Oppo Reno6-Series offiziell: Nun wird es auch bei Oppo unübersichtlich

Jüngst hatten wir uns über die unüberschaubare Modellvielfalt bei Xiaomi beschwert, was unweigerlich eine europaweite Petition zur Folge hatte, da präsentiert uns die BBK-Tochter im Heimatland eine komplette Oppo Reno6-Series, bestehend aus drei neuen Android-Smartphones. Optisch kaum einen Unterschied zum Vorgänger, scheinen sich die Unterschiede wohl unter der Haube abzuspielen.

 

Oppo Reno6-Series

Auch Oppo gibt nun Gas

In der Vergangenheit sah es so aus, als wolle sich die OnePlus-Schwester Oppo in Europa nicht an dem Wett-Release mancher Hersteller wie allen voran Xiaomi und neuerdings auch Realme beteiligen. Und noch wäre es auch zu früh den Hersteller für seinen jüngsten Release der Oppo Reno6-Series zu verurteilen. Denn erinnern wir uns – die Vorgänger hat der Hersteller so nicht direkt hierzulande in den Verkauf geschickt, sondern nur zum Teil als Oppo Find X3-Serie präsentiert. Das Oppo Find X3 Pro ist beispielsweise ein Unikat und hat uns in unserem ausführlichen Test bis auf den Preis außerordentlich gut gefallen. Also erst einmal abwarten ob und als was denn das Oppo Reno6, Reno6 Pro und 6 Pro+ hierzulande erscheinen werden.

Noch werden die drei Modelle im Heimatland nicht offiziell angeboten (Verkaufsstart 11. Juni. 2021), sodass unsere Informationen auf die Präsentation begrenzt sind. Dort zeigen sich die drei Modelle von der Vorder- und Rückseite kaum mit optischen Veränderungen zu ihren Vorgängern. An der Seiten jedoch sehr wohl. Unweigerlich fühlt man sich aufgrund der „harten“ Kante an ein iPhone 12 erinnert. Dieser Designunterschied kennzeichnet nur das Basismodell. Pro und Pro+ bieten die Optik des Oppo Find X3 Lite (zum Test).

Oppo Reno6 bildet die Basis

Das Display bietet eine nahezu plane Diagonale von 6,4 Zoll (FHD+) mit einer Bildwiederholrate von 90 Hertz. Den Antrieb übernimmt ein MediaTek Dimensity 900 gemeinsam mit 8 GB RAM und 128 GB internen Programmspeicher (2.799 Yuan/360 Euro) oder 12 GB RAM und 256 GB internen Speicher  (3.199 Yuan/410 Euro). Die Triple-Kamera bietet einen 64-, einen 8- und einen 2-Megapixel-Sensor. Die Akkukapazität beträgt 4.300 mAh und lässt sich mittels 65-Watt-Netzteil entsprechend schnell Laden. Wie im übrigen bei allen Modellen, nur das die „Größeren“ eine Kapazität von 4.500 mAh bieten.

Pro und Pro+ mögen es kurvig

Für das Oppo Reno6 Pro und Pro+ gibt es kaum Unterschiede, bis auf Kamera und dem verbauten Prozessor. So besteht also die Wahl zwischen einem MediaTek Dimensity 1200 oder einem Snapdragon 870 Octa-Core-Prozessor. Beide mit einem curved 6,55 Zoll großen AMOLED-Display, ebenfalls mit bis zu 90 Hertz.

Oppo Reno6 Pro

Auf der Rückseite beide mit einer Quad-Kamera ausgestattet. Das Pro mit einem 64-Megapixel-Primärshooter, einer 8-Megapixel-Ultra-Weitwinkel- und zwei 2-Megapixel-Kameras. Das Plus bekommt sogar den 50 Megapixel Sony IMX766-Sensor von dem Find X3 Pro spendiert. On top eine 16-Megapixel-Ultra-Weitwinkel-, eine 8-Megapixel-Telezoom- und eine 2-Megapixel-ToF-Kamera (Time of Flight). Der Kurs steht hier aktuell bei 3.999 Yuan (8/128 GB), was in etwa hierzulande 515 Euro ausmacht. Sollten sich die drei Oppo-Smartphones hierzulande ankündigen, dann gibt es natürlich die gewohnte Tabelle mit allen detaillierten technischen Daten.

[Quelle: Pressemitteilung | via GSMArena]

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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