OnePlus hatte sich im vergangenen Sommer dazu entschlossen mit der ins Leben gerufenen „Nord“-Marke einen weiteren Angriff auf das Einsteiger- und Mittelklasse-Segment zu wagen. Erst im vergangenen Monat folgten dann das OnePlus Nord N10 und N100. Doch wie das chinesische Unternehmen nun in einem Interview offiziell bekannt gibt, scheint unter soviel Ersparnis auch der Service zu leiden. Denn die beiden in Kürze erhältlichen Android-Smartphones sollen nicht den üblichen Update-Service genießen.
Das OnePlus Nord N10 und N100 wurden Ende Oktober durch das chinesische Unternehmen offiziell global vorgestellt. Somit gewährt der einstige Hersteller von Flaggschiff-Killern nun auch den Einstieg in deutlich preiswertere Android-Smartphones. So ist das OnePlus Nord N100 ab dem 16. November für 199 Euro* zu kaufen. Klingt preiswert, ist aber in der Tat nur eine 1:1 Kopie des Oppo A53, welches auch noch 30 Euro günstiger ist. Aber sei es drum. Bleiben wir dabei, mit den beiden Smartphones greift OnePlus auch wieder im unteren Preissegment an. Doch wie Android Authority aus erster Hand in Erfahrung bringen konnte, leidet darunter auch der Service der beiden Android-Smartphones.
Denn ab Werk kommen die beiden mit OxygenOS 10.5 auf Basis von Android 10. Interessanterweise wurden diese aber nach dem OnePlus 8T vorgestellt, welches direkt mit Android in der Version 11 zum Kunden kommt. Das wäre bis hierher nicht ungewöhnlich. Das machen andere Hersteller genauso. Ungewöhnlich hingegen ist aber die Aussage nur ein Versions-Update, als auch nur zwei anstelle der üblichen drei Jahre Google Sicherheitsupdates auszuliefern.
„Das Nord N10 5G und das N100 erhalten ein großes Android-Update und insgesamt zwei Jahre Sicherheitsupdates. Der Plan für diese beiden Geräte entspricht den Industriestandards für Smartphones in günstigeren Preisklassen. Wie immer werden wir weiterhin auf das Feedback unserer Benutzer hören und nach Möglichkeiten suchen, das Software-Erlebnis für alle OnePlus-Geräte zu verbessern“, so das Unternehmen.
Das würde also bedeuten, dass das OTA-Versions-Update auf Android 11 das Einzige bleiben würde, was die beiden Smartphones erhalten werden. Zu den Update-Plänen des bereits im Sommer veröffentlichten OnePlus Nord, hat sich das Unternehmen jedoch nicht geäußert. Interessanterweise haben wir erst vorgestern über einen möglichen Nachfolger mit dem OnePlus Nord SE berichtet. Es bleibt abzuwarten wie OnePlus seinen sonst so hochgelobten Service in diesem Segment fortführen wird. Denn bei dem Update auf Android 11 für das OnePlus 8 und 8 Pro war das Unternehmen von CEO Pete Lau das Erste nach Google. Allen Anschein wird hier Xiaomi mit dem Mi 10 und Mi 10 Pro den zweiten Platz belegen.
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