Oppo Reno8 Series mit MariSilicon X NPU kurz vor Europastart

In etwa zum gleichen Zeitpunkt, wo in Deutschland das Oppo Reno8 Lite herauskam, wurde in China die Oppo Reno8 Series mit drei recht kompetent ausgestatteten Smartphones präsentiert. Nun sollen zumindest zwei der drei Modelle zu uns kommen, was unter Umständen zu Verwirrungen führen könnte. Denn das Reno8 Lite ist in Wirklichkeit nur ein umgelabeltes Reno7 Lite. Wir klären auf.

 

Oppo Reno8 Series kommt nun auch endlich zu uns

Oppo Reno8 Series Launch-Event

Ende Mai hatte der OnePlus-Mutterkonzern im Heimatland China die Oppo Reno8 Series veröffentlicht. Bestehend aus einem Basis-, Pro- und Pro+-Modell scheint es optisch eine Mischung aus dem OnePlus 10T und dem Oppo Find X5 zu sein. Ein Reno8 Lite gab es jedoch nicht, welches mysteriöserweise eine Woche später in Deutschland präsentiert wurde. Kunststück – handelt es sich hier doch „nur“ um ein umgelabeltes Reno7 Lite. Etwas skurril, aber ist halt so. Die chinesischen Modell hingegen hatten wenig später auch ihren Auftritt in Indien, sodass ein europäischer Launch nicht ausgeschlossen sein sollte. Und siehe da, heute erreicht uns ein Tweet vom Tippgeber „Sudhanshu Ambhore“ der diese Annahme mit ersten europäischen Preisen bestätigt. Genauer gesagt, was die beiden Smartphones in der Schweiz kosten werden.

Dabei zeigt sich wie in Indien, dass auch hier ein kleiner interner Tausch vollzogen wurde, um die Serie auf zwei Modelle zu reduzieren. Das Basismodell bleibt auch bei uns das Reno8. Das Flaggschiff der Serie – also das Pro+ – wird bei uns als Oppo Reno8 Pro verkauft. Tatsächlich kann ich euch keinen sinnvollen Grund nennen, warum man den Endverbraucher derart verwirrt. Irgendwie wünschen die chinesischen Unternehmen eine klar Abgrenzung zwischen dem chinesischen und globalen Markt. Wer sich jedoch nicht für chinesische Neuvorstellungen interessiert, die in aller Regel deutlich vor unserer Zeit liegen, wird damit auch nicht weiter belastet. Kurz noch zu den technischen Daten.

Reno8 Pro mit MariSilicon X Prozessor

Oppo Reno8 Pro+

Das „globale“ Reno8 Pro bekommt den nagelneuen 3 GHz MediaTek Dimensity 1300 (04/2022) und das Pro-Modell den Dimensity 8100 MAX Octa-Core-Prozessor – ebenfalls von MediaTek. Zu unserer damaligen Verwunderung besitzt das Flaggschiff der Oppo Reno8 Series die identische 50-Megapixel-Kamera mit einem Sony IMX766-Bildsensor (1/1,56 Zoll, 1,0 µm) aus dem Oppo Find X5 und X5 Pro. Selbst von der hauseigenen „MariSilicon X“ NPU (Neural Processing Unit) darf das hochwertige Mittelklasse-Smartphone partizipieren. Und das diese Kamera überragende Fotos machen kann, stellte schon unser ausführliche Test unter Beweis. Dafür schränkt man sich wieder bei der 8-Megapixel-Ultra-Weitwinkel- und 2-Megapixel Makro-Kamera wieder ein Stück ein.

Günstig wird es bei Oppo selten!

Auf der Front gibt es ein 6,7 Zoll großes AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2.400 x 1.080 Pixel (FHD+) und einer Bildwiederholrate von 120 Hertz, sowie eine 32-Megapixel-Punch-Hole-Kamera. Diese Art von Technik lässt sich Oppo satt bezahlen. Stolze 849 CHF (ca. 870 Euro) soll das Smartphone in den Farben Glazed Black und Glazed Green mit 8/256 GB Speicher kosten.

Oppo Reno8 Series

Etwas günstiger wird es bei dem Basismodel, welches laut Tippgeber 499 CHF (ca. 515 Euro) mit identischer Speicherausstattung und in den Farben Shimmer Black und Shimmer Gold kosten soll. Das FHD+-AMOLED-Display wird mit einer Diagonale von 6,43 Zoll noch kleiner und möchte nun auch nur noch 90 Bilder in der Sekunde maximal anzeigen. Auch die Triple-Kamera lässt Federn. Zwar gibt es auf dem Datenblatt noch 50 Megapixel für die Primärkamera, aber ein anderer Sensor und ohne „MariSilicon X“-Chip. Dazu zwei 2-Megapixel-Monochrom- und Makro-Kameras. Die Front bleibt bei 32-Megapixel. Der Akku fasst ebenfalls weiterhin 4.500 mAh.

Jetzt warten wir nur noch auf die offizielle Bekanntmachung. Ich hatte es schon einmal erwähnt: Die IFA 2022 auf dem Berliner Messegelände wäre ein hervorragender Ort dafür!

[Quelle: Sudhanshu Ambhore]

Oppo Find X5 im Test: Ist teuer auch immer besser?

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MaTT

Schon immer ein Kind der kreativen Künste hat MaTT nun nach einer 15-jährigen Karriere als Musikproduzent die Liebe zur Videoproduktion gefunden. Android in seiner Individualität begeisterte MaTT schon von Beginn an, wie einige Arbeiten aus dem Jahre 2006 und folgend, heute noch bei den XDA Developers Zeugnis tragen.

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