Mit dem Oppo Find X3 Pro bahnt sich das nächste Snapdragon-888-Flaggschiff an. Bereits im Vorfeld konnte das Android-Smartphone in einen ersten Benchmark das Xiaomi Mi 11 mit identischen SoC weit hinter sich lassen. Aber auch die restlichen technischen Daten geben Grund zur Freude. Wenngleich der Preis vermutlich erneut uns die Tränen in die Augen treiben wird.
Bislang führte das Huawei Mate 40 Pro mit seinem hauseigenen HiSilicon Kirin 9000 das AnTuTu-Ranking mit einem Gesamtergebnis von 657.784 Punkten (in China 686.408) an. Dann kam das Xiaomi Mi 11 und löste das Google-freie Smartphone mit dem verbauten Snapdragon 888 und 708.425 Punkten ab. Der von dem Leaker gemessene Wert vom Oppo Find X3 beträgt jedoch im Gesamtwert 771.491 Punkte. Und der Informant versichert das Smartphone lediglich auf dem Schreibtisch für den Benchmark gelegt zu haben. Es gab also keine Manipulation durch Kälteeinwirkung von außen.
Stellt sich schnell die Frage wie denn das möglich ist? Nun für mich klingt das im Zusammenhang mit dem Bericht, dass im Xiaomi Mi 11 der Snapdragon 888 über Hitzeprobleme und Framedrops klagt, durchaus schlüssig. Nur haben wir hier jetzt den Beweis, dass es sich nicht um ein Problem von Qualcomm – wie seinerzeit beim Snapdragon 810-Skandal handelt, sondern der Prozessor bei Xiaomi keine gute Kühlung, beziehungsweise Wärmeableitung erhält. Beim Xiaomi Mi 10 (Pro) hatte man noch seine VC-Flüssigkeitskühlung in Form von einer extragroßen Dampfkammer-Oberfläche und 6-Stapel-Graphenschicht zuzüglich eines wärmeleitenden Gels heftig beworben.
Aber auch sonst scheint das Oppo Find X3 Pro eine gute Figur abzugeben. Gerüchten zufolge erwarten wir unter dem Codenamen „Fussi“ ein überragendes 6,7 Zoll großes LTPO-AMOLED-Display mit einer Auflösung von 3.216 x 1.440 Pixel bei 525 ppi. Natürlich auch hier eine variable Bildwiederholrate von 10 bis 120 Hertz. Beworben wird der Bildschirm mit „Awaken Color“. Weiterhin steht die Quad-Kamera im Fokus des Marketing.
Gleich zwei 50-Megapixel-IMX766-Sensoren von Sony dominieren das Setup. Einmal als Hauptkamera und einmal für Ultraweitwinkel-Aufnahmen. Weiterhin verbaut Oppo eine 13-Megapixel-Zoom- und eine 3-Megapixel-Makro-Kamera. Und auch diese hat es in sich. Diese soll nämlich eine 25-fache Vergrößerung bieten, samt einer „Ring-LED“ rund um die Makro-Linse. Interessant ist, dass uns heute die Information ereilt hat, dass OnePlus im 9 Pro auf eine Periskop-Kamera setzt und Oppo diese in seinem neuesten Flaggschiff weglassen wird. Ein Release ist aktuell für den April 2021 geplant. Dann aber vermutlich zu einem heftigen Preis fern ab der 1.000-Euro-Marke. Das Find X2 Pro (zum Test) kostete zum Release knapp 1.200 Euro!
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