]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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