Oppo Find N Foldable: Teuer aber geil!

Eigentlich wird das Oppo Find N als erstes Foldable des Unternehmens erst am Mittwoch den 15. Dezember auf dem Oppo INNO Day offiziell vorgestellt. Doch eine Mischung aus eigener Werbung und jeder Menge Leaks, zeichnen bereits ein klares Bild des ersten faltbaren Smartphones der BBK-Tochter. Und eines ist sicher – preiswert wird es nicht.

 

Das Oppo Find N wird in Serie gefertigt!

Oppo Find N Foldable

Früh hatte sich das Oppo Find N Foldable gezeigt. Jedoch kein Tippgeber war dafür verantwortlich, sondern der Konzern selbst. War lange Zeit die Vermutung, dass es sich wie im letzten Jahr, wo man auf dem INNO Day unter anderem das Oppo X 2021 Rollable vorstellte, erneut nur um einen Prototypen handeln könnte, sind wir inzwischen schlauer. Das Find N wird in Serie gebaut und global vertrieben. Das wissen wir, da wir bereits den Verkaufspreis für China kennen. Der beläuft sich auf 13.000 Yuan – umgerechnet circa 1.800 Euro für die Variante mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher, sowie 1.000 Yuan mehr für die Version mit 12 GB RAM und 512 GB internen Programmspeicher.

Das wären dann umgerechnet circa 1.950 Euro, wobei für einen deutschen Preis noch einige Kosten wie Steuern, Einfuhrzölle und entsprechende EU-Zertifikate oben drauf gerechnet werden müssen. Rechnen wir also eher mit 2.000 Euro als Einstieg in die Welt des Oppo Foldable. Ein Samsung Galaxy Z Fold3 hatte zu seiner Vorstellung 1.800 (256 GB), beziehungsweise 1.900 (512 GB) gekostet. Schaut man bei dem Preisvergleichsportal Idealo vorbei, dann liegt der aktuell günstigste Preis bei gerade einmal 1.200 Euro*. Doch was ist der Grund für diese Differenz? Neuester Oppo Chief Product Officer und OnePlus-CEO Pete Lau, gab vermutlich zuletzt eine plausible Erklärung dafür.

Das Scharnier treibt den Preis in die Höhe

Oppo verwendet ein Scharnier, welches im Einkauf mit 800 Yuan bereits dreimal so teuer ist, wie das von Samsung. Es stammt von Seiko, dem identischen Lieferanten der auch Apple mit Scharnierteilen versorgt. Wie Lau ankündigt, ist es nach vier Jahren Entwicklungszeit gelungen „die wichtigsten Schwachstellen früherer faltbarer Smartphones, wie die Knicke im Display und die allgemeine Haltbarkeit des Geräts“ maximal zu optimieren. Das Scharnier soll deutlich präziser als das der Konkurrenz arbeiten und damit nicht nur den sichtbaren Knick verhindern, sondern auch laut TÜV Rheinland für 200.000 Faltungen gut ist.

Neben einer wahren Flut an neuen Bildern, welche unter anderem auch die geplanten Farben Schwarz, Weiß und Violett verraten, ist auf original Oppo-Marketing-Material einiges über das faltbare Display zu lesen. So wird das AMOLED-Panel eine Diagonale von 7,1 Zoll haben und unseren ersten Eindruck eines kleineren Smartphones als es das 158,2 x 67,1 x 14,4 Millimeter große (zusammengefaltet) Samsung Galaxy Z Fold 3 bestätigen. Die Differenz ergibt sich hauptsächlich durch eine geringere Höhe. Der faltbare Bildschirm wird nach eigenen Angaben eine maximale Helligkeit von 800 nits bieten und Dank LTPO-Technologie (Low Temperature Polycrystalline Oxide) eine maximale Bildwiederholrate von 120 Hertz bieten. Weiterhin ist von 8.926 Dimmstufen die Rede und das es wie das Samsung „Flexdisplay“ in jeder frei wählbaren Positionen (Multi Angle) verharren kann. Damit können laut Teaser beispielsweise hervorragend im 90 Grad-Winkel 4K-Timelapse-Aufnahmen getätigt werden.

Alles in allem ein nettes Paket

Gerüchten zufolge wird ein Snapdragon 888 Octa-Core-Prozessor das Smartphone antreiben und mit einem 4.500 mAh starken Akku das Oppo Find N Foldable mit Energie versorgen. Während im faltbaren Display bereits eine 32-Megapixel-Punch-Hole-Kamera oben links zu erkennen ist, wird für die rückseitige Triple-Kamera eine vertikal angeordnete 50-Megapixel Primär-Kamera (Sony IMX766) vermutet, welche laut Bildmaterial wie beim Oppo Find X3 Pro (zum Test) organisch geformt aus dem Gehäuse ragt. Oppo nannte das seinerzeit „Gradient Arc Design“. Schützenhilfe gibt es wohl von einem 16-Megapixel Ultra-Weitwinkel- und einem 13-Megapixel-Telezoom-Objektiv, welches eine 2-fache verlustfreie Vergrößerung bieten soll. Auch das Außendisplay wird mit einer oben mittig sitzenden Punch-Hole-Kamera ausgestattet sein. Deren Auflösung wird mit 16 Megapixel kolportiert.

[Quelle: Oppo | Sina Weibo]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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